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CfP: „Ecritures des mobilités“, Orléans (18.04.2017)

Call for Papers für die Fachtagung „Ecritures des mobilités“ | Université d’Orléans

Deadline Abstract: 18. April 2017 | Datum der Veranstaltung: 26.-28. Oktober 2017

Colloque annuel de l’ADEFFI 2017
Université d’Orléans, laboratoire REMELICE
26/27/28 octobre 2017


Appel à communications :
Ecritures des mobilités

Exil, migration, expatriation, relocalisation… les termes sont nombreux pour parler de ceux qui vont ailleurs, seuls ou en groupe, forcés ou de leur plein gré, avec ou sans argent, pour peu de temps ou pour toujours. Les objectifs et les formes politiques et économiques de la mobilité contemporaine sont d’ailleurs au cœur de nombreuses études récentes qui en soulignent l’actualité dans un contexte changeant, protectionniste, qui nous oblige à repenser le multiculturel.

Cette mobilité abordée dans ses formes professionnelles, sociales et économiques permet en effet de repenser les questions fondamentales et interdisciplinaires d’appartenance, d’identité, de limite, de transition, d’exploration, de découverte… Mais elle génère également des protocoles de récit, des représentations spécifiques, songeons aux photographies et aux vidéos sur écrans multiples de Leila Alaoui, aux collages visibles et invisibles du Congolais Sammy Balogi, aux textes bilingues, trilingues, fragmentés, criblés d’incises et de parenthèses de Mohamed Dib, Laurine Rousselet et tant d’autres.

Ce colloque se concentrera sur les approches littéraires et artistiques de la mobilité internationale aujourd’hui et par le passé, en examinant par exemple les images et les textes qui ne différencient plus l’expérience, l’existence, la fiction et la science. Il s’intéressera à l’imbrication des espaces et des temporalités inhérentes aux trajectoires de mobilité. Il interrogera les liens entre les images stéréotypées et les nouveaux imaginaires de la migration.

Les approches croisées et comparées avec des œuvres non francophones pourront être envisagées.

Le colloque traitera notamment (les pistes de recherche ci-dessous sont données à titre indicatif) :

  • frontières géographiques et culturelles
  • voyages
  • « effets de lieu » (Bourdieu)
  • espaces transitoires
  • témoignages
  • méthodes d’écriture et de co-écriture…
  • pratiques de langues transversales, associées aux multiples appartenances linguistiques
  • effets « translanguaging »
  • formes d’interculturalité
  • mises en récit du sujet, des corps, de leur vécu
  • « écritures-monde »
  • passages entre nostalgie, mémoire et histoire
  • (re)constructions
  • écritures errantes (ou en migration)
  • théories de la migration
  • migration et politique

Les propositions pour des communications en français ou en anglais (20 minutes), sous la forme d’un résumé de 300 mots maximum (format MS Word), doivent être envoyées par courriel à adeffi.conference@yahoo.ie avant le 18 avril 2017.

via fabula.org

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Stellenausschreibung: Professur (W2) für Romanistik mit dem Schwerpunkt Literaturwissenschaft, Universität Koblenz-Landau (Bewerbungsschluss: 12.04.2017)

Im Fachbereich 6: Kultur- und Sozialwissenschaften am Campus Landau ist am Institut für fremdsprachliche Philologien, Fach Romanistik zum nächstmöglichen Zeitpunkt

eine Professur (W2) für Romanistik mit dem Schwerpunkt Literaturwissenschaft

zu besetzen.

Aufgabenschwerpunkte:

Neben der Forschung obliegt dem/der Stelleninhaber/in eine Lehrverpflichtung von 9 Semesterwochenstunden im Bereich Romanistik mit dem Schwerpunkt Literaturwissenschaft. Der/die Stelleninhaber/in ist in besonderer Weise verantwortlich für die literaturwissenschaftliche und literaturdidaktische Ausbildung in den Bachelor- und Masterstudiengängen. Die Professur soll die gesamte Breite der französischen Literatur ab der Renaissance, mit einem Schwerpunkt auf der Literatur ab dem 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart, vertreten. In Lehre und Forschung soll die Literaturdidaktik einbezogen werden – erwartet wird hier der Aufbau eines tragfähigen Konzepts in den entsprechenden Modulbauteilen. Forschungs- und Lehrerfahrung zum Spanischen ist ausdrücklich erwünscht.

Einstellungsvoraussetzungen:

Es gelten die Einstellungsvoraussetzungen des Hochschulge­setzes (HochSchG) des Landes Rheinland-Pfalz. Vorausgesetzt werden ein erfolgreich abge­schlossenes Studium an einer Universität oder vergleichbaren Hochschule, (ausgenommen mit einem Bachelorgrad) oder ein Masterabschluss, eine qualifizierte Promotion in Romanistik (Literaturwissenschaft), pädagogi­sche Eignung sowie zusätzliche wissenschaftliche Leistungen (§ 49 Abs. 2 HochSchG). Weitere Voraussetzung für Professuren in Lehramtsstudiengängen ist in der Regel der Nachweis einer mindestens dreijährigen Schulpraxis.

Das Land Rheinland-Pfalz und die Universität Koblenz-Landau vertreten ein Konzept der intensi­ven Betreuung der Studierenden und erwarten deshalb eine hohe Präsenz der Lehrenden an der Universität.

Frauen werden bei Einstellungen bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, soweit und solange eine Unterrepräsentanz vorliegt. Dies gilt nicht, wenn in der Person eines Bewerbers so schwerwiegende Gründe vorliegen, dass sie auch unter Beachtung des Gebotes zur Gleichstellung der Frauen überwiegen.

Schwerbehinderte Bewerberinnen/Bewerber werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt einge­stellt.

Bewerberinnen/Bewerber senden ihre Unterlagen (Lebenslauf mit wissenschaftlichem Werde­gang, Zeugnisse etc.) bis zum 12.04.2017 unter Angabe der Kennziffer 36/2017 an den Präsidenten der Universität Koblenz-Landau, Präsidialamt, Rhabanusstr. 3, 55118 Mainz.

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CfP: „Literarische Form. Geschichte und Kultur ästhetischer Modellbildung“, Münster (15.04.2017)

Call for Papers für die Nachwuchstagung „Literarische Form. Geschichte und Kultur ästhetischer Modellbildung“ | Münster

Deadline Abstract:15. April 2017 | Datum der Veranstaltung: 12.-14. Oktober 2017

Dynamik der Form.
Literarische Modellierungen zwischen Formgebung und Formverlust

Nachwuchstagung des Graduiertenkollegs „Literarische Form. Geschichte und Kultur ästhetischer Modellbildung“, Münster
12.-14. Oktober 2017

Literarische Formen werden immer wieder transformiert, subvertiert und zum Gegenstand von ironischem wie parodistischem Kommentar. Die Weiterentwicklung und der spielerische Umgang mit dem Begriff der Form haben ihn weit aufgefächert. Zugleich ist er auch „blinder Fleck der Ästhetik“ (Adorno, Ästhetische Theorie, 1970) geblieben.

Wenn ihm auch kaum mit einer Definition beizukommen ist, rückt im Zuge jüngerer, etwa modelltheoretischer Ansätze das dynamische Potenzial der Form in den Vordergrund. Das Forschungsinteresse liegt dabei auf der Frage, inwieweit Formen als modellhafte Ab- und Vorbilder fungieren und sich als mobile Elemente, zum Beispiel im Gattungsdiskurs ausweisen.
Die Nachwuchstagung „Dynamik der Form“ möchte das Spannungsfeld zwischen Formgebung und Formverlust interphilologisch diskutieren.

Im Fokus steht das Problemfeld synchroner und diachroner Transformationsprozesse im Hinblick auf kultur-, diskurs,- und/oder gattungstheoretisch orientierte Fragestellungen. Zielsetzung ist es, Vorgänge von Formung, die sich zwischen Formgebung und Formverlust bewegen, zu erfassen. Erfragt sind unter anderem Beiträge, die sich unter dem Vorzeichen eines dynamisch verstandenen Formbegriffes mit Fragestellungen beispielsweise aus den folgenden Themenfeldern beschäftigen:

1) Geschichte und Politik der Form
Insbesondere aus literaturhistorischer Perspektive stellt sich die Frage nach Konstitutionsbedingungen, Funktionen und dem Modellcharakter von Form(en). Es gilt, die Beziehungen dieser Aspekte untereinander aufzuschlüsseln und in einem kulturellen wie historischen Kontext zu verorten.

2) Formästhetik
Form ist, speziell in Regelpoetiken, immer auch eine Komponente ästhetischer Programmatik. Zu ermitteln bleibt, wie etwa das Verhältnis formaler und inhaltlicher Aspekte zur ästhetischen Modellbildung (bspw. Gattung, Genre etc.) beiträgt oder Form in Bezug auf literarische Raum- und Zeitmodellierung wirkt.

3) Formexperimente
Der Blick auf trans- und intramediale Formexperimente fordert ein statisches Formverständnis heraus. Gerade so stellt sich die Aufgabe, die Grenzen des Formbegriffes neu zu skizzieren.

Willkommen sind auch Beiträge zur Dynamik der Form, die nicht in den Rahmen der aufgezeigten Themenfelder fallen.
Die Ausschreibung richtet sich explizit an Nachwuchswissenschaftler/innen. Die Konferenz findet vom 12. bis zum 14. Oktober 2017 an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster statt.

Wir bitten um die elektronische Einsendung eines Abstracts von maximal 300 Wörtern für einen 20-minütigen Vortrag sowie eine kurze biographische Notiz (inkl. E-Mail-Adresse, Anschrift und Institution) mit Angabe von Forschungsschwerpunkten bis zum 15. April 2017 an Jutta Gerber (j_gerb04@uni-muenster.de) oder Thomas Kater (t_kate02@uni-muenster.de). Beide stehen auch für Rückfragen gerne zur Verfügung. Vorschläge für Beiträge können sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch eingereicht werden.

Die Kosten für Anreise und Unterkunft können einer begrenzten Anzahl an Teilnehmenden erstattet oder bezuschusst werden. Bitte teilen Sie uns mit, ob Ihre Institution für Sie die Reisekosten übernehmen kann.

Weitere Informationen zum Graduiertenkolleg „Literarische Form. Geschichte und Kultur ästhetischer Modellbildung“ und aktuelle Mitteilungen zur Tagung finden sich auf der Homepage https://www.uni-muenster.de/GRKLitForm/index.shtml oder https://www.facebook.com/DynamikderForm/

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Ausschreibung: 5 Promotionsstellen (TV-L 13, 65%, Laufzeit 3 Jahre) im GK „Literatur- und Wissensgeschichte kleiner Formen“ (Bewerbungsschluss: 16.04.2017)

Im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Graduiertenkollegs 2190

Literatur- und Wissensgeschichte kleiner Formen
(The Literary and Epistemic History of Small Forms)

sind zum 1. Juni 2017

5 Promotionsstellen (TV-L 13, 65%, Laufzeit 3 Jahre) – DR/032/17

zu besetzen. Das Graduiertenkolleg beschäftigt sich mit der literatur- und wissenshistorischen Dimension kleiner Prosaformen von der Antike bis zur Gegenwart und konzentriert sich auf deren Funktion in unterschiedlichen Praxisfeldern: Literatur, Wissenschaft und Populärkultur. Im Mittelpunkt stehen dabei insbesondere die Wechselverhältnisse zwischen ästhetischen, epistemischen und praxeologischen Aspekten kleiner Formen. Genauere Informationen zum Forschungsprogramm des Kollegs sind abrufbar unter: http://www2.hu-berlin.de/kleine_formen/.

Bewerbungsvoraussetzungen
Die Stellen sollen an NachwuchswissenschaftlerInnen aus literatur-, geschichts-, kultur- oder medienwissenschaftlichen Fächern vergeben werden. Bewerbungen aus dem Ausland sind ausdrücklich erwünscht. Die BewerberInnen um die Promotionsstellen müssen überdurchschnittliche Leistungen, insbesondere beim Hochschulabschluss (Master, Master of Education, Staatsexamen oder Vergleichbares), vorweisen.

Die Bewerbungen sollen folgende Unterlagen umfassen:
Exposé eines Arbeitsvorhabens (bis zu 10 Seiten einschl. Zeitplan)
Arbeitsprobe (Ausschnitt aus Abschlussarbeit, 15-20 Seiten)
Tabellarischer Lebenslauf
Kopien der Hochschulzugangs- und Universitätsabschlusszeugnisse
Empfehlungsschreiben von zwei HochschullehrerInnen
BewerberInnen, deren Muttersprache nicht Deutsch oder Englisch ist, sollten Sprachnachweise für Deutsch (C1 / DSH 2 / ZOP / TestDaF 4 / DSD II) oder Englisch (B2 / IELTS 5.0 / TOEFL 500-170-80 / Cambridge Examination CEA / 7 Jahre Englischunterricht in einer deutschen Schule) beibringen

Zur Sicherung der Gleichstellung sind Bewerbungen qualifizierter Frauen besonders willkommen. Schwerbehinderte BewerberInnen werden bei gleicher Eignung bevorzugt.
Ihre Bewerbungen richten Sie bitte bevorzugt in elektronischer Form (in einem PDF-Dokument per E-Mail an gk-kleineformen@hu-berlin.de) bis zum 16.04.2017 an den Sprecher des Kollegs:

Prof. Dr. Joseph Vogl
Humboldt-Universität zu Berlin
Institut für deutsche Literatur
Unter den Linden 6
10099 Berlin

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CfP: „immagini e immaginazione Leopardis Bilder – Reflexionen von Bild und Bildlichkeit“, Konstanz (31.03.2017)

Call for Papers für die Tagung der Deutschen Leopardi-Gesellschaft „immagini e immaginazione Leopardis Bilder – Reflexionen von Bild und Bildlichkeit“ | Konstanz

Deadline Abstract: 31. März 2017 | Datum der Veranstaltung: 22.-24. Juni 2017

Über lange Jahre hinweg hat sich Leopardi in seinem Zibaldone bekanntlich mit vielerlei Aspekten der Metapher einerseits, mit dem Wirken und der Bedeutung der Imagination andererseits befasst. Beide Fragenkomplexe gemeinsam entwerfen in jener teils aphoristischen, teils tentativ-repetitiven Denk- und Schreibweise, wie sie dem Zibaldone di pensieri zu eigen ist, nicht schon eine Theorie – die theoria, die ‹göttliche Schau› in Form eines abschließbaren und letztlich abgeschlossenen Traktats wird weder erstrebt noch erreicht –, aber doch eine komplexe, möglicherweise aus eben diesem Grund desto komplexere, weil beweglichere Gedankenmatrix, an die sich viele frühere und spätere Überlegungen zur Bildlichkeit literarischer und anderer Texte anschließen lassen. So berühren sich Leopardis Formulierungen zur «metafora ardita» und «parola pellegrina» in vielen Punkten und, gemessen an der traditionellen Rubrizierung des Autors als ‹Romantiker› oder als zwischen Klassik und Romantik stehender Dichter, in oft überraschender Weise mit jenen, die Emanuele Tesauro im Cannocchiale aristotelico anstellt. Die Nähe zum Barock jedoch scheint sowohl der romantischen als auch der anti-romantischen, klassizistischen Tendenz eines Werks zu widersprechen, das in den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts in lebhafter Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Entwicklungen einerseits, mit der Antike andererseits entsteht. Desto mehr stellt sich die Frage, ob und, wenn ja, welche Verbindungslinien sich ziehen lassen von der «metafora ardita e pellegrina» des 17. Jahrhunderts zur kühnen Metapher und zur «parola pellegrina» des 19. Jahrhunderts. Mit anderen Worten, es stellt sich die Frage, ob, ausgehend von der Bildlichkeit des Leopardischen Werks wie auch ausgehend von Leopardis Reflexion über Bildlichkeit und Imagination in Briefen, im Zibaldone und in anderen Schriften andere Bezüge als bislang vermutet sichtbar werden, die zugleich Canti, Operette morali und weitere Werke des Dichters aus Recanati in einem neuen Licht erscheinen lassen.

Ein zweiter Fokus der Konstanzer Leopardi-Tagung wird dementsprechend auf der Bildlichkeit der Texte Leopardis liegen. Denn wenngleich – eben aufgrund der angesprochenen Reflexionen im Zibaldone – immer wieder die Frage nach der Metapher im Werk Leopardis gestellt wurde, werfen die Texte doch im Zusammenhang mit Bild und Bildlichkeit weiterreichende Fragen auf, die sowohl an einzelne Texte als auch an ein größeres Textkorpus, und ebenso etwa an Leopardis Übersetzungen aus dem Griechischen, gerichtet werden können. Beispielsweise bleibt – um an die zu Beginn evozierte Traditionslinie anzuknüpfen – genauer, als bislang geschehen, zu analysieren, in welchem Verhältnis etwa ein Gedicht wie Sopra il ritratto di una bella donna zu anderen Portraitgedichten z.B. des Barock steht und welche Wirkung das evozierte bildliche Kunstwerk im sprachlichen ausübt. Generell standen Visualisierungsstrategien und Visualisierungseffekte bisher kaum je im Zentrum der Forschung zu Leopardis Werk und Wirkung.

Damit verknüpft sich zugleich ein drittes Erkenntnisinteresse, das bei der Konstanzer Tagung verfolgt werden soll: die Frage nach der ‹produktiven Rezeption› der Bilder Leopardis in seither entstandenen Sprachkunstwerken, nach der Funktion von Bildern und nach Dialogen zwischen Texten, die über deren sprachlich konstituierte Bildlichkeit und, allgemeiner, Visualität, zustande kommen. Bekanntestes Beispiel ist hier wohl die Vorstellung des Unendlichen und, im Blick auf Leopardi mit ihm untrennbar verbunden, die des «naufragar […] dolce». Aber auch über diese spezifische Version der ‹unendlichen Fahrt› (Manfred Frank) und des Schiffbruchs, auch über dieses berühmteste Gedicht hinaus, das – etwa in Tiziano Scarpas Stück L’infinito – im 21. Jahrhundert sogar den Weg auf die Theaterbühne gefunden hat, lassen sich Reflexe und Reflexionen Leopardischer Bildlichkeit in zahlreichen Texten des 19.-21. Jahrhunderts aufspüren: Erinnert sei nur an die diversen Leopardi-Zitate in Romanen Antonio Tabucchis oder an den Dialog zwischen Leopardis Werk und der Lyrik eines Giuseppe Ungaretti oder eines Eugenio Montale.

Auf diesen drei Pfaden – Reflexion von immagine und immaginazione in Leopardis Schriften, Bildlichkeit und Visualität in Leopardis Werk, Leopardis Bilder in der Literatur des 19.- 21. Jahrhunderts – wird sich die gemeinsam von der Deutschen Leopardi-Gesellschaft und der romanistischen Literaturwissenschaft der Universität Konstanz veranstaltete Tagung vom 22.-24. Juni 2017 in Konstanz dem Werk und Wirken Leopardis widmen. Vorschläge für Tagungsbeiträge sind willkommen und können bis 31. März 2017 eingereicht werden an die
Präsidentin der Deutschen Leopardigesellschaft, Prof. Dr. Barbara Kuhn (barbara.kuhn@ku.de).

Auf Ihre Vorschläge und Ihr Kommen freuen sich:
Prof. Dr. Barbara Kuhn,
Romanische Literaturwissenschaft I
Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt

Prof. Dr. Michael Schwarze Universität Konstanz Romanische Literaturwissenschaft
Romanische Literaturwissenschaft
Universität Konstanz

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CfP: „Wissen in der Transnationalisierung – Zur Ubiquität und Krise der Übersetzung“, Trier (31.03.2017)

Call for Papers für die internationale Tagung „Wissen in der Transnationalisierung – Zur Ubiquität und Krise der Übersetzung“ | Trier

Deadline Abstract: 31. März 2017 | Datum der Veranstaltung: 12.-14. Oktober 2017

Internationale Tagung des DFG-Netzwerks „Trans|Wissen“ an der Universität Trier – Donnerstag, 12. bis Samstag, 14. Oktober, 2017

Grenzüberschreitende Vernetzungen und globale Interdependenzen galten bislang als Gelegenheitsstrukturen für die Entwicklung gemeinsamer, globaler oder transnationaler Wissensrepertoires und eines kosmopolitischen Weltverständnisses. Zunehmend werden jedoch Reibungen, Konflikte und Brüche in transnationalen und globalen Übersetzungsprozessen sichtbar. Warum allerdings transnationale Verständigung systematisch nicht in gemeinsames Wissen einmündet, ist bislang ungeklärt. Die transdisziplinär angelegte Tagung „Wissen in der Transnationalisierung: Zur Ubiquität und Krise der Übersetzung“ setzt an diesem Desiderat an und fragt danach, wie, unter welchen Bedingungen und mit welchen Konsequenzen Wissen in der Transnationalisierung hervorgebracht, verhandelt und riskiert wird.

Die transdisziplinäre Tagung hat das Ziel soziologische, pädagogische und literaturwissenschaftliche Zugänge miteinander ins Gespräch zu bringen, um die Vielschichtigkeit von und Vielperspektivität auf diese Krise der Übersetzung von Wissen in der Transnationalisierung herauszuarbeiten.

Als Keynote-Speaker werden bislang sprechen: Martin Albrow (Soziologie), Adrienne Chambon (Soziale Arbeit), Ursula Lehmkuhl (Geschichte) und Thomas Popkewitz (Pädagogik).

In mehreren Panels möchten wir mit dieser Tagung das Thema „Wissen in der Transnationalisierung“ in den Mittelpunkt rücken. Wir laden dazu ein, Vorschläge für Beiträge zu folgenden vier Themenkomplexen einzureichen:

  • Übersetzung von Wissen in, von und zwischen transnationalen Organisationen
  • Strategien der Wissenskonstruktion
  • Krise der Globalisierungserzählungen: Kosmopolitismus, Diversity, Menschenrechte und Demokratie
  • Übersetzung, Widerstand, Ermächtigung: Grenzüberschreitung als riskantes und gewaltförmiges Geschehen

Abstracts sollten nicht länger als 500 Wörter sein und können bis zum 31.3.2017 unter info@trans-wissen.de eingereicht werden.

Die Konferenz wird unterstützt durch das Internationale Graduiertenkolleg „Diversity: Mediating Difference in Transcultural Spaces” und das Research Centre for Transnational Social Support

Mehr Informationen finden sich hier: http://www.trans-wissen.de

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Workshop: „Ausnahmezustände in der Gegenwartsliteratur: nach 9/11 / Stati di eccezione nella letteratura contemporanea: dopo l’11 settembre“, Venezia (27.-28.03.2017)

Ausnahmezustände in der Gegenwartsliteratur: nach 9/11 / Stati di eccezione nella letteratura contemporanea: dopo l’11 settembre | Sala Marino Berengo, Ca’ Foscari, Dorsoduro 3246, Venezia, Italien

Datum der Veranstaltung: 27.-28. März 2017

Der Workshop setzt das Nachdenken über den Ausnahmezustand als Prädisposition und als Sujet der Literatur fort, das bereits in dem Sammelband „Literatur des Ausnahmezustands“ für den Zeitraum 1914-1945 begonnen wurde. Auch jetzt wird der Ausnahmezustand in der Nachfolge Giorgio Agambens nicht nur als streng staatsrechtlich-technischer Begriff aufgefasst, sondern als die Vorbedingung zum Verständnis der Beziehung, in der sich die schwer konturier- und definierbare Sphäre des ‚Lebendigen‘ in der abendländischen Kultur (besonders seit dem Ersten Weltkrieg) an das Recht bindet – und in der sie sich zugleich an das Recht verliert.

Die Zäsur des 11. September 2001 wirft erneut und auf noch radikalere Weise die Frage nach dem engen, aber paradoxen Verhältnis von Gewalt und Leben sowie nach dem Verhältnis von Rechtsetzung und Suspendierung des Rechts im Ausnahmezustand auf, und sie verdichtet in ihrer Ereignishaftigkeit eine Katastrophenstimmung des abendländischen Zivilisationsmodells, die von ökonomischen und ökologischen Krisen und der durchgängigen Verunsicherung eines überspannten Freiheits- und Individualitätsbegriffs weiter genährt wird. Terror und „war on terror“ provozieren einen verbissenen Kampf um die Souveränität – sowohl des Staates als auch seiner Bürger. Im Schatten der Attentate von 9/11 gerät das affirmative ästhetische Konzept eines einsam streitenden Kämpfers gegen die abstrakte ökonomische Übermacht ins Zwielicht. Die Autonomie des Individuums erscheint einerseits angesichts der zunehmend totalitären Datenüberwachung als zu verteidigendes Gut, andererseits in der von der Technik potenzierten Entscheidungsmacht des Einzelnen über Leben und Tod als Teil eines alltäglichen Bedrohungsszenarios. Versteht man die Literatur in der Tradition der Avantgarde als Provokation eines Ausnahmezustands, oder auch nur als Verweis auf eine mögliche ‚Ethik der Ausnahme‘, so muss sie sich angesichts der Normalität des Katastrophendiskurses nach 9/11 neu positionieren. Das Gespräch will daher die Frage nach dem Ausnahmezustand in Bezug auf literarische Themen, Gestalten, Formen und ihre ästhetische Wirkung in der Gegenwart stellen und sich damit einer ästhetisch ebenso wie gesellschaftlich relevanten Frage unserer Zeit stellen.

veranstaltet von / a cura di Cristina Fossaluzza (Venezia) und Anne Kraume (Konstanz)

Programm

27. März 2017, 14.00-18.30 Uhr
Sala Marino Berengo, Ca’ Foscari, Dorsoduro 3246

14.00 Uhr Begrüßung und Einführung durch die Veranstalterinnen

I. Ethik und Ästhetik der Ausnahme (Moderation: Cristina Fossaluzza)
14.15 Uhr Barbara Beßlich (Heidelberg): Exotismus und Ausnahmezustand in Christian Krachts Imperium (2012)
15.00 Uhr Gregor Streim (Jena): Natur und Gewalt in Christoph Ransmayrs Atlas eines ängstlichen Mannes.

15.45 Uhr Kaffeepause

II. Heimat und Erinnerung (Moderation: Anne Kraume)
16.15 Uhr Hubert Thüring (Basel): Alpine Apokalypse. Heimat und Ausnahmezustand in Arno Camenischs Bündner Trilogie.
17.00 Uhr Cristina Fossaluzza (Venezia): Das Haus als Ort des Ausnahmezustands: Marius von Mayenburgs Eldorado (2004) und Der Stein (2008)
17.45 Uhr Daniela Nelva (Torino): “Ein Riß im Gewebe der Zeit”. Christa Wolfs Ein Tag im Jahr

28. März 2017, 9.00-12.30 Uhr
Sala Marino Berengo, Ca’ Foscari, Dorsoduro 3246

III. Grenzen und Brüche (Moderation: Anne Kraume)
9.00 Uhr Friederike Felicitas Günther (Erlangen): Ausnahmezustand im Kriminalroman
9.45 Uhr Arno Schneider (Bozen): Normbrüche im Werk von Saša Stanišić

10.30 Kaffeepause

IV. Komparatistische Perspektiven: Zwischen Ästhetik und Politik (Moderation: Cristina Fossaluzza)
11.00 Uhr Daniel Winkler (Dresden) Politische und ästhetische Grenzzonen im italienischen Migrationskino
11.45 Uhr Anne Kraume (Konstanz): Patria o muerte. Leben im Ausnahmezustand in der venezolanischen Gegenwartsliteratur

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CfP: „Literature and Institutions“, Gießen (31.03.2017)

Call for Papers für das interdisziplinäre Symposium „Literature and Institutions | Gießen

Deadline Abstract: 31. März 2017 | Datum der Veranstaltung: 20.-21. Juni 2017

Dear fellow scholars,

We cordially invite you to submit proposals answering to the ongoing Call for Papers for the doctoral panels of the symposium „Literature and Institutions“, taking place from 20-21 June 2017 at the International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) in Giessen!

We offer six slots for doctoral candidates, three in panel 1 „Organizing Principles: Forms, Contexts, Canons“ and three in panel 2 „Literature and Media Change“. Within this symposium, doctoral candidates are invited to reflect on the institutional entanglements of literature, and thus contribute new scholarly perspectives to the symposium’s overall discussion.

Panel 1 – Organizing Principles: Forms, Contexts, Canons

This panel addresses the question of how literary forms and literary scholarship respond to the institutional cultures from which they emerge, and within which authors and scholars have to position themselves. The panel is interested in the question of how such institutional positioning may be re!ected in choices made on the levels of storytelling and argument.

Panel 2 – Literature and Media Change

This panel addresses the notion of media change, most importantly (con)textual changes brought about in the context of a new leading medium. What is literature in times of e.g., photography, TV or the Internet? Which are the new problems and challenges that emerge, and how does literature re-invent itself within or alongside the emergence of a new medium?

You can find the preliminary conference schedule below. If you have any questions, please do not hesitate to contact us. We encourage you to take part in this stimulating event, and look forward to receiving your abstracts!

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Conference schedule

Day 1 (Tue, June 20, 2017)

9:00              Registration

9:30-10:00   Welcome Address

10:00-11:30 Literature and Institutions in Early Modern Europe

Kirsten Dickhaut: Theater Culture at the Court of Louis XIV

Ingo Berensmeyer: Manuscript, Print, Performance: Institutions of „Literature“ in Early Modern England

11:30-11:45 COFFEE BREAK

11:45-13:15 Literature as an Emerging Institution: The Nineteenth Century

Tom Clucas: „Unacknowledged Legislators?“ Literature and the State in Great Britain

Florian Sedlmeier: The Field Imagination and the Market in the United States

13:15-15:00 LUNCH BREAK

15:00-17:30 Literature as an Institution of Criticism: The Twentieth Century

Sonja Schillings: Literature and Institutional Limitation in the Atomic Age

Ecocriticism and Poetry: Durs Grünbein’s Poetry as Institutional Criticism

17:30-18:00 COFFEE BREAK

18:00-20:00 Keynote Lecture

Mark McGurl: Being and Time-management. Fictions of Opportunity Cost in the Long Age of Amazon

Day 2 (Wed, June 21, 2017)

12:00-13:00 REGISTRATION

13:00-14:30 Interdisciplinary Graduate Student Panel 1: 

Organizing Principles: Forms, Contexts, Canons

14:30-14:45 COFFEE BREAK

14:45-16:15 Interdisciplinary Graduate Student Panel 2: 

Literature and Media Change

16:15-16:30 COFFEE BREAK

16:30-17:30 Concluding Discussion

Contact Info:

Please send your abstract of no more than 300 words, including your choice of panel and a short biography, to Ann-Marie Riesner by 31 March 2017. We look forward to receiving your contributions!

Contact Email:

Ann.M.Riesner@gcsc.uni-giessen.de

URL:

http://www.uni-giessen.de/faculties/gcsc/newsboard/symposium-literature-and-institutions

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Stellenausschreibung: Wiss. MitarbeiterIn (75 % TV-L, befristet), InterAmerikanische Studien (Bewerbungsschluss: 22.03.2017)

Aufgabenbeschreibung:
Forschung im Bereich der Interamerikanischen Studien und des künftigen Center for Advanced Latin American Studies (CALAS).
Erarbeitung einer wissenschaftlichen Konzeption für ein internationales Promotionsprogramm im Rahmen des CALAS.
Lehre im Umfang von 3 Lehrveranstaltungsstunden im Bereich Interamerikanische Studien.
Mitarbeit in der akademischen Selbstverwaltung, in der Fach- und Studienorganisation sowie im Center for Interamerican Studies.

Erwartet wird:
Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium im Bereich InterAmerikanische Studien/Lateinamerikanistik (M.A. oder vergleichbar).
Erfahrungen im Bereich von Organisation/Planung Internationaler Studiengänge.
Sehr gute Spanisch-Kenntnisse.
Gute Englisch- und Portugiesisch-Kenntnisse

Erwünscht wird:
Kenntnisse des Universitätssystems in Deutschland und in mind. einem lateinamerikanischen Land.
Erfahrungen mit der Organisation wissenschaftlicher Veranstaltungen.
Universitäre Lehrerfahrung.

Das Angebot:
Die Vergütung erfolgt nach der Entgeltgruppe 13 für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L). Die Stelle ist gemäß § 2 Abs. 1 WissZeitVG
für die Dauer von zwei Jahren befristet (entsprechend den Vorgaben des WissZeitVG und des Vertrages über gute Beschäftigungsbedingungen kann sich im Einzelfall eine abweichende Vertragslaufzeit ergeben). Die Beschäftigung ist der wissenschaftlichen Qualifizierung förderlich.
Es handelt sich um eine Teilzeitstelle im Umfang von 75 % von Vollbeschäftigung. Auf Wunsch ist grundsätzlich auch eine Stellenbesetzung mit geringerem Umfang möglich, soweit nicht im Einzelfall zwingende dienstliche Gründe entgegenstehen.
Die Universität Bielefeld legt Wert auf die Entwicklung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie bietet attraktive interne und externe Fortbildungen und Weiterbildungsmaßnahmen. Zudem können Sie eine Vielzahl von Gesundheits-, Beratungs- und Präventionsangeboten
nutzen. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie hat einen hohen Stellenwert.

Interesse?
Wir freuen uns über Ihre Bewerbung per Post oder E-Mail unter der Angabe der Kennziffer: wiss17036 in einem einzigen pdf-Dokument an
joachim.michael@uni-bielefeld.de bis zum 22. März 2017
.
Bitte verzichten Sie auf Bewerbungsmappen und reichen Sie ausschließlich Fotokopien ein, da die Bewerbungsunterlagen nach Abschluss des Auswahlverfahrens vernichtet werden. Weitere Informationen zur Universität Bielefeld finden Sie auf unserer Homepage unter
www.uni-bielefeld.de.

Bewerbungsanschrift
Universität Bielefeld
Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft
Herrn Prof. Dr. Joachim Michael
Postfach
10 01 31
33501 Bielefeld

Ansprechpartner
Prof. Dr. Joachim Michael
0521 106-3650
joachim.michael@uni-bielefeld.de

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CfP für die Zeitschrift Fantasy Art and Studies mit dem Thema „Science Fantasy“ (01.07.2017)

Call for Papers für die Zeitschrift Fantasy Art and Studies, 3. Ausgabe

Deadline Beitrag: 01. Juli 2017

Knights use mystic force to fight injustice and an evil lord, and come to the rescue of young maidens… This scenario sounds familiar to Fantasy fans. However all actions take place in a galaxy far, far away, where swords are replaced by light sabers, and war machines can destroy entire planets. Star Wars obviously challenges the distinction between Fantasy and Science Fiction, as it includes typical Fantasy elements in a Science Fiction setting. We are here closer to what some people call Science Fantasy, a kind of fiction that is both defined as a Fantasy and a Science Fiction subgenre. Planetary romances, such as Edgar Rice Burroughs’s Barsoom series, Ann McCaffrey’s Dragonriders of Pern series, or Marion Zimmer Bradley’s Darkover series, are often mentioned as examples of Science Fantasy, since their stories take place on another planet where the marvellous becomes more or less rationalized. In these works, wizardry is explained by local evolution, while magical powers are reinterpreted as psionic powers. The depicted societies are generally medieval, despite the presence of more advanced technology.

Elsewhere, superhero comic books and their movie adaptations confuse the issue of genre classification in imaginative fiction. Are Thor and Wonder Woman to be considered as Fantasy or as Science Fiction? Indeed the first one follows the adventures of the most famous Northern god in his dealings with both mythological creatures and alien threats on Earth, while suggesting that Asgard might be another planet. The latterheavily relies on Greek mythology, especially the myth of the Amazons, but Wonder Woman is also a member of the Justice League of America, the leader of which is Superman, an alien. Besides Superman is even blessed with a heavenly aura. This is emphasized for instance in the title of the video game Injustice: Gods among us. And what about Doctor Strange, a superhero and master of the mystic arts?

Whether in literature, movies or comics, there are plenty of works that question the frontier between the different genres of imaginative fiction. What makes Fantasy distinct from Science Fiction? How can we define the works that combine elements from both genres? And is the term “Science Fantasy” actually relevant or has it been forged because of a misconception of what Fantasy and Science Fiction really are?

 

For its third issue, Fantasy Art and Studies invites you to submit papers that answer these questions, and thus keeps exploring the permeability of the borders between Fantasy and the other imaginative fiction genres.

Your papers (5-6 pages maximum) are to be sent in .doc format, Times New Roman 12 points, single line spacing, before July 1st 2017 at fantasyartandstudies@outlook.com

via fabula.org (Hier finden Sie auch eine französische Version des CfP)

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