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Eine kurze Frage …

yellow_bulb… an Sie, liebe LeserInnen des avldigital BLOG!

Unser Angebot richtet sich an die interessierte Öffentlichkeit und im Besonderen an WissenschaftlerInnen aus der Komparatistik und angrenzenden Disziplinen. Nun wüssten wir gerne genauer, wen wir mit dem avldigital BLOG tatsächlich erreichen.
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CfP: „Hass/Literatur“, Berlin (01.12.2017)

Call for Papers für die internationale Tagung „Hass/Literatur“ | Freie Universität Berlin

Deadline Abstract: 01. Dezember 2017 | Datum der Veranstaltung: 24.-26. Mai 2018

„Hass/Literatur“

Internationale Tagung am DFG Sonderforschungsbereich 1171: „Affective Societies“,

Freie Universität Berlin, 24.–26. Mai 2018

Organisation:    Prof. Dr. Jürgen Brokoff, Dr. Robert Walter-Jochum
Institut für deutsche und niederländische Philologie/SFB „Affective Societies“
Teilprojekt C04: Gefühle religiöser Zugehörigkeit und Rhetoriken der Verletzung in Öffentlichkeit und Kunst

 

Vom biblischen Brudermord Kains an Abel über den Hass der Antigone-Brüder Eteokles und Polyneikes aufeinander bis hin zur Hass-Propaganda in der Lyrik der Befreiungskriege und Kleists Hermannsschlacht oder zur Hassrede in Reenactments heutiger Tage hat sich der Hass als Affekt erwiesen, dessen Beziehung zur Literatur in vielerlei Hinsicht als folgenreich angesehen werden kann. Gerade weil er zuvörderst die Vernichtung des Gehassten anstrebt und damit jedes ‚zivilisierte‘ Maß vermissen lässt, scheint er sich zu eignen, um Affekte des Außerordentlichen, den emotionalen Ausnahmezustand und Problemlagen, die nicht mehr im Rahmen des Dialogs aufgelöst werden können, anschaulich zu machen.

Auf der anderen Seite ist argumentiert worden, dass dem Hass bei all seiner Fixierung auf das Vernichtende auch eine sozial „produktive“ Ebene innewohnt: So ist es bei Judith Butler ein wesentlicher Effekt der Hassrede, dass sie das gehasste Subjekt erst konstituiert und diesem so die Möglichkeit eröffnen kann, sich selbst im Widerstand und der Umdeutung zur Geltung zu bringen – die verletzende Anrufung ermöglicht es dem oder der so angesprochenen allererst, selbst die eigene Stimme zu finden. Wenn dem so ist, dann bildet Hass affektive Relationen, deren Verständnis für die Auseinandersetzung mit heutigen gesellschaftlichen Entwicklungen unabdingbar ist. Seine Untersuchung trägt daher dazu bei, „Affective Societies“ zu analysieren und aus einer affekttheoretischen Perspektive in den sie konstituierenden Prozessen nachzuzeichnen.

Literatur kann den Hass zum Thema machen, sie kann selbst Ausdruck von Hass sein, aber sie kann auch ein Medium bereitstellen, das Hass hinterfragbar, sichtbar und analysierbar werden lässt. Literarische Texte daraufhin zu befragen, wie sie sich dem Hass nähern, wie sie ihm Ausdruck verleihen, wie sie ihn aber auch textuell herstellen und nachvollziehbar werden lassen, ist das Ziel dieser Tagung.

Mit folgenden Fragen soll sie sich dem Verhältnis Hass/Literatur nähern, wobei sowohl Vorträge zu theoretisch-systematischen Überlegungen als auch Fallstudien zur (vornehmlich deutschsprachigen) Literatur aller Epochen erwünscht sind:

  • Welche Rolle spielt der Hass als Gegenstand in der Literatur – etwa im Hinblick auf den Hass zwischen unterschiedlichen Figuren, als handlungsauslösender oder Figuren konstellierender Aspekt?
  • Wie finden außerliterarische ideologische Positionen des Hasses Eingang in Literatur? Welche Beziehungen ergeben sich zwischen Hassideologien und literarischen Texten, die sich mit ihnen auseinandersetzen? Welche Wechselwirkungen bestehen zwischen fiktionalen Hasskonstrukten und politischen Ideologien?
  • Welche Rolle kommt Hassenden und Gehassten in der Literatur zu? Gibt es historische Konjunkturen, die Erstere oder Letztere privilegieren?
  • Welcher Rhetorik bedienen sich literarische Hasstexte – wie sind sie gemacht und worauf zielt ihre rhetorische Strukturierung, sowohl im Hinblick auf die Faktur wie die Wirkungserwartung literarischer Texte? Gibt es jenseits des Ausdrucks individueller oder kollektiver Emotionen materielle Kennzeichen einer Sprache des Hasses?
  • Wie wird der starke Affekt des Hasses zum Prüfstein in moralisch-juristisch grundierten Debatten, etwa um Fragen des guten Geschmacks, des angemessenen Ausdrucks, aber auch der Kunst- und Meinungsfreiheit? Was „darf“ Kunst mit dem Hass tun, wo werden ihr zu welchen Zeiten und unter welchen Vorzeichen Grenzen des Hasses gesetzt?
  • Wie reflektiert Literatur Hassphänomene unserer Gegenwart, die nicht zuletzt von Fragen der religiösen Auseinandersetzung, der Verletzung von Gefühlen religiöser Zugehörigkeit und der ideologischen Zuspitzung religiös oder kulturell codierter Konflikte geprägt ist?

 

Die Tagung „Hass/Literatur“ findet vom 24. bis 26. Mai 2018 am von der DFG geförderten Sonderforschungsbereich „Affective Societies“ an der Freien Universität Berlin statt, Reise- und Hotelkosten werden übernommen, eine Publikation der Beiträge in einem Konferenzband ist fest geplant.

Ihre Teilnahme an der Tagung zugesagt haben unter anderem bereits Rüdiger Campe (Yale), Petra Gehring (Darmstadt), Johannes F. Lehmann (Bonn), Lars Koch (Dresden), Kirk Wetters (Yale), Jakob Norberg (Duke) und Jörg Kreienbrock (Northwestern).

Gesucht werden Beiträge, die sich mit dem skizzierten Feld verbinden – vornehmlich aus dem Bereich der Germanistik, aber auch aus angrenzenden Philologien und Disziplinen, die sich dem Thema widmen (etwa Philosophie, Medienwissenschaften, Soziologie). Wir bitten um die Einsendung von Abstracts (max. 300 Wörter), begleitet von einem kurzen CV, bis zum 1.12.2017 an die Veranstalter unter juergen.brokoff@fu-berlin.de und robert.walter@fu-berlin.de.

via H-Germanistik

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Von Künstlern und Dämonen: Festveranstaltung mit Ingo Schulze zum E.T.A. Hoffmann Portal, Berlin (12.12.2017)

Von Künstlern und Dämonen: Festveranstaltung mit Ingo Schulze zum E.T.A. Hoffmann Portal | Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, Potsdamer Straße 33, 10785 Berlin

Datum der Veranstaltung: 12. Dezember 2017, Beginn 17.30 Uhr | Anmeldefrist: 3. Dezember 2017

Seit Dezember 2016 ist das E.T.A. Hoffmann Portal in einer Betaversion online – Zeit, es endlich in die Vollversion umzuwandeln! Dieses Ereignis feiern wir am 12. Dezember 2017 in einer Festveranstaltung mit Ingo Schulze, Claudia Liebrand und Sibylle Söring – Sie sind herzlich eingeladen!

Um Anmeldung bis zum 3. Dezember wird gebeten:

Online: http://etahoffmann.net/launch/

Per Mail: fachinfo@sbb.spk-berlin.de

Per Telefon: +49 30 266 433 173

Das Programm und weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier: http://etahoffmann.net/launch/

Die Veranstalter freuen sich über zahlreiche Gäste. Leiten Sie diese Einladung gerne an Interessierte weiter!

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Workshop „Inheritance and Literature“, Berlin (24.11.2017)

Inheritance and Literature | Zentrum für Literatur- und Kulturforschung, Schützenstr. 18, 10117 Berlin

Datum der Veranstaltung: 24. November 2017

Workshop in Kooperation mit dem Forschungsprojekt Unearned Wealth – A Literary History of Inheritance der Universität Aarhus.

Wer vererbt, gibt etwas über die Grenzen des eigenen Lebens hinweg; wer erbt, erhält etwas ohne eigenes Zutun. In beiden Hinsichten widerspricht das Erbe modernen Vorstellungen von Individualität, Eigentum und Gerechtigkeit. Zugleich bündeln sich darin auf komplexe Weise Fragen von Genealogie und Gesellschaft, Ökonomie und Biologie, Tod und Nachleben.

Deshalb ist das Erbe gerade in der Moderne immer wieder zum Gegenstand der Literatur geworden. Auf dem Workshop werden ausgewählte Stationen dieser Konstellation von Erbe und Literatur diskutiert.

Der Workshop findet in englischer Sprache statt. Texte zur Vorbereitung stehen in einem Reader (pdf) bereit, bitte per Email an jutta.mueller@zfl-berlin.org mailto:jutta.mueller@zfl-berlin.org anfordern.

Programm

10.30–10.45
Round of introductions

10.45–11.45
Jakob Ladegaard (Aarhus): Presentation of the research project »Unearned Wealth«

12.00–13.00
Julie Kjær Markussen (Aarhus): »Howards End« and inheritance in Edwardian England

14.30–15.30
Ulrike Vedder (HU Berlin): Aporia of succession: Shakespeare’s »King Lear«

15.45–16.45
Stefan Willer (HU Berlin/ZfL): Symbolic inheritance in Emily Brontë’s »Wuthering Heights«

17.00–18.00
Panel discussion

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des ZfL Berlin.

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Stellenausschreibung: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (ohne Doktorat, 75%), Robert-Musil-Institut für Literaturforschung/Kärntner Literaturarchiv (Bewerbungsschluss: 01.12.2017)

An der Fakultät für Kulturwissenschaften der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt ist eine Stelle als Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (ohne Doktorat) im Beschäftigungsausmaß von 75% (30 Wochenstunden) zu besetzen. Die Stelle ist am Robert-Musil-Institut für Literaturforschung / Kärntner Literaturarchiv angesiedelt und auf drei Jahre befristet. Sie gelangt im Zusammenhang mit dem Projekt MUSIL ONLINE ― interdiskursiver Kommentar (Projekt P 30028-G24) des Österreichischen Wissenschaftsfonds FWF zur Ausschreibung. Das monatliche Entgelt entspricht den Richtsätzen des FWF und beträgt 2.048,30 für 30 Std./Woche (Einstufung B1). Voraussichtlicher Beginn des Anstellungsverhältnisses ist der 1. März 2018.

Aufgaben:

Die Hauptaufgabe der Stelle liegt auf der Identifizierung von Interpretamenten in der Musil-Forschungsliteratur als Beitrag zu dem im Projekt zu konzipierenden interdiskursiven Online-Kommentar. Dabei soll die bisherige wissenschaftliche Rezeption Musils systematisch aufgearbeitet und auf die in verschiedenen fachwissenschaftlichen Spezialdiskursen als maßgeblich identifizierten Ankerpunkte der jeweiligen Interpretation hin sondiert werden. Diese Interpretamente sind weiters als Kernaussagen in Originalzitaten aus der Forschungsliteratur zu katalogisieren und in eine Daten­bank einzubringen, die nach Wissensfeldern (z. B. Philosophie, Psychologie, Soziologie), wissens- und kulturgeschichtlichen Epochen und deren Autoren usw. gerastert ist. In diesem digitalen Kataster wird verzeichnet, was die Forschungsliteratur an intertextuellen Relationen / Verweisungsverhältnissen be­reits festgestellt hat und woran der interdiskursive Kommentar folgerichtig im Sinne der Textkonstel­lationsforschung anschließen kann und muss. Bei der Evaluierung und Auswertung dieser komplexen und umfänglichen Forschungsliteratur handelt es sich um eine höchst anspruchsvolle Aufgabe, die zu­gleich als Rahmen für einen eigenständigen Beitrag zur wissenschaftlichen Musil-Literatur in Gestalt eines Dissertationsvorhabens dienen kann.

Außerdem wirkt die Stelleninhaberin/der Stelleninhaber aktiv mit im Forschungsbereich, z.B. bei der Organisation und Durchführung von Workshops, Konferenzen und projektbezogenen Lektüregruppen, und bei allgemeinen Aufgaben am Institut.

Voraussetzungen für die Einstellung:

  • abgeschlossenes Studium der Germanistik (Master- oder Magistergrad oder vergleichbare Qualifikation) mit Schwerpunkt im Bereich der Neueren deutschsprachigen Literatur
  • sehr gute Leistungen im Studium
  • nachgewiesene Kenntnisse und Forschungsinteressen in zumindest zwei forschungsrelevanten Nachbardisziplinen wie insbesondere Philosophie, Psychologie, Soziologie, Geschichtswissen­schaft
  • Organisations- und Teamfähigkeit

Von Vorteil sind:

  • Vertrautheit mit digitalen bzw. Online-Editionen/-Publikationen
  • Publikationen (ggf. peer-reviewed) und Erfahrung in universitären Aufgabenfeldern

Die Universität strebt eine Erhöhung des Frauenanteils beim wissenschaftlichen Personal an und for­dert daher qualifizierte Frauen zur Bewerbung auf. Frauen werden bei gleicher Qualifikation vorrangig aufgenommen.

Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen, die die geforderten Qualifikationskri­terien erfüllen, werden ausdrücklich zur Bewerbung aufgefordert.

Bewerbungen sind mit den nachfolgend gelisteten Unterlagen bis zum 1. 12. 2017 als pdf-Dokumente per E-Mail an Frau Angelika Rossak (angelika.rossak@aau.at) zu richten:

  • max. zweiseitiges Bewerbungs- und Motivationsschreiben
  • umfassender wissenschaftlicher Lebenslauf
  • Kopien akademischer Zeugnisse, inklusive transcripts
  • eine Zusammenstellung von Auszügen aus Ihren wissenschaftlichen Arbeiten („writing sample“), die maximal 5000 Wörter lang ist
  • Name und Kontaktadressen von zwei WissenschaftlerInnen, von denen kurzfristig akademi­sche Referenzen eingeholt werden können.

Es besteht kein Anspruch auf Abgeltung von Reise- und Aufenthaltskosten, die aus Anlass der Bewer­bung oder des Aufnahmeverfahrens entstehen.

Für nähere Auskünfte über die ausgeschriebene Position wenden Sie sich bitte an die Institutsleitung, Univ.-Prof.in Dr.in Anke Bosse (anke.bosse@aau.at), bei Fragen zu Ihren Aufgaben im Rahmen des Musil-Kommentars an Univ.-Doz. Dr. Artur R. Boelderl (artur.boelderl@aau.at).

via H-Germanistik

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Konferenz: „Das freie Tier / hat seinen Untergang stets hinter sich – Tierethik in Kultur, Literatur und Unterricht“, Landau (29.11.-01.12.2017)

Das freie Tier / hat seinen Untergang stets hinter sich – Tierethik in Kultur, Literatur und Unterricht | Universität Koblenz-Landau (Campus Landau)

Datum der Veranstaltung: 29. November-01. Dezember 2017

KONF: Das freie Tier / hat seinen Untergang stets hinter sich – Tierethik in Kultur, Literatur und Unterricht

Konferenz des Instituts für Germanistik der Universität Koblenz-Landau (Campus Landau)

vom 29.11.-1.12.2017.

Leitung: Dr. Björn Hayer und Klarissa Schröder

Programm:

Mittwoch, 29.11.2017                                                                                                                                                                                                              09.00-10.00 Begrüßung und Einführung
TIERETHIK UND PHILOSOPHIE

10.00-11.00 Prof. Dr. Dieter Birnbacher: Alte Fragen – neue Antworten. Die Kontinuität der Tierethik von den Anfängen bis zur  Gegenwart
11.00-11.30 Samuel Camenzind, M.A.: Der  Paratext in Immanuel Kants Metaphysik der Sitten und  seine (tier-)ethischen Implikationen
11.30-12.00 Kaffeepause
12.00-12.30 Erwin Lengauer, M.A.: Tom Regans Philosophie für Tierrechte: Subjekte des Lebens im Kontext von intrinsischen und inhärenten Wertdiskursen
12.30-13.00 Jun.-Prof. Dr. Sascha-Michael Benjamin Fink: Leid und Schmerz: Die modulare Theorie des Schmerzes und ihre Bedeutung für angewandte Tierethik

13.00-14.30 Mittagspause

TIERETHIK UND KULTURWISSENSCHAFT

14.30-15.30 Prof. Dr. Dagmar Burkhart: Das Tier als agens und patiens. Zum „animal turn“ in der Kulturwissenschaft
15.30-16.00 Dr. Wolfgang Leyk: Tiere in der Theologie – Mitgeschöpf, Bruder oder Schwester
16.00-16.15 Kaffeepause
16.15-16.45 Dr. Teresa Hiergeist: „¿On és la misericòrdia dels animals?͟ Zur Ethik des Fleischverzehrs im Spanien des 16. Jahrhunderts
16.45-17.15 Prof. Dr. Ana Dimke: Rosa Hase: Kunst in tiersensibler Empathie
17.15-17.45 Dr. Denise Dumschat-Rehfeldt: „Ahhhhh … – I lost my appetite.͞ Zu Isabella Rossellinis Green Porno (2008)

Gemeinsames Abendessen

DONNERSTAG, 30.11.2017

9.30-10.00 Ulrike Schmid: Frauen in der Jagd                                                                                                                                                             10.00-10.30 PD Dr. Katharina Turgay / Dr. Daniel Gutzmann: „Irrtum und Heuchelei der Pflanzenesser“ – Zur Wahl sprachlicher Mittel in tierrechtsthematischen Beiträgen
10.30-11.00 Jun.-Prof. Dr. Pamela Steen:  „Keiner von den angeblich so zivilisierten Menschen hat Herz und Verstand gezeigt“ – Die kommunikative Konstruktion von Moral in Social Media Plattformen aus tierlinguistischer Perspektive
11.00-11.30  Kaffeepause
TIERETHIK UND LITERATURWISSENSCHAFT

11.30-12.30 Dr. Friederike Schmitz: Die Schwierigkeit der Wirklichkeit: Cora Diamond über verschiedene Formen moralischen Denkens
12.30-13.00 Dr. Barbara Di Noi: Kafkas literarische Tiere
13.00-14.30 Mittagspause
14.30-15.00 Andrea Klatt: Can the Animal Speak? Tiere als Ich-Erzähler in literarischen Texten
15.00-15.30 Dr. Verena Meis:  „Die Quallen müssen Vortritt haben!“ – Das diaphane Wesen als ethischer Seismograph
15.30-15.45 Kaffeepause
15.45-16.15 Kevin Drews: (Re-)präsentation und Narration. Der Löwe und die Motte in Hans Blumenbergs und W. G. Sebalds Poetiken der Erinnerung                                                                                                                                                                                                                          18:00 Lesung von Mara-Daria Cojocaru

FREITAG, 01.12.2017
09.30-10.00 Emanuela Ferragamo:  Tierfiguren aus Papier und Holz, Sprachfiguren aus Luft und Pelz  –Sprechen, Tiere, Dichten in Kronauers Konstanz der Tiere
10.30-10.45 Kaffeepause
10.45-11.15 Jonas Meurer: Experiment – Ethik – Eigensinn: Tiere in  den Romanen Clemens  J.
Setz‘

TIERETHIK UND DIDAKTIK
11.15-12.15 Prof. Dr. Gabriela Kompatscher-Gufler: Literary Animal Studies: Ethische Dimensionen des Literaturunterrichts
12.15-14.00 Mittagspause
14.00-14.30 Eva Pertzel: Tiere müssen leider draußen bleiben? – Zur Relevanz des Themas „Tierethik“ im kompetenzorientierten Deutschunterricht
CIII 240  Julia Stetter  Zum  Entwurf  einer  theoretischen  Tierdidaktik  mit  anschließendem
Unterrichtsvorschlag
14.30-15.00, CIII 148, Prof. Dr. Ralph Olsen: Der Panther ist (k)ein  Panther… Anmerkungen zum schulischen Umgang mit Rilkes berühmtem Dinggedicht
14:30-15:00, CIII 240, Mara-Daria Cojocaru: Tiere in der Lyrik: Erfahren, wissen, vermitteln TAGUNGSPROGRAMM
15.00-15.30, CIII 148, Janine Eichler, M.A.: Der Film „Die Bärenbrüder“ als Praxisumsetzung einer tiersensiblen Lektüre im Deutschunterricht der 5. Klassenstufe
15:00-15:30, CIII 240, Tabea Sabrina Weber: (Selbst-)Verständliche Gespräche? Tier-Mensch-Kommunikation und ethisch-ökologische  Kritikansätze in Kinder- und Jugendmedien am Beispiel der Jugendserie Ocean Girl und der Kinderserie Yakari
15.30-16.00 Kaffeepause
16.00-16.30, CIII 148, Prof. Dr. Anu Pande: Die  Entwicklung eines tiersensiblen Lehrplans für den Literaturunterricht im Rahmen  der  Auslandsgermanistik: Eine Fallstudie aus Indien
16.00-16.30, CIII 240, Dr.  Berbeli Wanning / Dr. Anke Kramer: Das weiß doch jedes Kind. Ausgestorbene Tiere als Erzählerfiguren in Bilderbüchern
16.30-17.00, CIII 148, Dr. Andreas Wicke: Tierethische und literaturdidaktische Potentiale in Paul Maars „Wiedersehen mit Herrn Bello“
16:30-17:00, CIII 240, Dr. Torsten Mergen: „Komm Rudi … Jetzt gehen wir schön in die Wohnung, erst duschen, dann Zähneputzen und dann ins Bett.“ Uwe Timms Kinderbücher in schulischen Lehr- und Lernkontexten.

Für externe Gäste fällt eine Tagungsgebühr von 15 Euro an.

Die Anmeldung ist per Email an: schr6180@uni-landau.de (Klarissa Schröder)

via H-Germanistik

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„Romantik und Gegenwart: Soundlesung – Workshop – Lesungsgespräch“, Jena (20.-21.11.2017)

Romantik und Gegenwart: Soundlesung – Workshop – Lesungsgespräch |
Haus auf der Mauer, Johannispl. 26, 07743 Jena

Datum der Veranstaltung: 20.-21. November 2017

Romantik und Gegenwart: Soundlesung – Workshop – Lesungsgespräch (20./21.11.2017)
veranstaltet vom Graduiertenkolleg „Modell ‚Romantik‘. Variation – Reichweite – Aktualität“ (Friedrich-Schiller-Universität Jena)
Am 20. und 21. November 2017 veranstaltet das Graduiertenkolleg „Modell ‚Romantik‘. Variation – Reichweite – Aktualität“ der Friedrich-Schiller-Universität Jena eine Veranstaltungsreihe zum Thema „Romantik und Gegenwart“. In einer Soundlesung, einem wissenschaftlichen Workshop und einem Lesungsgespräch wollen wir mit unseren Gästen Hendrik Otremba, Felicitas Hoppe und Ingo Schulze erörtern, welche Bedeutung der Romantik in ihren Werken und in der Gegenwartskultur allgemein zukommt.

Die ‚Romantik‘ ist voller Widersprüche und Fragen – sie in wenigen Worten zu bestimmen, ist ein gewagtes Vorhaben. Dennoch oder vielleicht gerade deswegen geht von ihr eine große Faszination aus, die bis in unsere Gegenwart hinein wirkt. Was hat Romantik mit unserer Gegenwart zu tun? In der Kultur der Gegenwart zeigt sich eine Bezugnahme in direktem Verweis auf die historische Romantik, vor allem jedoch in romantischen Denkbewegungen, Ideen und Strukturprinzipien. Romantik ist demnach zu einer kulturell eingeübten Praxis geworden: Man muss nicht über Romantik sprechen, um romantisch zu schreiben oder zu handeln. Ob romantische Liebe als Handlungsmaxime, ob Formen der Ironie oder die Sehnsucht nach größeren Zusammenhängen – die Attraktivität romantischer Sinnangebote scheint ungebrochen.

Die Soundlesung „Über uns der Schaum“ mit Hendrik Otremba und Andreas Spechtl am 20. November im Trafo (Jena) bildet den Auftakt der Veranstaltung. Am 21. November diskutieren die Kollegiat*innen und Betreuer*innen des Graduiertenkollegs „Modell Romantik“ sowie interessierte Teilnehmer*innen gemeinsam mit Felicitas Hoppe und Ingo Schulze anhand ausgewählter Texte der beiden Autor*innen die Bedeutung der Romantik in ihren eigenen Werken und in der Gegenwartskultur. Den Abschluss bildet ein Lesungsgespräch mit Felicitas Hoppe und Ingo Schulze im Historischen Rathaus (Jena), bei dem die Autor*innen nicht nur eigene Texte lesen, sondern auch Texte der Romantik im Gepäck haben.

Nähere Informationen auf http://modellromantik.uni-jena.de/gegenwart/

Programm Workshop (21.11.2017 | Haus auf der Mauer, Jena):
13:30-14:15 Uhr: Einführung in die Thematik (Impulsvortrag: Prof. Dr. Dirk von Petersdorff)
Kaffeepause –
14:30-15:15 Uhr: Romantik und Gegenwart im Werk von Felicitas Hoppe (Impulsvortrag: Annika Bartsch)
 – Kaffeepause –
15:30-16:15 Uhr: Romantik und Gegenwart im Werk von Ingo Schulze (Impulsvortrag: Daniel Grummt)
16:15-16:30 Uhr: Abschlussdiskussion

Um formlose Anmeldung für den Workshop unter folgender Email-Adresse wird gebeten: modell-romantik@uni-jena.de.

 

Veranstalter:
Graduiertenkolleg „Modell ‚Romantik‘. Variation – Reichweite – Aktualität“
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Bachstr. 18k
07743 Jena

via H-Germanistik

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Konf: Der Comic und das Populäre (Bonn, 01­.-03.12.2017)

Der Comic und das Populäre | Comics and Their Popularity

12. Jahrestagung der Gesellschaft für Comicforschung (ComFor)

Ort: Universität Bonn, Am Hof 1, 53113 Bonn, Hörsaal IX

 

Das gegenwärtig immer noch zwiegespaltene Verhältnis zum Comic und seiner Popularität – als leicht zugängliche Unterhaltungslektüre begeisterter Fangemeinden auf der einen Seite und Graphic Novel mit bildungskulturellen Ambitionen auf der anderen – ist selten in den Fokus der wissenschaftlichen Auseinandersetzung getreten. Dazu gehören Fragen von Inklusion und Exklusion in unterschiedlichen Zielpublika durch Zensur-, Kanonisierungs- und Legitimierungsbestrebungen, identitäre Praktiken von Fanszenen und damit verbundene ideologische Aspekte sowie Wandlungen des Autorbegriffs und der ästhetischen Formsprache des Mediums.

Präludiert durch ein themenoffenes Werkstattforum, in dem laufende Forschungsprojekte präsentiert werden, werden diese zentralen Fragen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unterschiedlicher Fachgebiete diskutiert.

PROGRAMM

Freitag, 1. Dezember 2017

13:00 Uhr – Registrierung

Präludium: Offenes Werkstattforum

14:00 Uhr – Zita Hüsing (Bonn): Being and Nature – The Significance of the Southern Space of the Swamp in Alan Moore’s The Saga of the Swamp Thing

14:30 Uhr – Rafał Jakiel (Wrocław): Batwing, Batflügel oder Flügel-Bat – Die onimischen Einheiten im Comic

15:00 Uhr – Daniela Kaufmann (Graz): “A Study in Black and White” – Zur Signifikanz der Farben ›Schwarz‹ und ›Weiß‹ im Comic

15:30 Uhr – Elisabeth Krieber (Salzburg): Subversive Female Performances in Visual Media – Phoebe Gloeckner’s and Alison Bechdel’s Graphic Narratives

16:00 Uhr – Kaffeepause

16:15 Uhr – Karoline M. Pohl (Göttingen): “Mind the Gap” – Grundlagenforschung für eine allgemeine Didaktik der sequenziellen Kunst

16:45 Uhr – Sakshi Wason (Delhi): Regarding Two Ruptures – The Emergency (1975–77) and the Partition (1947) of India

17:15 Uhr – Kaffeepause

Sektion 1: Identitäre Praktiken (I)

18:20 Uhr – Véronique Sina (Köln/Tübingen): »Comickeit is Jüdischkeit« – Über das diskursive Zusammenspiel von Comic, Populärkultur und jüdischer Identität

19:00 Uhr – Pnina Rosenberg (Haifa): Mickey au camp de Gurs – Political criticism and auto censorship in comics done during the Holocaust

19:40 Uhr – Kaffepause

Keynote I

20:00 Uhr – Julia Round (Bournemouth): Canon or Common? Sandman, Aesthetics and Literariness

Samstag, 2. Dezember 2017

Sektion 1: Identitäre Praktiken (II)

9:00 Uhr – Daniel Stein (Siegen): Batmans queere Popularität – Ein comicwissenschaftlicher und kulturhistorischer Annäherungsversuch

9:40 Uhr – Laura Antola (Turku): Marvel’s Comics in Finland – Translation, “Mail-Man” and the popularity of superheroes

10:20 Uhr – Kaffeepause

Sektion 2: Politische und ideologische Aspekte

11:00 Uhr – Andreas Heimann (Wiesbaden): Populismus im Populären. Über die Mechanismen der umgekehrten Subversion von Comics

11:40 Uhr – Mario Zehe (Leipzig): Das Popula(e)re und das Signifikante. Der Comic als Antwort auf die Krise liberaler Erzählungen?

12:20 Uhr – Stephan Packard (Köln): President Lex Luthor, Wakanda und der osteuropäische Schwarzwald. Zur populären Ideologie der Fiktionalität in Comics

13:00 Uhr Mittagspause

Sektion 3: Legitimationsbewegungen

15:00 Uhr – David Turgay (Landau): Das Alternative im Populären – Eine korpusgestützte Analyse von Mainstream-Comics

15:40 Uhr – Markus Oppolzer (Salzburg): Der Fluch der Graphic Novel aus (hochschul)didaktischer Sicht

16:20 Uhr – Dietrich Grünewald (Reiskirchen): Grenzgänger. Comics und Bildende Kunst

17:00 Uhr – Kaffeepause

17:40 Uhr – Christian A. Bachmann (Bochum): “Slippers and music are very different things”, oder: von high key zu low key. Zur Darstellung populärer Musik in Bildergeschichten des 19. und Comics des frühen 20. Jahrhunderts

18:20 Uhr – Kirsten von Hagen (Gießen): Tintin und die Recherche – Von der ›ligne claire‹ Hergés zu den synästhetischen Traumsequenzen bei Heuet

19:00 Uhr – Kaffeepause

Keynote II

20:00 Uhr – Martin Lund (Växjo/New York): Jack T. Chick, a Popular Propagandist

Sonntag, 3. Dezember 2017

Sektion 4: Facetten der Autorschaft

9:00 Uhr – Michael Wetzel (Bonn): “Graphic Auteurism” – Von Kreativität und Copyright im Comic

9:40 Uhr – Joachim Trinkwitz (Bonn): Auteur-Serien im Comic

10:20 Uhr – Lukas R.A. Wilde (Tübingen): Public Domain Superheroes, Jenny Everywhere und dōjinshi. Die Comic- und Manga-Figur als meta-narrativer Knotenpunkt der Partizipationskultur

11:00 Uhr – Kaffeepause

Sektion 5: Das Populäre des Comics

11:40 Uhr – Jörn Ahrens (Gießen): Der Comic ist das Populäre. Zur populärkulturellen Gestalt eines Mediums der Massenkultur

12:20 Uhr – Ole Frahm (Frankfurt/M.): Proletarität statt Popularität. Eine Kritik der Rede über Comics

13:00 Uhr – Abschlussdiskussion

Anmeldung

Interessenten bitten wir um eine formlose Anmeldung unter comicforschung@uni-bonn.de

Die Teilnahmegebühr beträgt für Gäste 30 € (für ComFor-Mitglieder 20 € und für Studierende 10 €). Sie ist zu überweisen an:

Universitätskasse Bonn
Sparkasse KölnBonn
IBAN: DE08 3705 0198 0000 0576 95
BIC: COLSDE 33
Wichtig: als Verwendungszweck unbedingt angeben:
61 117 / 282 11 / PN 73125016

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Stellenausschreibung: Wiss. Mitarbeiter/in (100%), eHumanities-Nachwuchsgruppe „Computergestützte literarische Gattungsstilistik“ (Bewerbungsschluss: 25.11.2017)

An der Julius-Maximilians-Universität Würzburg ist in der BMBF-geförderten eHumanities-Nachwuchsgruppe “Computergestützte literarische Gattungsstilistik” am Lehrstuhl für Computerphilologie zum 1.1.2018 die Stelle

einer/s wissenschaftlichen Mitarbeiters/Mitarbeiterin (bis TV-L 13, 100%)

befristet bis zum 31.3.2019 zu besetzen.

Zu den mit der Stelle verbundenen Aufgaben gehört Forschungsarbeit im Bereich der computergestützten Gattungsstilistik auf der Grundlage französischer oder spanischer literarischer Texte, die aktive Teilnahme an den Aktivitäten der Nachwuchsgruppe sowie Aufgaben im Projektmanagement. Eine Lehrverpflichtung ist mit der Stelle nicht verbunden. Die Gelegenheit zur Promotion ist gegeben.

Einstellungsvoraussetzungen sind ein überdurchschnittlicher wissenschaftlicher Hochschulabschluss im Fach Romanistik mit Schwerpunkt im Bereich Französisch und/oder Spanisch und ein thematisch einschlägiges Promotionsvorhaben. Erwartet werden Teamorientierung und die Bereitschaft, Neues zu lernen sowie Affinität für Methoden aus dem Bereich der digitalen Geisteswissenschaften, der Computerphilologie und/oder der Computerlinguistik.

Wenn Sie sich wissenschaftlich auf hohem Niveau weiterqualifizieren wollen und Interesse an interdisziplinärer Projekt- und Forschungsarbeit haben, dann freuen wir uns über Ihre Bewerbung.

Die Universität Würzburg strebt eine Erhöhung des Frauenanteils an und ist daher ausdrücklich an Bewerbungen entsprechend qualifizierter Frauen interessiert. Schwerbehinderte Bewerberinnen oder Bewerber werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung bevorzugt eingestellt. Die Stelle ist auch in Teilzeit besetzbar.

Bewerberinnen/Bewerber werden gebeten, ihre Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugniskopien) bis zum 25.11.2017 per E-Mail an katrin.betz@uni-wuerzburg.de zu senden.

Weitere Informationen finden Sie unter http://cligs.hypotheses.org/ sowie unter http://www.germanistik.uni-wuerzburg.de/lehrstuehle/computerphilologie/forschung/projekte/cligs/.

Auskünfte können bei Dr. Katrin Betz (katrin.betz@uni-wuerzburg.de) eingeholt werden.

via romanistik.de

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Tagung „Visuelles Design: die Journalseite als gestaltete Fläche“, Marburg (23.-25.11.2017)

Visuelles Design: die Journalseite als gestaltete Fläche | Philipps-Universität Marburg

Datum der Veranstaltung: 23.-25. November 2017

Die Tagung Visuelles Design: die Journalseite als gestaltete Fläche beschäftigt sich mit der visuellen Gestaltung von Journalen, im Sinne der Forschergruppe verstanden als das gesamte Spektrum periodisch erscheinender Printpublikationen. Das Interesse richtet sich somit auf die Journal(doppel)seite als sichtbare bedruckte Fläche, auf der Worte und Bilder in einem gestalteten Zusammenhang erscheinen. Als Prämisse ist gesetzt, dass die schrift- und bildförmigen Inhalte des Journals sich nicht abstrakt (körper- wie ortlos) realisieren, sondern an die Materialität des Journals, die eine flächige wie sequentielle Anordnung diverser visueller Elemente vorsieht, gebunden bleiben.

Weitere Informationen und das Programm der Tagung finden Sie auf der Homepage der Forschergruppe „Journalliteratur: Formatbedingungen, visuelles Design, Rezeptionskulturen“.

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CfP für Scientia Poetica. Jahrbuch für Geschichte der Literatur und Wissenschaften (15.06.2018)

Call for Papers für Scientia Poetica. Jahrbuch für Geschichte der Literatur und Wissenschaften, hrsg. v. Andrea Albrecht, Lutz Danneberg, Gerhard Regn, Wilhelm Schmidt-Biggemann, Friedrich Vollhardt (bis 2012 Horst Thomé†; bis 2016 Andreas Kablitz)

Deadline Beitrag: Mitte Juni 2018

Das Jahrbuch Scientia Poetica erscheint seit 1997 und hat die Aufgabe, Literatur- und Wissenschaftsgeschichte aufeinander zu beziehen. Es reagiert damit auf die Erweiterungen der Fragestellungen und Methoden, die sich in den letzten Jahrzehnten in beiden Disziplinen herausgebildet haben. Aus der Erkenntnis heraus, dass der literarisch-künstlerische, der geisteswissenschaftliche und der naturwissenschaftliche Diskurs keine streng getrennten Sphären sind, die losgelöst voneinander angemessen beschrieben werden können, bietet das Jahrbuch ein interdisziplinäres Forum für die historische Analyse der Wechselwirkungen zwischen den (Natur-)Wissenschaften und der Literatur(-Wissenschaft) in den Theoriebildungs- und Reflexionsprozessen vom hohen Mittelalter bis zur Gegenwart. Zum Gegenstandsbereich des Jahrbuchs gehört der Kanon der Wissenschaften, den die mittelalterliche Universität begründet hat und der in neuerer Zeit um Disziplinen wie die Naturwissenschaften, die Psychologie, Soziologie oder Geschichtswissenschaft erweitert wurde. Dabei wird bewusst auf eine thematische Begrenzung der vielfältigen Zeiten, Disziplinen und Aspekte verzichtet.

Wir bitten um die Zusendung von Beiträgen und Rezensionen für das aktuelle Jahrbuch bis Mitte Juni 2018 an die Redaktion: scientia-poetica@ilw.uni-stuttgart.de.

Das Jahrbuch ist eine begutachtete Publikation; sie erscheint im Verlag Walter de Gruyter. Beiträge erscheinen auf Deutsch und auf Englisch. Weitere Informationen für Autorinnen und Autoren finden Sie auf der Website des Jahrbuchs: http://www.uni-stuttgart.de/ilwndl/forschung/ht/scientiapoetica/index.html

via H-Germanistik

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