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24. Thomas-Bernhard-Tage: „Thomas Bernhard: Religion, Philosophie und Lebenskunst“, St. Veit/Pongau (12.-13.10.2018)

Thomas Bernhard: Religion, Philosophie und Lebenskunst | Seelackenmuseum, Museumsweg 1, 5621 St. Veit/Pongau

Datum der Veranstaltung: 12.-13. Oktober 2018


24. Thomas-Bernhard-Tage St. Veit/Pongau

„Thomas Bernhard: Religion, Philosophie und Lebenskunst“ (12./13.10.2018)

 

Ort: Seelackenmuseum, Museumsweg 1, 5621 St. Veit/Pongau

Veranstalter: Seelackenmuseum, Fachbereich Germanistik der Universität Salzburg, Literaturarchiv Salzburg

Konzeption: Harald Gschwandtner, Bernhard Judex, Manfred Mittermayer

 

Die Frage nach der Bewältigung des Lebens, im Großen wie im Persönlichen, hat Thomas Bernhards Werk anhaltend und auf durchaus widersprüchliche Weise geprägt. Zunächst scheint es von der Lyrik der 1950er Jahre, die immer wieder aufs Neue die Erlösungsbedürftigkeit des Individuums umkreist, bis zu Franz-Josef Muraus „Bibliothek des bösen Geistes“ in Auslöschung (1986) ein weiter Weg zu sein. Indes macht sich der Zweifel an einem verbindlichen religiösen Weltbild bei Bernhard schon früh bemerkbar. Die Erzählung Der Schweinehüter (1956) oder Strauchs blasphemische Verkehrung des „Vater unser“ im Debütroman Frost (1963) verweisen einerseits auf persönliche Erfahrungen des Autors, aber sie stehen andererseits auch ganz deutlich im Kontext der Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts. Mit den Verheerungen der beiden Weltkriege kamen nicht zuletzt die traditionellen Weltbilder, die ethischen und philosophischen Bezugspunkte des Handelns, mehr denn je in Bedrängnis.

Der Blick auf Leben und Werk des Schriftstellers zeigt in diesem Zusammenhang die zentrale Bedeutung philosophischer Themen und Fragestellungen: Michel de Montaigne, Arthur Schopenhauer oder Blaise Pascal werden von Bernhards ‚Geistesmenschen‘ als Gewährsleute ihrer Weltanschauungen aufgerufen und zitiert. Aber nicht nur seine Figuren sind – wenngleich oft erfolglos – auf der Suche nach einem geglückten, guten, zudem intellektuell erfüllten Leben, auch die Reflexionen des Autors selbst kreisen, gerade in seinen autobiographischen Erzählungen, wiederholt um die Frage, wie eine Existenz jenseits des bloß physischen Überlebens möglich sein kann.

 

Programm

 

Freitag, 12.10.2018

19.30 Lesung: Alois Brandstetter liest aus Lebenszeichen

Moderation: Harald Gschwandtner

Im Anschluss an die Lesung laden wir herzlich zu einem Umtrunk in der Stube des Museums ein.

 

Samstag, 13.10.2018

09.15 Begrüßung & Einführung

09.30 Brigitte Schwens-Harrant (Wien): Worte und Worte. Österreichische Literatur und Religion: Facetten nach 1945

10.15 Josef P. Mautner (Salzburg): Gottesverzweiflung im Leiden. Zu religiösen Motiven in der frühen Lyrik von Thomas Bernhard

 

11.30 „Thomas Bernhards Lebenskunst“: Gespräch mit Alois Brandstetter, Hans Höller und Erika Schmied (Moderation: Manfred Mittermayer)

 

14.30 Herwig Gottwald (Salzburg): Thomas Bernhard und das Böse

15.45 Veronika Puttinger (Salzburg): „Mein erster Theaterbesuch war mein erster Kirchenbesuch“. Katholische Handlungen und Riten in den autobiographischen Erzählungen

 

16.30 Präsentation des Bernhard-Handbuchs (J. B. Metzler Verlag) durch die Herausgeber Martin Huber und Manfred Mittermayer

 

Moderation der Vorträge: Bernhard Judex, Manfred Mittermayer


via H-Germanistik

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Lesung und Gespräch: »Ich vervielfältige mein Leben durch die täglichen Notate«. Der Autor und sein Tagebuch, Berlin (02.10.2018)

»Ich vervielfältige mein Leben durch die täglichen Notate«. Der Autor und sein Tagebuch
Lesung und Gespräch

Ort: Literaturforum im Brecht-Haus, Chausseestraße 125, 10115 Berlin
Datum: 02.10.2018 20.00 Uhr

Eine Veranstaltung des Literaturforums im Brecht-Haus in Kooperation mit dem ZfL im Rahmen der Reihe »Vielleicht wird man eines Tages nur noch Tagebücher schreiben«. Tagebuch und Literatur im zwanzigsten Jahrhundert

Konzept und Organisation: Daniel Weidner

Franz Kafka, Max Frisch, Brigitte Reimann – viele Autorinnen und Autoren des 20. Jahrhunderts haben Tagebuch geführt. Autorentagebücher können Notizhefte und Übungsräume sein, zur Reflexion oder auch Disziplinierung des eigenen Schreibens benutzt werden und dienen oft als Experimentierfeld im Graubereich zwischen Fakten und Fiktionen, zwischen biographischer Person und literarischem Autor.

Arno Dusini (Professor für Germanistik in Wien) und Daniel Weidner (Professor für Kulturwissenschaft in Berlin) diskutieren vor allem das Wechselverhältnis von litearischem und diaristischem Schreiben. Gelesen werden Tagebuchausschnitten von Franz Kafka, Max Frisch, Brigitte Reimann und Walter Kempowski.

Eintritt: 5,- € / ermäßigt: 3,- €
Einlass: ab 19.00 Uhr
Keine Reservierung. Karten ausschließlich an der Abendkasse.

Zur Veranstaltungsreihe:

Das Tagebuch gehört zu den weit verbreitetsten und zugleich vielfältigsten Formen des Schreibens. Es kann Medium der Selbstbildung und Kultivierung von Innerlichkeit sein oder Form der Beobachtung der Gegenwart – immer hat sich auch die Literatur für diese Form interessiert. Die Veranstaltungsreihe widmet sich an vier Abenden mit Lesungen und Diskussionen mit Experten dem Verhältnis von Tagebuch und Literatur im 20. Jahrhundert.

Weitere Termine:

Di, 06.11.2018, 20.00 Kalender, Notizheft, Zettelkasten, Blog. Zur Aktualität des Tagebuchs
Di, 04.12.2018, 20.00 Chronik der Gegenwart. Tagebuch und Zeitgeschichte

via ZfL INFO

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CfP: „Phraseologie und Stilistik der Literatursprache“, Erlangen (30.09.2018)

Call for Papers für die internationale Tagung „Phraseologie und Stilistik der Literatursprache“ | Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Institut für Romanistik, Bismarckstraße 1, 91054 Erlangen

Deadline Abstract: 30. September 2018 | Annahmebestätigung: 30. Oktober 2018
Datum der Veranstaltung: 13.-15. März 2019


Phraseologie und Stilistik der Literatursprache

Internationale Tagung im Rahmen des Forschungsprojekts PhraseoRom
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Erlangen, 13.–15. März 2019

 

Im Rahmen des binationalen, durch DFG und ANR geförderten Forschungsprojekts PhraseoRom findet an der FAU Erlangen-Nürnberg vom 13. bis zum 15. März 2019 die Tagung Phraseologie und Stilistik der Literatursprache statt. Die Konferenz soll als Forum dienen für die Vorstellung neuer Ansätze und Ergebnisse im Bereich der Phraseologie-Forschung unter besonderer Berücksichtigung der Diskursfunktion(en) statistisch rekurrenter Mehrwortverbindungen in literarischen Texten, von Ansätzen im Bereich der quantitativ-statistisch basierten Unterscheidung literarischer Genres sowie einer linguistisch fundierten Gattungsstilistik. Im Zentrum stehen der deutsche, englische und französische Roman seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, aber auch Studien zu anderen Epochen sind möglich und erwünscht.

Insoweit ergeben sich folgende Themenbereiche:

  1. Diskursfunktionen von Mehrwortverbindungen in literarischen Texten (Kollokationen, Kolligationen, literatursprachliche motifs)
  2. Anwendung korpuslinguistischer Methoden auf literarische Texte
  3. sprachvergleichende und quantitative Gattungsstilistik

Möglich sind selbstverständlich auch themenübergreifende bzw. thematisch anschlussfähige Vorschläge.

 

Die Tagung soll zwei Sektionen umfassen:

Sektion 1: statistisch basierte Forschungen anhand großer Korpora

Sektion 2: linguistische und literaturwissenschaftliche Gattungsanalyse und ‑bestimmung, Korpusstilistik

Keynote-Vorträge

Michaela Mahlberg (Universität Birmingham)
Dan McIntyre (Universität Huddersfield)
Christof Schöch (Universität Trier)
Véronique Montémont (ATILF)

Tagungssprachen sind Deutsch, Englisch und Französisch. Ausgewählte Beiträge sind im Anschluss an ein peer-review-Verfahren zur Veröffentlichung vorgesehen. Abstracts (max. 1 Din-A4-Seite inkl. Bibliographie; DOC und PDF) sind unter Angabe der angestrebten Sektion elektronisch an conference-phraseorom@fau.de zu richten.

Wichtige Termine

30. September 2018: Frist zur Einsendung von Abstracts

31. Oktober 2018: Benachrichtigung über die Annahme des Abstracts

13.–15. März 2019: Tagung

Teilnahmegebühr

60 € (reduziert: 20 €)

Tagungsort

Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Institut für Romanistik
Bismarckstraße 1
91054 Erlangen

Organisation und Kontakt

Ludwig Fesenmeier (FAU Erlangen-Nürnberg), Stefan Koch (FAU Erlangen-Nürnberg)

E-Mail: conference-phraseorom@fau.de

WWW: https://www.romanistik.phil.fau.de/phraseorom


via Friedrich-Alexander-Universität

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CfP: „Enumeration, Epistemology, Etcetera: Lists and List-Making in Literature and Culture“, Freiburg (30.11.2018)

Call for Papers für die internationale Konferenz „Enumeration, Epistemology, Etcetera: Lists and List-Making in Literature and Culture“ | Albert-Ludwigs-University Freiburg / Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS), Germany

Deadline Abstract: 30. November 2018 | Datum der Veranstaltung: 04.-06. Juli 2019


CALL FOR PAPERS

International Conference: “Enumeration, Epistemology, Etcetera: Lists and List-Making in Literature and Culture”

04.-06.07.2019

Albert-Ludwigs-University Freiburg / Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS), Germany

Confirmed keynote speakers:
Prof. Ottmar Ette (Potsdam)
Prof. Ulrike Vedder (Berlin)
The ERC Starting Grant Project “Lists in Literature and Culture” invites proposals for an international conference that aims to examine the literary, cultural and epistemological potential of enumerative forms as well as their significance in diverse historical contexts.

We are looking for proposals that engage with practices of enumeration and the cultural, social and epistemic functions and contexts of list-making across the centuries. In particular, we are interested in an interdisciplinary exchange between (1) narratology and conceptions of the list as a literary form of representation, (2) epistemological and history-of-science approaches to the process, the potentials and the limits of list-making and (3) socio-cultural examinations of the list as an instrument of social power.

These spheres of interest open up three thematic areas: Under the label of literary lists we invite contributions that engage with the textual manifestations of list-making across literary genres. We are especially interested in papers that explore the reciprocal dynamics between the form of the list and its embeddedness, adaption and function in diverse generic and historical formats. With a focus on epistemologies we widen the scope to take into account the various roles lists and related forms can play in contexts of storing, recording and passing on implicit and explicit knowledge. The third area will be dedicated to lists in (contemporary) cultural contexts: here, we aim to cover the list as a cultural tool that attracts attention, evaluates, organizes and reduces information and, eventually, creates trends.

We particularly welcome contributions that offer a comparative perspective. Topics may include but are not restricted to:

  • the relationship between enumeration and narration (e.g. in contexts of description, serial narration and multimodal storytelling)
  • lists in digital and social media (Blogs, Tweets, “Listicles” etc.)
  • lists and knowledge / epistemological practices (catalogues, encyclopaedias, maps etc.)
  • lists and practices of collecting (inventories, archives etc.)
  • the list as a means to establish order and control (census lists, to-do-lists, rules and commandments etc.)
  • the list as an instrument of power (rankings, indices etc.)
  • the list and consumerism (e.g. shopping lists, wish lists, bestseller lists)

 

Travel and accommodation will be covered by the organizers.

Please send your proposals for papers (300-500 words) and a short biographical statement to Eva von Contzen and Anne Rüggemeier (listlit.erc@gmail.com) by 30 November 2018.

Presenters will be notified of acceptance in December.

 

Further information on the ERC Starting Grant Project “Lists in Literature and Culture” is available here: www.listlit.uni-freiburg.de.

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CfP für Translation and Literature mit dem Thema „Literary Back-Translations“ (15.11.2018)

Call for Papers für Translation and Literature, Special issue „Literary Back-Translations“

Deadline Abstract: 15. November 2018 | Deadline Beitrag: 15. November 2019


Over time, some translations of literary works are returned to their original languages. For example, Antonin Artaud’s 1931 French translation of Matthew Gregory Lewis’ gothic novel The Monk was back-translated into English in 2003. Such back-translations challenge the assumption that an original can only be superior to its translation and raise questions about what an ‘original’ actually is. They also resist generic classification: should we consider them as ‘adaptations’, ‘versions’, ‘refractions’, or literary works in their own right? By asking these and other questions, this special issue of Translation and Literature on ‘literary back-translations’ responds to the call of several scholars, such as André Lefevere, Katja Krebs, and Laurence Raw, for new approaches drawing on both adaptation and translation studies, rather than conceiving them as autonomous and competing disciplines.

Contributors are invited to reflect on translation as a creative process as well as a cultural product, and to consider the phenomenon of back-translation, in terms not limited to but including: ideology (such as back-translations motivated by feminist or postcolonial agendas), creativity (back-translations spotlighting the notion of authorship), or material history (back-translations restoring lost texts for their original audiences). Either the source or the target language of the translations discussed will be English; studies of literary texts translated from or back into any modern language are welcome.


Weitere Informationen: Canadian Comparative Literature Association

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II. Deutsch-Französische Master Class Digital Humanities: „Autobiographische Quellen aus Kriegen digital untersuchen“, Paris (01.-05.10.2018)

Autobiographische Quellen aus Kriegen digital untersuchen | Deutsches Historisches Institut (DHI) Paris

Datum der Veranstaltung: 01.-05. Oktober 2018


Die Zweite Deutsch-Französische Master Class Digital Humanities am DHI Paris (1. bis 5. Oktober 2018) konzentriert sich auf autobiographische Quellen im Kontext von Kriegen und verfolgt vier Hauptziele:

  • neue digitale Methoden für die Analyse von Kriegszeugnissen auszuprobieren und kritisch zu reflektieren;
  • die Verbreitung historischen Wissens an die breite Öffentlichkeit mit Methoden der Public History zu fördern;
  • Nachwuchsforschende für gute digitale Praktiken zu sensibilisieren;
  • Interaktionen zwischen Nachwuchsforschenden und Transfers von Kompetenzen in einem deutsch-französischen Rahmen zu fördern.

Die Master Class wird mit Mitteln der Deutsch-Französischen Hochschule, des Deutschen Historischen Instituts Paris sowie der Le Mans Université gefördert.

Programm

Montag, 1. Oktober 2018

Expertinnen: Anne Baillot (Le Mans Université), Mareike König (DHI Paris) und Marie Puren (LARHRA, Lyon)

13h30 Empfang und Begrüßung

14h Vorstellungsrunde und Projektpräsentationen der Teilnehmenden

16h Kaffeepause

16h30-18h Digitale Editionen: Workflows und Standards

20h Gemeinsames Abendessen im Restaurant

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Dienstag, 2. Oktober 2018

Experten:Andreas Witt (Universität zu Köln) und Tobias Hodel (Staatsarchiv des Kantons Zürich/Universität Zürich)

9h-11h Textkorpora erstellen und Transkriptionen anreichen (von der Quellenrecherche zur Texterkennung und Tagging)

11h-11h30 Kaffeepause

11h30-13h Transkribus in Practice: Erste Schritte mit eigenen Dokumenten (vom Digitalisat zum transkribierten Text)

13h-14h Mittagessen

14h-15h30 (Große) Textmengen durchsuchbar machen und in ihnen recherchieren

15h30-16h Kaffeepause

16h-18h Korpusanalyse, Handschriftenerkennung und Textannotation: Welche Methoden für welche Forschungsfragen?

18h Ende des Tages

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Mittwoch, 3. Oktober 2018

Experten am Vormittag: Charles Riondet und Lionel Tadjou (Inria, Paris)

9h30-11h Textdaten strukturieren mit TEI (1/2)

11h-11h30 Kaffeepause

11h30-13h Textdaten strukturieren mit TEI (2/2)

13h-14h Mittagessen

Expertin am Nachmittag:  Ioana Galleron (Université Sorbonne Nouvelle-Paris 3, Paris)

14h-15h30 Anreichern/Annotieren: Prinzipien und Werkzeuge

15h30-16h Kaffeepause

16h-18h Anreichern/Annotieren: Gruppenarbeit

18h Ende des Tages

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Donnerstag, 4. Oktober 2018

Expertinnen: Anita Lucchesi (C2DH, Luxembourg) und Mareike König (Deutsches Historisches Institut Paris)

9h30-11h Einleitung Public History und Vorstellung von Tool kits

11h-11h30 Kaffeepause

11h30-13h Vorbereitung der Publikation eines digitalen Projekts

13h-14h Mittagessen

14h-15h30 Digitale Publikation: Gruppenarbeit

15h30-16h Kaffeepause

16h-18h Letzte Arbeiten vor der Veröffentlichung/Erarbeiten einer Social Media-Strategie

18h-20h Öffentlicher Abendvortrag von Franziska Heimburger (Sorbonne Université, Paris): Constituer des traductions historiques en sources pour une histoire croisée – quels outils numériques pour quelles questions ?

Empfang

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Freitag, 5. Oktober 2018

Experten: Dorian Sellier und Charles Riondet (Inria, Paris)

9h-10h30 Präsentation der Ergebnisse der einzelnen Projekte

10h30-11h Pause café

11h-12h30 Kollaboratives Erstellen eines Best Practice-Leitfaden (SSK) für digitale Editionsworkflows bei der Analyse autobiographischer Quellen

12h30 Abschlussdiskussion

13h Ende der Master Class


via dhdhi.hypotheses.org

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CfP: „Conflicting Constructs: DISSENSUS“, Cambridge (01.10.2018)

Call for Papers für die Graduiertenkonferenz „Conflicting Constructs: DISSENSUS“ | Harvard University, Cambridge, Massachusetts, Vereinigte Staaten

Deadline Abstract: 01. Oktober 2018 | Datum der Veranstaltung: 01. Feburar 2019


The Department of Romance Languages & Literatures at Harvard University

French Graduate Student Conference February 1, 2019

DISSENSUS : Construire la querelle / Conflicting Constructs: DISSENSUS

« Le multiple, il faut le faire » (Deleuze-Guattari)

French literary history is marked by moments of crisis : “la querelle du Roman de la Rose,” “la querelle des Anciens et des Modernes,” “la querelle des femmes,” “la querelle du Cid,” “la bataille d’Hernani,”… Literature has been a battlefield to grapple with the central questions of literature and its place in society. By speaking out the actors in these debates position themselves in relation to their contemporary power structures and dynamics. Thus, literature both represents and reinvents the world from which it emerges. The concept of ‘dissensus’, proposed by Jacques Rancière, allows us to consider the co-presence of similarity and difference, of the individual and the communal at the heart of literary speech, which brings about novel possibilities, alternate configurations of the world. What is the role of literature in creating such configurations? Without encouraging open conflict, ‘dissensus’ figures in radical opposition to consensus. While consensus aims to end disagreement, it can also bring conversation to a halt. In contrast, dissensus constitutes a continual mediation that respects the instability of dialogue. Therefore, throughout its history, how did literature accommodate the multitude of perspectives encapsulated by dissensus? How does the writer negotiate room for her practice within the established order while challenging it? What narrative or stylistic possibilities does dissensus offer? Literature allows us to create and articulate a discourse of multiplicity, to notice voices who question the culture of single-solution problem-solving, of uniformity, of silence. How does the concept of dissensus, through literature, enable us to create new forms of “assemblage” (Deleuze-Guattari), to create an “ecology of practices” (Stengers), or a “distribution of the sensible” (Rancière) in order to construct pathways towards coexistence and solidarity that don’t eliminate difference?

Dissensus invites presentations that explore questions of the dissenting nature of literature and its relationship with politics, history, and society. We encourage papers that examine the conflicts posed by the representation of minorities and marginalized groups. Papers could also delve into the power of the writer, of writing, and of written works to disrupt institutions and the status quo. Studies of transgressive texts and transgressive readings of canonical texts from every era and from all Francophone literatures are welcome, in addition to papers that adopt feminist, queer, or theoretical approaches.

Please submit a 250-300 word abstract and a brief biography, in English or in French, by October 1, 2018.

havardfrenchgradconf@gmail.com


via fabula.org (Hier finden Sie auch eine französische Version des CfP).

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Tagung: „The International Reception of Existentialism“, Wien (28.-29.09.2018)

The International Reception of Existentialism | Alte Kapelle, Campus der Universität Wien, Hof 2.8, Spitalgasse 2, 1090 Wien

Datum der Veranstaltung: 28.-29. September 2018 | Anmeldefrist: 27. September 2018


Tagung: The International Reception of Existentialism (28.-29.09.2018)

Veranstalter: Abteilung für Vergleichende Literaturwissenschaft der Universität Wien, Sartre-Gesellschaft (AT, DE, CH)

Datum der Veranstaltung: 28. und 29. September 2018

Ort: Alte Kapelle, Campus der Universität Wien, Hof 2.8, Spitalgasse 2, 1090 Wien

 

From his emergence as a world-famous philosopher, dramatist, and novelist to his becoming the ‘world’s conscience’ through his political commitment, Jean-Paul Sartre dominated intellectual discourse for a quarter of a century. Shaping the mind-set of a generation between 1943 and 1968, his work influenced writers and thinkers both in France and far beyond.

The contributions address the reception of Sartrean thought outside of France, reflecting on its presence in the areas of literature, philosophy, psychology, and sociology. Through analysis of different forms of cultural transfer (e.g. translation, censorship) in various mediums (e.g. literary periodicals, plays) and institutions (e.g. universities, libraries), the conference seeks to explore and re-examine the worldwide impact of existentialism.

 

Conference Program

Friday, September 28th

9:00 a.m.    Registration

9:15 a.m.    Welcome Address

9:30 a.m.    Alfred Betschart, Sartre Society (CH): The International Reception of Existentialism: An Overview

Session 1 (Chair: Adrian van den Hoven)

10:00 a.m.    Ronald Aronson, Wayne State University, Michigan (US): Existentialist Marxism: Sartre’s Reception by the American New Left
10:40 a.m.    Dror Yinon, Bar-Ilan University (IL): How Concrete Can One Get? Sartre, Marcuse, and the Conceptualization of the Concrete

11:20 a.m.    Coffee Break

Session 2 (Chair: Julia Elsky)

11:40 a.m.    Rony Klein, Tel Aviv University (IL): L’Influence de Sartre sur la littérature israélienne: le cas de Hanokh Levin
12:20 p.m.    Hiroaki Seki, University of Tokyo (JP), and Nariaki Kobayashi, University of Hitotsubashi (JP): L’Épreuve de l’Autre: une perspective de l’étude sartrienne au Japon

1:00 p.m.    Lunch Break

Session 3 (Chair: Alfred Betschart)

2:00 p.m.    Vincent von Wroblewsky, Sartre Society (DE): Sartre en Allemagne, même à l’Est
2:40 p.m.    Juliane Werner, University of Vienna (AT): French Cultural Policy and the Transfer of Existentialism in Allied-Occupied Austria
3:20 p.m.    Norbert Bachleitner, University of Vienna (AT): Guéhenno in Gehenna. The English and German Translations of La nausée

4:00 p.m.    Coffee Break

Session 4 (Chair: Christoph Leschanz)

4:20 p.m.    Rosie Germain, Liverpool Hope University (UK): The Reception of Jean-Paul Sartre at the Universities of Manchester and Oxford after 1945
5:00 p.m.    Jamie Andrews, The British Library (UK): “Cut the lot”: Censoring the Existentialists in the British Theatre
5:40 p.m.    Adrian van den Hoven, University of Windsor (CA): The Reception of Sartre’s Plays: The Respectful Prostitute and Dirty Hands during the Cold War Period

6:30 p.m.    Reception (Old Chapel) with live music by Konstantin and Alexander Wladigeroff

Saturday, September 29th

Session 5 (Chair: Patrick Baert)

9:00 a.m.    Francesco Caddeo (FR): L’Impact de l’existentialisme (sartrien) dans la philosophie italienne
9:40 a.m.    Maria Russo, San Raffaele University (IT): Existentialism and Cinema: the Dialectic of Bad Faith     and Authenticity in Federico Fellini’s 8½
10:20 a.m.    Raoul Kirchmayr, University of Trieste (IT): Towards an Ethics of the Singularity. Sartre’s Lectures at the Gramsci’s Institute (1961-64) and their Consequences

11:00 a.m.    Coffee Break

Session 6 (Chair: Damon Boria)

11:20 a.m.    Hamid Andishan, University of Ottawa (CA): Middle Eastern Existentialism
12:00 p.m.    Yoav Di-Capua, University of Texas (US): Arab Existentialism: Its Scope, Function and Fate

12:40 p.m.    Lunch Break

Session 7 (Chair: Yoav Di-Capua)

1:40 p.m.    Julia Elsky, Loyola University Chicago (US): Language and Existentialism: Reception of the Absurd at Yale French Studies (1940s-1950s)
2:20 p.m.    Damon Boria, Franciscan Missionaries of Our Lady University, Louisiana (US): Literary Existentialism in the United States: The Cases of Percy and Vonnegut
3:00 p.m.    Cameron Bassiri and Matthew Senie, American University, Washington (US): Existential Psychoanalysis in America

3:40 p.m.     Coffee Break

Session 8 (Chair: Ronald Aronson)

4:00 p.m.     Patrick Baert, University of Cambridge (UK): The Reception of Existentialism in Sociology
4:40 p.m.     Robert Bernasconi, Pennsylvania State University (US): Existentialism against Colonialism: Frantz Fanon’s Dialectic of Freedom
5:20 p.m.    Annie Cohen-Solal (FR): The Becoming-World of Philosophy. Sartre’s Unprecedented Reception in Brazil, Summer 1960

6:30 p.m.     Round Table Discussion

7:30 p.m.     Conference Dinner

 

Weitere Informationen und Programmdetails: https://ire.univie.ac.at.

Anmeldung bis zum 27. September an juliane.werner@univie.ac.at erbeten

 

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CfP: „Literature, Law and Psychoanalysis, 1890-1950“, Sheffield (28.11.2018)

Call for Papers für die Konferenz „Literature, Law and Psychoanalysis, 1890-1950“ | University of Sheffield

Deadline Abstract: 28. November 2018 | Datum der Veranstaltung: 11.-13. April 2019


The twentieth-century was a period of worldwide literary experiment, of scientific developments and of worldwide conflict. These changes demanded a rethinking not merely of psychological subjectivity, but also of what it meant to be subject to the law and to punishment. This two-day conference aims to explore relationships between literature, law and psychoanalysis during the period 1890-1950, allowing productive mixing of canonical and popular literature and also encouraging interdisciplinary conversations between different fields of study.

The period examined by the conference included: developments in Freudian psychoanalysis and its branching in other directions; the founding of criminology; continuing campaigns and reforms around the death penalty; landmark modernist publications; the ‘Golden Age’ of detective fiction; and multiple sensational trials (Wilde, Crippen, Casement, Leopold and Loeb, to name but a few). Freud’s followers, like Theodor Reik and Hans Sachs, would publish work on criminal law and the death penalty; psychoanalysts were sought after as expert witnesses; novelists like Elizabeth Bowen would serve on a Royal Commission investigating capital punishment; while Gladys Mitchell invented the character of Beatrice Adela Lestrange Bradley as a literary detective-psychoanalyst.

We therefore hope to consider areas including literature’s connection with historical debates around crime and punishment; literature and authors on trial and/or on the ‘psychiatrist’s couch’;and literature’s effect on debates about human rights. The event is linked to and partly supported by an AHRC project on literature, psychoanalysis and the death penalty, but the aim of this conference is much wider. Interdisciplinary approaches, especially from fields such as psychoanalysis, philosophy, law or the visual arts, are particularly encouraged. We also welcome papers on international legal systems and texts. All responses are welcome and the scope of our interdisciplinary interests is flexible, with room in the planned programme for strands of work that might be more or less literary.

Possible topics might include:

  • psychoanalysis in the real or literary courtroom;
  • literary form and the insanity defence;
  • canonical authors as readers of crime fiction and vice versa;
  • censorship cases;
  • the influence of famous legal cases on literary productions or on psychoanalytic theory;
  • influences of criminology and criminal psychology on literature;
  • representations of new execution methods (for example, the gas chamber and the electric chair);
  • portrayals of restorative versus retributive justice;
  • literary responses to the Universal Declaration of Human Rights;
  • relationships between modernism and Critical Legal Studies (CLS).

Please send 250 word paper proposals or 300 word proposals for fully formed panels to Dr Katherine Ebury at litlawpsy2019@gmail.com by 28thNovember 2018.


via Literature, Law and Psychoanalysis

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CfP: „Theaters of Failure. Queer-Epistemological Perspectives on Failure“, Rostock (30.11.2018)

Call for Papers für die Vortragsreihe „Theaters of Failure. Queer-Epistemological Perspectives on Failure“ | Universität Rostock

Deadline Abstract: 30. November 2018 | Datum der Veranstaltung: April bis Juli 2019


CfP Lectures Series, Summer Term 2019, University of Rostock

Theaters of Failure

Queer-Epistemological Perspectives on Failure

Cultural, social, and economic uncertainties have, according to a frequently chosen phraseologism, globally condensed into a ‚multiple crisis.‘ Those sceneries of doom, termed “Untergangsskizzen,” however, seem outdated or even obsolete and their various declinations—Brexit, the so-called refugee crisis, the financial crisis, the Euro-crisis, and many more—multiply despite current conclusions and generate an even larger array of cultural, political, economic explosiveness and uncertainty, which regularly drift off into extremist discourses. This constant recourse to the semantic field of crisis, as well as its epiphenomena like precarity, catastrophe, and decline, seems blind to solutions and future developments. The concept of failure is used to draw attention to this problem and, instead of repeatedly re-describing and analyzing crises and their effects on the status quo and thereby remaining in a state of crisis, to allow failure and disintegration and trace alignments of futurity and their potential.

In his groundbreaking lecture “How to Do Things with Words” (1955), J.L. Austin develops the so-called performative speech act, “the issuing of the utterance in the performing of an action […].” In contrast to the establishing speech act that can be true or false, the performativeact is either felicitous or infelicitous, it either succeeds or fails. One specific kind of failed performatives are “said by an actor on the stage […]. Language in such circumstances is in special ways […] used not seriously, but in ways parasitic upon its normal use […].” Judith Butler’s (1990, 2004. 2006, 2015) and Jack Halberstam’s (2011) queer-feminist critique on the standardized epistemology of the performative’sfailure is used as the starting point to invert Austin’s devaluation of the theatric performative as “void,” “hollow,” and “parasitic” towards its potential to innovate, renew, and (de-)construct.

Halberstam’s concept of Queer Art of Failure (2011) defines failure as a productive irritation, which “can be used to recategorize what looks like inaction, passivity, and lack of resistance, […] as a way of refusing […] dominant logics of power and discipline and as a form of critique” (Halberstam 2011, 88). In accordance with José E. Muñoz, failure is to be understood as futurity, “a structuring and educated mode of desiring that allows us to see and feel beyond the quagmire of the present […] [and] essentially about the rejection of a here and now and an insistence on potentiality for another world.”

This lecture series aims to use interdisciplinary approaches to reveal performative structures, which during extensive crises in reactions and interventions, theatric-performative, political, economic, activist, and others, not only unearth (new) socio-cultural potential to go beyond the visions of decay of the crisis and release epistemological potential of futurity, but also lead to the emergence or reanimation of alternative visions of the present. Quoting Halberstam, this concern can be summarized as follows: “[The] hidden history of pessimism, a history moreover that lies quietly behind every story of success, can be told in a number of different ways […] drama without a script, narrative without progress. The queer art of failure turns on the impossible, the improbable, and in losing it imagine other goals for life, for love, for art, and for being” (Ibid.)

We are looking for researchers from various disciplines to contribute to a queer-epistemological perspective on failure for our interdisciplinary lecture series during the summer semester 2019 (April-July). We are also planning a publication in the open-access series of Rostock Interdisciplinary Gender and Queer Studies. Abstracts should consist of about 1-2 pages including a bibliography and a short introduction of the author. Financial support for travel and accommodation is planned. The abstracts are due by November 30, 2018.

Christoph Behrens, Chris Hiller, Annalisa Schmidt (Gender and Queer Studies Resarch Group)

Mail: gender.queer@uni-rostock.de

Web: https://www.uni-rostock.de/universitaet/vielfalt-und-gleichstellung/gender-und-queer-studien/ag-gender-und-queer-studien/


Weitere Informationen: fabula.org

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