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CfP: „Der Augenblick als ästhetische Kategorie“, Saarbrücken (15.08.2018)

Call for Papers für das Panel „Der Augenblick als ästhetische Kategorie“ | Saarbrücken

Deadline Abstract: 15. Augsut 2018 | Datum der Veranstaltung: 22.-25. September 2019


CfP: Der Augenblick als ästhetische Kategorie
26. Deutscher Germanistentag, Saarbrücken, 22-25.09.2019
Panel im Themenbereich 2: Repräsentation von Zeit
Organisation: Dr. Yvonne Al-Taie (Kiel), Dr. Stephanie Blum (Saarbrücken)

Der sprichwörtlich „fruchtbare Augenblick“ bietet seit Lessings Laokoon (1766) eine besondere Herausforderung an die Repräsentationsformen von Zeit in der Literatur und den Künsten. Im Spannungsfeld zwischen Zeitkontinuum und Zeitenthobenheit sind Augenblicke aufgrund ihres transitorischen Charakters von jeher von Interesse, sie gelten gegenüber dem regelmäßig Wiederkehrenden als reizvoller und werden kontrastiv zum Alltäglichen inszeniert. In Abgrenzung zum „Moment“ oder zur „Einmaligkeit“ wohnt ihnen das Besondere inne, das sich in der Verbindung mit Begriffen wie Freude oder Glück äußert. Aufgrund ihres ephemeren Charakters gehen Augenblicke in der Literatur häufig mit Gefühlsdarstellung einher; sie sind im Liebesdiskurs präsent, werden aber ebenso mit plötzlichen Ereignissen oder dem Unheimlichen verbunden.

Auch ist der Augenblick immer wieder Gegenstand philosophischer Reflexion – sei es bei Kierkegaard, wo er die Einheit von Zeitlichkeit und Ewigkeit verkörpert oder bei Paul Tillich, der im kairos den erfüllten geschichtlichen Augenblick vom chronos als dem Lauf der Zeit unterscheidet, sei es in der auf Husserl zurückgehenden phänomenologischen Tradition, in dessen Zeit-Modell der Augenblick zwar nicht singulärer erfüllter Moment ist, im unaufhaltsamen Prozess des Voranschreitens von Zeit jedoch eine bewegliche Scharnierstelle zwischen Vergangenheit und Zukunft bildet. Bei Maurice Merleau-Ponty als „Präsenzfeld“ oder „Jetztpunkt“ bezeichnet, wird der Augenblick zum prekären Moment erlebter und sich doch stets entziehender Zeitlichkeit.

Während Berenson (1950) den „ästhetischen Augenblick“ rezeptionsästhetisch als mystisches Einswerden von Betrachter und Kunstwerk fasst, wollen wir nach den ästhetischen Möglichkeiten und Formen seiner Repräsentation in der Literatur und anderen Künsten fragen. Im Sinne einer „ästhetischen Eigenzeit“ als „exponierte und wahrnehmbare Form[ ] komplexer Zeitgestaltung, -modellierung und -reflexion“ (SPP Ästhetische Eigenzeiten, Gamper et. al.) soll der Augenblick als ästhetische Kategorie gefasst und beschrieben werden. Im Rahmen des Themenbereichs 2: Repräsentation von Zeit soll in diesem Panel diskutiert werden, wie der Augenblick als Erscheinungsweise von Zeit oder Zeitlichkeit in Literatur und verwandten Medien zur Darstellung kommt.

Willkommen sind Beiträge aus allen Teilbereichen der neueren und älteren deutschen Literaturwissenschaft sowie den Medienwissenschaften, die sich mit der ästhetischen Repräsentation oder Meta-Reflexion des Augenblicks beschäftigen. Denkbar sind Fragestellungen in folgende Richtungen: Welche narrativen Strategien kommen beim Erzählen von Augenblicken zur Anwendung? Wie lässt sich der Begriff des Augenblicks von verwandten narratologischen Kategorien wie dem Ereignis abgrenzen? Welche Funktion kommt seiner narrativen Gestaltung in einzelnen Genres zu? Wie kommen der Augenblick und das Augenblickhafte in der Dramenhandlung zur Darstellung; welche performativen Praktiken werden auf der Bühne wirksam? Welche Rolle spielt er in neueren performativen Formen? Gehen in der Lyrik beliebte motivische Bearbeitungen des Augenblicks mit besonderen formalen Gestaltungsweisen oder rhetorischen Figuren einher? Lassen sich epochenspezifische Schreibweisen des Augenblicks rekonstruieren?


Weitere Informationen: H-Germanistik

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CfP: „Zeit(en) des Anderen“, Saarbrücken (15.08.2018)

Call for Papers für das Panel „Zeit(en) des Anderen“ des 26. Deutschen Germanistentags | Saarbrücken

Deadline Abstract: 15. August 2018 | Datum der Veranstaltung: 22.-25. September 2019

CfP: Zeit(en) des Anderen

26. Deutscher Germanistentag an der Universität des Saarlandes „Zeit“ (Saarbrücken, 22.-25. September 2019)

Panel im Themenbereich 1: Theorien und Konzepte von Zeit

Organisation: Dr. Eva Wiegmann

Auch wenn Zeitlichkeit an sich „zu den elementaren Erfahrungen des Menscheins“ (Deußer/Neblin) zählt, ist Zeit keine allgemeingültige Kategorie. Trotz ihrer Messbarkeit mit Uhr und Kalender ist sie ein relatives Konzept innerhalb eines spezifischen kulturellen Bezugssystems. Zeitkonzepte und der Umgang mit Zeit variieren von Kultur zu Kultur. Kulturanthropologische Studien von Evans-Pritchard, Lévi-Strauss, Alexander u.a. haben gezeigt, dass Zeitkonzepte abhängig sind von kulturell präfigurierten Wahrnehmungsmustern und die westliche Vorstellung von Zeit als einem gleichmäßig strukturierten linearen Kontinuum keine universale Geltung hat. In unterschiedlichen Kulturen sind vollständig andere Konzepte möglich: neben der Idee von Zeit als einem Kontinuum existieren u.a. zyklische Zeitvorstellungen, Vorstellungen von Zeit als einem Diskontinuum von günstigen und ungünstigen Momenten, von Zeit als Kapsel oder auch die Idee von Zeitlöchern.

Die Bezugnahme auf andere Zeit(en) in der Literatur ist dabei nicht grundsätzlich als Ausdruck eines exotistischen Eskapismus anzusehen, vielmehr erfüllt sie eine wichtige gegendiskursive Funktion im Kontext von Geschichts- und Zeitreflexionen, da Alterität eine kritische Distanz zum Eigenen aufzubauen vermag. In diesem Panel soll daher der Fokus auf der Differenz zwischen eigenen und fremden Zeitvorstellungen liegen und der Frage nachgegangen werden, wie fremdkulturelle Zeitauffassungen in der Literatur ästhetisiert und in Beziehung zur eigenen gesetzt werden. Dabei können sowohl Zeitkonzepte und -erfahrungen anderer Kulturräume als auch zeitlich differenter (historischer wie potentiell zukünftiger) Kulturstufen relevant sein.

Weitere Informationen: H-Germanistik

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CfP: „Zeitkritik. Eine Leerstelle in der Gegenwartsliteratur?“, Saarbrücken (31.07.2018)

Call for Papers für das Panel „Zeitkritik. Eine Leerstelle in der Gegenwartsliteratur?“ des 26. Deutschen Germanistentags | Saarbrücken

Deadline Abstract: 31. Juli 2018 | Datum der Veranstaltung: 22.-25. September 2019

CFP: Germanistentag 2019 – Panel: Zeitkritik. Eine Leerstelle in der Gegenwartsliteratur? (31.7.2018)

26. Deutscher Germanistentag, Saarbrücken, 22.-25.09.2019
Panel im Themenbereich 3: Zeit als historische Kategorie

Organisation:
Dr. Kristin Eichhorn
Ludmila Peters, M.A.
Die Verkündung vom Ende der Ideologien hat in den 1990er Jahren ihre scheinbare Bestätigung im Zusammenbruch der sozialistischen Systeme gefunden. Dies mag erklären, warum die deutschsprachige Literatur seitdem einen kritischen Blick von den Verhältnissen der eigenen Gegenwart abgewendet hat. Jedenfalls wird diese Diagnose, den gegenwärtigen Texten fehle eine zeitkritische Relevanz, von Jahr zu Jahr wiederholt. Allerdings drängt sich im Kontext der internationalen Entwicklungen der letzten Dekaden die Frage auf, ob nicht vielmehr das angebliche Ende der Ideologien als eine ‚große Erzählung (Lyotard) betrachtet werden müsste und Zeitkritik in der Literatur demnach in einem neuen, anderen Gewand, eventuell gar als Ideologiekritik, zu finden ist.

Das Panel möchte an diesem Punkt ansetzen und die Frage nach der vermeintlich fehlenden Zeitkritik in der Literatur neu stellen. Bezogen auf die Zeitkritik bietet sich der Blick auf die Gegenwartsliteratur seit der Zäsur um 1989/90 an, die mit den anvisierten historischen Entwicklungen und den sich dort zeigenden Missständen verwoben ist. Wie haltbar ist die These vom Fehlen zeitkritischer Elemente in der Literatur seit dem Ende des Kalten Krieges? Gilt sie vielleicht für die 1990er Jahre, aber nicht mehr für die Zeit nach dem 11. September 2001, und lässt sich so ein sonst gerne behaupteter Einschnitt belegen?

Zweitens ist generell zu fragen, worin das kritische Moment der Texte seit 1989/90 besteht und in welcher Form es sich äußert. Als Arbeitsdefinition lässt sich etwa eine Bestimmung von ‚Kritik‘ über ihre Wirkungsfunktion ansetzen (Andeutung, Sensibilisierung, Lösungen, Aufruf zum Widerstand), wobei andere Konzepte zu diskutieren sind. Auf welche Themen(felder) bezieht sich die Zeitkritik und wie verhält sie sich im Hinblick auf literarische Innovation/Tradition? Mit welchen literarischen Gattungen, Genres, Schreibweisen und Erzähltechniken entwickelt die Gegenwartsliteratur zeitkritische Formen der Darstellung? Und: Lassen sich völlig neue Inhalte finden oder werden ältere zeitkritische Diskurse (z. B. Krieg, Massengesellschaft, Säkularisierung, Flucht, Kapitalismus) aufgerufen und nur punktuell neu akzentuiert?

Beabsichtigt ist eine offene Erkundung des Themenfelds, wobei wir sowohl zur Einreichung von Einzelfallanalysen als auch zur generelleren Reflexion über die genannten oder ähnliche Problemfelder einladen.

Die ausgewählten Vorträge werden im Rahmen eines vollständigen Panels „ZEITKRITIK. Eine Leerstelle in der Gegenwartsliteratur?“ für den Germanistentag 2019 eingereicht.

Weitere Informationen: H-Germanistik

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Stellenausschreibung: Wissenschaftliche Mitarbeiterin/Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Universität Augsburg (Bewerbungsschluss: 31.07.2018)

An der Philologisch-Historischen Fakultät der Universität Augsburg ist an der Professur für Romanische Literaturwissenschaft(Iberoromania) zum 01. Oktober 2018 eine Stelle für eine/n

Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlichen Mitarbeiter

im Umfang der Hälfte der regelmäßigen Arbeitszeit in einem auf zunächst zwei Jahre befristeten Beschäftigungsverhältnis zu besetzen.

Zum Aufgabengebiet gehören neben der Lehre die Abnahme von Prüfungen, Organisations- und Beratungsaufgaben, die Erasmus-Koordination sowie Verwaltungstätigkeiten für die Professur und die von ihr mitverantworteten Studiengänge. Die Dienstaufgaben beinhalten darüber hinaus die Mitarbeit an Publikationsprojekten sowie das Mitwirken an der Ausarbeitung und Umsetzung von Forschungs- und Lehr-Lern-Projekten sowie Drittmittelanträgen. Das Stellenprofil umfasst die Möglichkeit zur akademischen Weiterqualifizierung (v. a. zur Anfertigung einer Dissertation) in der Iberoromanistik/Hispanistik.

Die Lehrverpflichtung beträgt 4 Lehrveranstaltungsstunden im Bereich der Hispanistik.

Einstellungsvoraussetzungen sind ein sehr gut abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Hispanistik (spanische Philologie oder vglb.). Ein Arbeitsschwerpunkt im Bereich der spanischen Literatur- und Medienkulturwissenschaft sowie sehr gute Sprachkompetenzen im Spanischen sind erforderlich. Wünschenswert sind Kenntnisse der Lusitanistik/Italianistik sowie hochschuldidaktische Qualifikationen.

Die erforderliche Qualifikation ist bereits in den Bewerbungsunterlagen durch entsprechende Nachweise zu belegen.

Bei Vorliegen der persönlichen und tariflichen Voraussetzungen erfolgt die Vergütung nach Entgeltgruppe 13 TV-L.

Die Universität Augsburg fördert die berufliche Gleichstellung von Frauen. Frauen werden ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Die Universität Augsburg setzt sich besonders für die Vereinbarkeit von Familie und Erwerbsleben ein. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt eingestellt.

Weitere Informationen: Universität Augsburg

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CfP: „Ästhetiken der Grenze in transkulturellen Räumen und Lebenswelten“, Hildesheim (30.07.2018)

Call for Papers für das Panel „Ästhetiken der Grenze in transkulturellen Räumen und Lebenswelten“ | Hildesheim

Deadline Abstract: 30. Juli 2018 | Datum der Veranstaltung: 11.-13. Oktober 2018

Call for Papers
4. Jahrestagung der Kulturwissenschaftlichen Gesellschaft „Ästhetische Praxis und kulturwissenschaftliche Forschung“, (Hildesheim 11.-13.10.2018) | https://www.uni-hildesheim.de/kulturpraxis/kwg18

Panel
Ästhetiken der Grenze in transkulturellen Räumen und Lebenswelten

Ein gemeinsames Panel der KWG-Sektionen „Kulturwissenschaftliche Border Studies“ und „Transkulturelle Lebenswelten“

Im Zuge der Steigerung von Mobilität, fortschreitender Technologisierung, anhaltender Migrationsbewegungen sowie des aufstrebenden Populismus stehen Grenzen erneut im Mittelpunkt der wissenschaftlichen Auseinandersetzung. Dabei hat sich die Einsicht durchgesetzt, dass Grenzen – entgegen simplifizierender Darstellungen im öffentlichen Diskurs – nicht als gegebene Tatsachen, sondern in ihrer Gemachtheit und historischen Kontingenz, d.h. als Ergebnisse von sozialen und kulturellen Prozessen erschließbar sind. Die Perspektive des Doin B/Order, die das ‚Praktizieren‘ von Grenze und Differenz (etwa als imaginierte oder medial vermittelte (Grenz-)Räume oder im Kontext von In- und Exklusion) und damit auch transkulturelle Grenzüberschreitungen fokussiert, wird in diesem Panel mit dem Konzept der ästhetischen Praxis in Verbindung gebracht.

Diese Verknüpfung soll es erlauben, Prozesse des Doing B/Order in transkulturellen Räumen und Lebenswelten in den Bereichen Alltag, Medien und Kunst näher zu bestimmen, insbesondere hinsichtlich ihrer sinnlich-ästhetischen Erfahrbarkeit und Manifestation. Dem übergreifenden Konferenzthema folgend schließt ästhetische Praxis Formen des Handelns ein, in denen vor allem gestalterische Spielräume, performative Ausdrucksbewegungen und Expressivität wirksam werden. Dabei umfasst eine transkulturelle Perspektive nicht nur die kulturellen Konstruktionen innewohnenden Grenzziehungen und die damit verbundenen Praktiken, sondern ebenso kulturelle Hybridisierungen, Verflechtungen und Vernetzungen sowie die Dekonstruktionen von statistischen Kategorien bzw. Zuschreibungen. Darüber hinaus ist auch die Frage nach den Dynamiken der Aushandlung und Verschiebung von Grenzen ästhetischer Praxis virulent geworden. Eine solche Betrachtung von B/Orderingprozessen kann folgende Teilaspekte berücksichtigen:

  • Materialisierungen: B/Orderingprozesse schreiben sich in Objekte und Körper ein, ebenso wie sie diese mobilisieren können.
  • Wissen: B/Orderingprozesse nutzen, produzieren und verschieben Wissens- und Sinnangebote, die performativ wirksam werden können.
  • Asymmetrien: B/Orderingprozesse implizieren Machtasymmetrien, die sich als Counter-Logiken reproduzieren können.
  • Dynamiken: B/Orderingprozesse können ein Wechselspiel von sowohl dem Einsetzen, Verschieben als auch der Überwindung, Hybridisierung von Grenze und Differenz einschließen.
  • Relationen: B/Orderingprozesse sind situiert und referieren auf Raum und Zeit.

Vortragsvorschläge aus den kulturwissenschaftlichen Disziplinen sollten möglichst mehrere der Teilaspekte von B/Orderingprozessen zugleich in den Bereichen Alltag, Medien und Kunst berücksichtigen und sich auf theoretisch-konzeptionelle Fragen oder Analysebeispiele in transkulturellen Räumen und Lebenswelten beziehen.

Vortragsvorschläge sollten folgende Informationen enthalten:

  • Titel des Vortrags
  • 4-5 Keywords
  • Kontaktadresse (Universität, Institut, E-Mail, Telefonnummer und Postanschrift)
  • Abstract (max. 3.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen))

Bitte senden Sie Vortragsvorschläge bis zum 30. Juli 2018 an alle Panelorganisatoren (siehe Kontakt).
Die Arbeitssprachen sind Deutsch und Englisch.


Weitere Informationen: Universität Hildesheim

 

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CfP: „ViceVersa-Übersetzerwerkstatt Englisch und Deutsch“, Looren (18.07.2018)

Call for Papers für die „ViceVersa-Übersetzerwerkstatt Englisch und Deutsch“ | Looren, Schweiz

Deadline Abstract: 18. Juli 2018 | Annahmebestätigung: 01. August 2018
Datum der Veranstaltung: 12.-19. November 2018

12.–19. November 2018

Gefördert von TOLEDO – ein Programm des Deutschen Übersetzerfonds und der Robert Bosch Stiftung. Mit freundlicher Unterstützung der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, des Auswärtigen Amts, der Max Geilinger-Stiftung und des British Centre for Literary Translation.

Koordination: Übersetzerhaus Looren

Wir laden ein zur Teilnahme an der diesjährigen Werkstatt für Übersetzerinnen und Übersetzer aus dem Englischen ins Deutsche und aus dem Deutschen ins Englische. Je fünf Kollegen aus beiden Sprachrichtungen erhalten Gelegenheit, Texte aus der eigenen Produktion vorzustellen und zu diskutieren. Die Werkstatt bietet eine Woche Zeit, an den eingereichten Texten zu feilen. Die Teilnehmerinnen präsentieren ihre Texte und deren besondere Eigenarten und Probleme zusammen mit selbstgewählten Moderatoren und erhalten ein qualifiziertes Echo auf ihre Arbeit. Detailarbeit am Text, gelegentliche Ausflüge in sprachvergleichende Erwägungen, die Möglichkeit, jederzeit Muttersprachlerinnen zu konsultieren – das konzentrierte Nachdenken über unsere Arbeit wirkt lange über die Seminartage hinaus. Und durch die Form der Begegnung können langfristige Arbeitsbeziehungen, eine Art zweisprachiges Netzwerk entstehen. Die Texte werden vorab verschickt, von den Teilnehmern wird erwartet, dass sie alle sorgfältig vorbereiten und sich zu überlegen beginnen, wen oder welchen Text sie moderieren möchten und von wem sie möglicherweise moderiert werden möchten. Die Entscheidung wird in der ersten Sitzung getroffen.

Werkstattleitung: Karen Nölle (D-Niederkleveez) und Daniel Bowles (USA-Boston)

Teilnehmerkreis: Übersetzer und Übersetzerinnen von Belletristik, Sachbuch, Essay, Drama und Lyrik, die mindestens schon zwei Werke publiziert haben.

Kosten: Dank der Unterstützung durch unsere Partner ist die Teilnahme kostenlos, die Reisekosten werden erstattet. Wer die Möglichkeit hat, seine Reisekosten aus anderen Töpfen gefördert zu bekommen, sei dazu ausdrücklich ermuntert. Es wäre ein sehr willkommener Beitrag zur Kostenentlastung.

Anreise: Montag, 12.11. 2018, bis 16.00 Uhr

Abreise: Montag, 19.11.2018, nach dem Frühstück

Bewerbung: bis 18. Juli 2018

Die Bewerbung ist erst gültig, wenn alle Unterlagen vorliegen. Die Texte sollen aus einer Übersetzung stammen, die noch in Arbeit oder zumindest noch nicht gedruckt ist. Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt bis zum 1. August 2018.

Erforderliche Unterlagen (im pdf-Format):

  • Bio-bibliographische Angaben der Bewerberin/des Bewerbers (max. 1 Seite)
  • 4 – 5 Seiten der Übersetzung, die während der Werkstatt diskutiert werden soll (doppelter Zeilenabstand, Zeilennummerierung am linken Rand, Raum für Notizen am rechten Rand, bitte Problemstellen markieren)
  • Originaltext (Zeilennummerierung am linken Rand)
  • Kurze Darstellung von Autor und Werk, konzentriert auf die zu diskutierenden Merkmale des Textes (max. 1 Seite)

Bitte alle Unterlagen mit dem Namen der Bewerberin/des Bewerbers kennzeichnen und als E-Mail-Anhang schicken. (Scans sollten unbedingt gut lesbar sein.)


Weitere Informationen: H-Germanistik

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Ausschreibung: MSCA Individual Fellowships Memory and Identity in a digital world, Open University (Bewerbungsschluss: 20.07.2018)

MSCA Individual Fellowships – applicants welcome

The Open University welcomes interest from external researchers looking to apply for a Marie

Skłodowska-Curie Individual Fellowship and will fully support the fellow in developing their proposal.

The Open University wishes to assist researchers in applying for fellowship funding where they will undertake research, benefit from unique personalised training and develop their career prospects.  

Eligible Researchers

  • Applicants must be in possession of a doctoral degree or have at least four years of full-time equivalent research experience (at time of submission)
  • Applicants shall not have resided or carried out their main activity (work, studies, etc.) in the UK for more than 12 months in the 3 years immediately prior to 12th September 2018.

The Individual Fellowships will enable successful applicants to come to the Open University for a period of 12 -24 months to undertake world-class research, career development and knowledge transfer. The fellowship provides a generous salary and an allocation for research and training costs. Staff at the OU will provide templates and offer advice and support in developing your application. Applicants are encouraged to join the Department of Languages and Applied Linguistics, where they will have access and contribute to cutting-edge research into the power of language and the function of digital technology to express cultural, political and social meanings and to express people’s identities in a multilingual and multicultural interconnected world. Our community of researchers is diverse, and we especially welcome applications in the following area this year: Memories and Identity in a digital world:  public debate in digital media, transformation of the public debate by the use of digital technology, analysis of the role and function of digital media in the public and private memorialisation process.

  • A case study using the German memorialisation (of National Socialism and/or Communism in Germany) is envisaged. Hence applicants must have at least a good reading knowledge of German as well as an interest in qualitative as well as quantitative data analysis.

Weitere Informationen: H-Germanistik

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Stellenausschreibung: Lehrkraft für besondere Aufgaben, Universität Mainz (Bewerbungsschluss: 16.07.2018)

Im Fachbereich 05 – Philosophie und Philologie -, Romanisches Seminar ist zum 01.10.2018 die Stelle

einer Lehrkraft für besondere Aufgaben
an einer Hochschule mit einem Lehrdeputat von 8 SWS
(Entgeltgruppe 13 TV-L)
– Kenn-Nr.: 1018-05-LkfbA-zi –
– halbtags –

für die Französische Literaturwissenschaft zu besetzen.

Aufgabengebiet:

Zu den Aufgaben der Stelleninhaberin oder des Stelleninhabers gehören wissenschaftliche Dienstleistungen, insbesondere die Durchführung von Lehrveranstaltungen in französischer Literaturwissenschaft.

Voraussetzungen:

  • ein erfolgreich abgeschlossenes, einschlägiges wissenschaftliches Hochschulstudium an einer Universität (Master) oder ein vergleichbarer Abschluss, sowie
  • eine hauptberufliche Tätigkeit von mindestens zwei Jahren und sechs Monaten nach dem Hochschulabschluss (vgl. § HochSchG RLP)
  • wünschenswert ist der Abschluss des Studiums im Fach Französisch
  • eine der Tätigkeit entsprechende Promotion, die zudem in französischer Literaturwissenschaft erfolgt sein sollte
  • gute Kenntnisse der deutschen Sprache

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Die Johannes Gutenberg Universität ist bestrebt, den Anteil der Frauen im wissenschaftlichen Bereich zu erhöhen und hat daher ein besonderes Interesse an der Bewerbung von Frauen.

Schwerbehinderte werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Ihre schriftliche Bewerbung richten Sie unter Angabe der o.g. kenn-nummer bis zum 16.07.2018 an das

Romanische Seminar
der Johannes Gutenberg-Universität
55099 Mainz

Weitere Informationen finden Sie hier.

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Podiumsdiskussion: „’… aber ist es denn auch ein Roman?‘ Gattungen und die Logik des Buchmarkts“, Berlin (26.07.2018)

„’… aber ist es denn auch ein Roman?‘ Gattungen und die Logik des Buchmarkts“ |
Lettrétage Berlin, Mehringdamm 61, 10961 Berlin

Datum der Veranstaltung: 26. Juli 2018 | Anmeldefrist: 15. Juli 2018


Im Rahmen der FSGS-Summer School „Genre Trouble– Poetik und Politik der Gattungen“ findet eine Podiumsdiskussion mit dem  Titel „’… aber ist es denn auch ein Roman?‘ Gattungen und die Logik des Buchmarkts“ in der Lettrétage Berlin statt. Diese Abendveranstaltung dient der Öffnung des Themas „Gattungen“ für ein breiteres Publikum und dem Gespräch mit Akteuren im literarischen Feld auch jenseits der Universität.

Kurzgeschichten verkaufen sich schlecht. Die oft praktizierte Lösung, um sie trotzdem zu veröffentlichen: einfach als Roman deklarieren. Denn die werden lieber gelesen. Wird schon keiner merken.

In der Podiumsdiskussion fragen wir, warum sich Bücher besser verkaufen, wenn sie als „Roman“ oder „Sachbuch“ beworben werden. Bestimmen gattungsspezifische Marketingstrategien bereits das Lektorat? Oder werden sie gar zur Schere im Kopf im Schreibprozess der Autor*innen? Was ist dann mit gattungsüberschreitenden Experimentaltexten? Wie können kleinere Verlage ihr Programm ausrichten, um sich einen Platz am Markt zu erkämpfen? Importieren Übersetzungen neue Gattungen, unterwandern sie gängige Gattungsgrenzen? Hat die Digitalisierung Auswirkungen auf Gattungen? Welche Gattungen werden in der Literaturkritik bevorzugt, welche von Preisjurys? Und schließlich: Ist die Leserschaft wirklich so konservativ?

Zu diesen Fragen diskutieren: Maria Barankow (Lektorin für Sachbücher bei Ullstein), Meike Feßmann (Literaturkritikerin), Claudia Hamm, (Übersetzerin, u.a. von Emmanuel Carrère), Martina Wunderer (Lektorin für zeitgenössische deutschsprachige Literatur bei Suhrkamp).

Moderation: Maren Jäger

Um Anmeldung wird bis zum 15.07.2018 unter fsgs@fu-berlin.de gebeten.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Zeit & Ort

26.07.2018 | 20:00 – 21:30

Lettrétage Berlin, Mehringdamm 61, 10961 Berlin

via FSGS

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Stellenausschreibung: Wissenschaftliche Mitarbeiterin oder wissenschaftlicher Mitarbeiter (50 %), Universitäts- und Landesbibliothek, Universität Bonn (Bewerbungsschluss: 15.07.2018)

zum nächstmöglichen Zeitpunkt für die Universitäts- und Landesbibliothek Bonn

Die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn ist eine internationale Forschungsuniversität mit einem breiten Fächerspektrum. 200 Jahre Geschichte, rund 38.000 Studierende, mehr als 6.000 Beschäftigte und ein exzellenter Ruf im In- und Ausland: Die Universität Bonn zählt zu den bedeutendsten Universitäten Deutschlands.
Die Universitäts- und Landesbibliothek (ULB) sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt unbefristet eine oder einen

Wissenschaftliche Mitarbeiterin oder
Wissenschaftlichen Mitarbeiter (50 %)

Die Universitäts- und Landesbibliothek ist eine zentrale Einrichtung der Universität Bonn. Sie stellt wissenschaftliche Literatur und Information für die Wissenschaftler und Studierenden bereit und unterstützt Forschung und Lehre mit weiteren, überwiegend digitalen Serviceangeboten und innovativen Dienstleistungen.

Ihre Aufgaben:

  • Mitwirkung im Fachreferat Romanistik
  • Mitwirkung an der Weiterentwicklung forschungsnaher Dienste

Ihr Profil:

  • abgeschlossenes Hochschulstudium in der Romanistik
  • bibliothekarische Fachausbildung oder vergleichbare Kenntnisse
  • Erfahrungen im Umgang mit Instrumenten der verbalen und klassifikatorischen Sacherschließung
  • Routine im Umgang mit digitalen Informationsquellen
  • sehr gute Kenntnisse der zeitgemäßen Kommunikations-, Informations- und Publikationspraktiken in den Geisteswissenschaften
  • sehr gute kommunikative Fähigkeiten (mündlich und schriftlich)
  • engagiert und teamorientiert
  • gewohnt, eigenständig und ergebnisorientiert zu arbeiten
  • bereit, die wissenschaftlichen Entwicklungen intensiv zu verfolgen und auf dieser Basis an der Weiterentwicklung der Services der ULB mitzuwirken
  • bereit, das PR-Team der ULB durch Beiträge für Social Media und die Webseite zu unterstützen.

Wir bieten:

  • eine abwechslungsreiche und anspruchsvolle Tätigkeit bei einem der größten Arbeitgeber der Region, Arbeitsplatzsicherheit und Standorttreue
  • flexible Arbeitszeiten
  • betriebliche Altersversorgung (VBL),
  • zahlreiche Angebote des Hochschulsports,
  • eine sehr gute Verkehrsanbindung bzw. die Möglichkeit, ein VRS-Großkundenticket zu erwerben oder kostengünstige Parkangebote zu nutzen,
  • Entgelt nach Entgeltgruppe 13 TV-L.

Die Universität Bonn setzt sich für Diversität und Chancengleichheit ein. Sie ist als familiengerechte Hochschule zertifiziert. Ihr Ziel ist es, den Anteil von Frauen in Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, zu erhöhen und deren Karrieren besonders zu fördern. Sie fordert deshalb einschlägig qualifizierte Frauen nachdrücklich zur Bewerbung auf. Bewerbungen werden in Übereinstimmung mit dem Landesgleichstellungsgesetz behandelt. Die Bewerbung geeigneter Menschen mit nachgewiesener Schwerbehinderung und diesen gleichgestellter Personen ist besonders willkommen.
Wenn Sie sich für diese Position interessieren, senden Sie bitte Ihre vollständigen und aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen bis zum 15.07.2018 unter Angabe der Kennziffer 35/18/3.13 aus technischen Gründen ausschließlich in einer PDF-Datei per E-Mail an sekretariat@ulb.uni-bonn.de.


Weitere Informationen: Universität Bonn

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