Konferenz: „TogetherText. Prozessual erzeugte Texte im Gegenwartstheater“, Hamburg (24.-26.01.2019)

TogetherText. Prozessual erzeugte Texte im Gegenwartstheater | Kampnagel, Jarrestr. 20, 22303 Hamburg

Datum der Veranstaltung: 24.-26. Januar 2019


TogetherText. Prozessual erzeugte Texte im Gegenwartstheater

24.-26.1.2019 auf Kampnagel
Jarrestr. 20, 22303 Hamburg

In den letzten Jahrzehnten sind neuartige Formen der Textproduktion für Theater und Performance entstanden. Immer häufiger liegen die Texte, die im szenischen Raum zu hören oder zu lesen sind, nicht zu Beginn der Proben vor, sondern werden von den Beteiligten gemeinsam entwickelt oder sogar erst während der Aufführung zusammen mit dem Publikum generiert

TogetherText: Im Mittelpunkt stehen aktuelle Verfahren der gemeinsamen Texterzeugung: in kollektiven Probeprozessen oder in fiktiv sozialen Räumen unter Beteiligung des Publikums, in Stückentwicklungen aus Rechercheprojekten oder in vielstimmigen Erzählformen durch exophone und (post-)migrantische Positionen und Schreibweisen.

TogetherText: Diese neuen Formen werfen Fragen auf: Entstehen aus ihnen heraus neue oder andersgewichtige Dramaturgien? In welchem Verhältnis stehen die Beteiligten innerhalb des Teams zueinander, in welchem zum Publikum in welchem zum Bühnenraum? Welche Folgen haben kollektive ästhetische Prozesse für das Theater als Institution? Welche Rolle spielen Erzählpositionen an den Rändern der Gesellschaft für die oft vielstimmigen Dramaturgien in ihrem Zentrum? Schließlich: Welche Probleme der Autor*innenschaft und Dokumentation ergeben sich für die Analyse?

TogetherTEXT: Im Januar 2019 kommen Performancekünstler*innen, Dramaturg*innen, Literaturwissenschaftler*innen, Theaterwissenschaftler*innen und Studierende in Hamburg auf Kampnagel zusammen, um diese aktuellen Ansätze und Resultate von Textproduktion in Theorie und Praxis der szenischen Künste zu erkunden und zu diskutieren.

Mit Lecture Performances, Vorträgen, Roundtable-Diskussionen und künstlerischen Impulsen von Monika Gintersdorfer, Annemarie Matzke, Antje Pfundtner in Gesellschaft, Signa & Arthur Köstler, Frauen und Fiktion, Miriam Dreysse, Jörn Etzold, Anna Häusler, Nadine Jessen, Sybille Meier, Nikolaus Müller-Schöll, Karin Nissen Rizvani, Katharina Pewny, Julia Prager, Tanja Prokic, Azadeh Scharifi, Nina Tecklenburg, Stefan Tigges, Katrin Trüstedt, Christina Zintl sowie den Studierenden der Performance Studies der Universität Hamburg.

Der Eintritt ist frei.

Eine Kooperation von:
Professur für Neuere deutscher Literatur/Theaterforschung der Universität Hamburg, Internationales Zentrum für schönere Künste Kampnagel, Theaterakademie Hamburg, MA Performance Studies der Universität Hamburg

togethertext.slm@uni-hamburg.de


(Die Veranstaltungsankündigung als PDF finden Sie hier).

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CfP für das Peter Weiss Jahrbuch mit dem Thema „Literatur, Kunst und Politik im 20. und 21. Jahrhundert“ (15.12.2018)

Call for Papers für das Peter Weiss Jahrbuch mit dem Thema „Literatur, Kunst und Politik im 20. und 21. Jahrhundert“, Band 28

Deadline Abstract: 15. Dezember 2018 | Deadline Beitrag: Ende April 2019


Die Diskussion um geflüchtete Menschen beherrscht mit zunehmend problematischen Tendenzen die politische Diskussion in Deutschland und Europa. Literatur und Film ergreifen die Partei der Geflüchteten, sei es aus deren Perspektive wie in Abbas Khiders Roman Der falsche Inder (2008) oder aus der Perspektive der Mehrheitsgesellschaft wie in Jenny Erpenbecks Roman gehen, ging, gegangen (2015). Der Film Transit von Christian Petzold (2018) stellt die Verbindung zwischen historischen Fluchtbewegungen und unserer Gegenwart her, indem er die Handlung von Anna Seghers’ berühmten Roman im heutigen Marseille spielen lässt. Wir bitten in diesem Sinne  für das Peter Weiss Jahrbuch 2019 um Beiträge, die sich mit der literarischen und  allgemein künstlerischen Auseinandersetzung mit Flucht, Exil und Widerstand in aktuellen und/oder historischen Perspektiven befassen. Besonders erwünscht sind Artikel, die sich mit der spezifischen Ästhetik der künstlerischen Auseinandersetzung mit Flucht und Exil beschäftigen. Historisch eindeutig beginnen sich auch gegenwärtig spezifische Narrative auszubilden, welche die künstlerische Arbeit medienspezifisch prägen.

Darüber hinaus sind jederzeit Vorschläge für Beiträge zu dem im Untertitel bezeichneten Themenspektrum des Jahrbuchs willkommen: „Literatur, Kunst und Politik im 20. und 21. Jahrhundert“. Das Peter Weiss Jahrbuch dient seit langem als allgemeines Forum für Untersuchungen zu künstlerischen Werken überhaupt, in denen auch der gesellschaftliche Kontext reflektiert wird.

Beitragsvorschläge von nicht mehr als einer Seite Länge werden bis zum 15.12.2018 erbeten an die Herausgeber: Arnd Beise; Michael Hofmann

Über die Annahme des Beitrags wird bis Jahresende informiert. Die fertigen Beiträge sollten eine Länge von 35.000 Zeichen (incl. Leerzeichen und Fußnoten) nicht überschreiten und sollen bis Ende April 2019 vorliegen.


Weitere Informationen: H-Germanistik

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Konferenz: „Change Through Repetition: Mimesis as a Transformative Principle between Art and Politics“, München (29.11.-01.12.2018)

Change Through Repetition: Mimesis as a Transformative Principle between Art and Politics | Center for Advanced Studies LMU (CAS), Seestrasse 13, 80802 München

Datum der Veranstaltung: 29. November -01. Dezember 2018


The IDP MIMESIS cordially invites you to its upcoming 5th annual conference: CHANGE THROUGH REPETITION. The international conference takes place from Thursday, 29 November to Saturday, 1 December at the Center for Advanced Studies LMU (CAS).

Change Through Repetition: Mimesis as a Transformative Principle between Art and Politics Conference Venue: Center for Advanced Studies LMU (CAS), Seestrasse 13, 80802 Munich

Mimesis is a key concept throughout the history of the arts, including the most recent developments in critical and cultural theory. From imitation of nature through representation of human action to the imagination of future possibilities, conceptions of mimesis often emphasize the dimension of repetition. The conference explores how this aspect of mimesis can also have a transformative capacity, thereby opening up the wider spectrum of art forms in relation to their social and political conditions. The key questions of the conference are: How can works of art effect cha  nge through repetition? How does change through repetition take place in artistic or social contexts? Which forms of change can be identified?

Participants among others:

Jamil Khader (Bethlehem), Brigitte Rath (Innsbruck), Kerstin Stakemeier (Nuremberg), Matthias Warstat (Berlin)

For the detailed program please visit:

https://www.mimesis-doc.uni-muenchen.de/conferences/index.html

Special Events:

Thursday, November 29, 7pm: Screening at Filmmuseum München on Peter Watkins’ cinema.

Venue for this event: Filmmuseum München, Sankt-Jakobs-Platz 1, 80331 Munich Friday, November 30, 6.15pm: Artist Talk with Yael Ronen and Wiebke Puls: Revolutionizing Representation on/from the Stage?

Saturday, December 1, 1pm: Screening Lecture by Christina Varvia (Forensic Architecture)

More information:

https://www.en.cas.uni-muenchen.de/events/conferences/tag_constantinides_et_al/index.html

Facebook: IDP Mimesis
Twitter: @IDPMimesis, #transformimesis
Instagram: idk_mimesis

Contact & Regis

tration:
IDP MIMESIS
+49 (0)89 2180-3081
transformimesis@lrz.uni-muenchen.de

Organizational Committee (IDP MIMESIS): Babylonia Constantinides, Simon Gröger, Elisa Leroy, Doris Rebhan, Christian Hartwig Steinau and Sarah Stoll

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CfP: „Miszellanes Lesen. Interferenzen zwischen medialen Formaten, Romanstrukturen und Lektürepraktiken im 19. Jahrhundert“, Köln (15.01.2019)

Call for Papers für die internationale Tagung „Miszellanes Lesen. Interferenzen zwischen medialen Formaten, Romanstrukturen und Lektürepraktiken im 19. Jahrhundert“ | Universität zu Köln

Deadline Abstract: 15. Januar 2019 | Datum der Veranstaltung: 29.-31. August 2019


Miszellanes Lesen. Interferenzen zwischen medialen Formaten, Romanstrukturen und Lektürepraktiken im 19. Jahrhundert

Internationale Tagung der DFG-Forschergruppe 2288: „Journalliteratur“, 29.−31. August 2019 an der Universität zu Köln

Die Tagung Miszellanes Lesen widmet sich der Lektürepraxis miszellaner Medienformate und Romanstrukturen und deren theoretischer Reflexion. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass die Karriere miszellaner Medienformate wie Journale (verstanden als Spektrum periodisch erscheinender Printpublikationen von der Zeitung zum Taschenbuch) und Anthologien im langen 19. Jahrhundert die Lektürepraktiken nachhaltig verändert. Ausgehend von der Beschreibung solcher Veränderungen interessiert sich die Tagung dafür, wie diese in der Form von entsprechenden „erwarteten Erwartungen“ (Siegfried J. Schmidt) auch auf Romanstrukturen innerhalb und außerhalb solcher Medienformate rückwirken und so zur Entwicklung des modernen Romans beitragen.

Vortragsvorschläge werden zu folgenden Sektionen erbeten, wobei zwar besonders deutschsprachige Medienformate und Romane des langen 19. Jahrhunderts im Fokus stehen, aber aufgrund der vielfältigen Transferprozesse auf medialer wie literarischer Ebene eine komparatistische, internationale Weiterung unbedingt erwünscht ist.

  1. Miszellanes lesen: Lektüren miszellaner Medienformate und Romanstrukturen

Die erste Sektion widmet sich medien- und literaturwissenschaftlichen Lektüren miszellaner Medienformate und Romanstrukturen. In diesem Zusammenhang gilt es zunächst zwischen unterschiedlichen Ausprägungen von Miszellanität auf der Formatebene zu differenzieren. Miszellanität ist als grundlegende mediale Formatbedingung zu beschreiben, die eine breite Leseradressierung garantiert, indem diverse kurze oder fragmentierte und auf Fortsetzung hin angelegte Textsorten, Bildformate und mannigfaltige heterogene Themen vermischt werden, aber auch Miszellen als generische Zeitschriftenformate, als spezifische Journalrubrik sowie Miszellaneen als anthologische Buchformate umfasst. Möglichst viele dieser unterschiedlichen Facetten des Miszellanen sollen anhand konkreter Lektüren erarbeitet werden: Welche unterschiedlichen Lektüreverfahren von close bis zu distant readings lassen sich dabei zur Anwendung bringen? Welche Theorieanleihen bei unterschiedlichen Wissenschaftskulturen lassen sich fruchtbar machen? Zugleich ist zu fragen, wie diese mediale Miszellanität sich je unterschiedlich in den Strukturen eines modernen „Roman des Nebeneinander“ (Karl Gutzkow) oder „Vielheitsroman“ (Theodor Fontane) niederschlägt: Lassen sich intertextuelle Bezüge zu konkreten vermischten Meldungen ausmachen? Wie werden diese in die Romane integriert? Durch Verfahren der Collage bzw. der Montage? Oder werden sie in eine Romanhandlung überführt? Werden sie in Form von Episoden, Gesprächen, Erzählerdigressionen, Figurenporträts oder -konstellationen eingeflochten? Oder resultiert Miszellanität vielleicht vielmehr in einer strukturellen Integration und Mischung verschiedener journalistischer und literarischer Textsorten, Genres und Schreibweisen?

  1. Miszellanes Lesen: Historische Lektürepraktiken und ihre (mediale) Selbstreflexion

Bereits Ende des 18. Jahrhunderts erscheint in der pädagogischen Theorie ein „vermischtes Lesen“ als „Ursache des itzt herrschenden Verderbens“ (Johann Bernhard Basedow). Auch wenn dies zunächst noch auf eine zufallsgesteuerte vermischte Lektüre von Büchern bezogen ist, lässt sich daran doch bereits die Frage nach den durch die neuen miszellanen Medienformate eingeübten Lektürepraktiken anschließen. Denn auch hier ist die Zusammenstellung des Vermischten zumeist kontingent, was zu Lektüreabbrüchen in Gestalt von blättern/zappen (Harun Maye) führt, aber wegen der medial-materialen Kontiguität des Vermischten zugleich eine Reihe möglicher Anschlusslektüren (durchaus auch in Gestalt rezensierter oder beworbener weiterer Journale, Anthologien und Romane) generiert. Diese können vom „konzeptionellen Leser“ (Ursula Rautenberg/Ute Schneider im Anschluss an Roger Chartier) realisiert werden oder auch nicht, was in einer im doppelten Sinne zerstreuten Lektüre resultiert. So kommt es zu einer Aufwertung des Lesers (Barbara Benedict), in der wohl aus Perspektive der Pädagogik auch das Gefahrenpotential dieser miszellanen Lektürepraxis liegt. Es gilt in dieser Sektion, Spuren solcher historischen Lektürepraktiken, z.B. in Gestalt metareflexiver Herausgeber-, Erzähler- oder Leserkommentare, eingeflochtener textueller wie bildlicher Leseszenen, Rezensionen oder epitextueller Zeugnisse in Gestalt von Tagebüchern und Briefwechseln, ausfindig zu machen und vergleichend zu analysieren, wobei sich Fragen nach spezifischen Institutionen, Orten und Lesemedien miszellanen Lesens anschließen lassen.

  1. Das Lesen lesen: Aporien wissenschaftlicher Lektürepraktiken und -theorien

Sowohl die wissenschaftliche Lektüre miszellaner Medienformate und Romanstrukturen als auch die Rekonstruktion historischer Lektürepraktiken ist mit wiederkehrenden Aporien verbunden, die in dieser Sektion systematisch reflektiert und theoretisch gefasst werden sollen: Verfehlen an Intentionalität und der Dialektik von Detail und Textganzem orientierte, homogenisierende hermeneutische Lektüreverfahren durch Kontextualisierung und Semantisierung notwendigerweise immer schon die für Miszellanität konstitutive Kopplung von Kontingenz und Kontiguität? Wie lassen sich in diesem Zusammenhang historische Lektüremöglichkeiten „konzeptioneller Leser“ konkretisieren und plausibilisieren? Wie zeitgenössische Lektüren theoretisch legitimieren? Oder wäre vielmehr nach alternativen miszellanen Lektürepraktiken Ausschau zu halten, die Kontingenz und Kontiguität, Abbruch- und Anschlussmöglichkeiten gleichermaßen gerecht werden, um diese zu adaptieren? Wie aber lassen sich solche angesichts einer immer schon mehrfach vermittelten Quellenlage und eines meist impliziten Wissens rekonstruieren und angemessen theoretisch konzeptualisieren? Und wie lassen sich die historischen Voraussetzungen und epistemischen Prämissen, auf die selbstverständlich auch aktuelle wissenschaftliche Lektüren von Lesepraktiken verwiesen sind, adressieren und reflektieren?

 

Einreichungen

Zur Tagung sind für eine Länge von 30 Minuten konzipierte Vorträge eingeladen. Tagungssprachen sind generell Englisch und Deutsch, doch sind auch Vorträge auf Französisch willkommen. Reise- und Übernachtungskosten werden von der veranstaltenden Forschergruppe übernommen.

Zur Bewerbung bitten wir entsprechende Abstracts (im Umfang von maximal 500 Wörtern) und einen kurzen Lebenslauf (maximal 150 Wörter), die bis zum 15.01.2019 an miszellanes-lesen@uni-koeln.de eingesandt werden sollen.


Weitere Informationen: H-Germanistik

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CfP: „Penser la narrativité contemporaine“, Amsterdam (01.02.2019)

Call for Papers für die internationale Tagung „Penser la narrativité contemporaine“ | University of Amsterdam

Deadline Abstract: 01. Februar 2019 | Deadline Beitrag: 01. September 2019
Datum der Veranstaltung: 27.-28. Juni 2019


Colloque international

Penser la narrativité contemporaine

Le colloque se tiendra les 27 et 28 juin 2019 à l’Université d’Amsterdam

et s’intéressera au roman de l’extrême contemporain.

Appel à contributions

Une caractéristique fondamentale du roman de l’extrême contemporain est sa dimension critique. Nombreux sont les écrivains contemporains dont les œuvres littéraires et les essais sont traversés par un discours métalittéraire sur le processus de l’écriture, les genres littéraires, le style, sur le métier de l’écrivain et ainsi de suite. Cette méta-littérarisation atteint par exemple un point culminant dans La Carte et le territoire de Michel Houellebecq. Ce roman comporte lui-même sa propre théorie très développée. La question de la création est au centre du livre et par conséquent La Carte et le territoire est aussi un art poétique. Jed Martin et Michel Houellebecq, le personnage, parlent depuis une marge solitaire et sont pourvus d’un don précieux : la distance critique par rapport à leur créations artistiques. L’auteur a figuré deux artistes dans La Carte et le territoire, roman qui contient par conséquent un grand nombre de métadiscours et d’autoréflexions. En discutant les œuvres de Jed Martin et Michel Houellebecq, le personnage, l’auteur prend par exemple position dans le débat actuel concernant la renarrativisation du roman, le célèbre retour au narratif qui aurait marqué les années 80 et suivantes.

La redécouverte du caractère narratif du roman, ainsi que le rapport au réel, qui ont longtemps été évacués de la littérature, sont de retour avec le roman de l’extrême contemporain. Ce retour qui est un retour aux sources est également omniprésent dans l’œuvre de Jean Rouaud où le discours métalittéraire sur, entre autres, la légitimité de l’auteur, le processus de l’écriture et les problèmes de l’écriture sont au sein de l’œuvre, mais surtout au sein de son roman L’invention de l’auteur. Un roman en partie autobiographique dans lequel à travers des réflexions sur la disparition prématurée du père, l’auteur cherche non pas à se construire, mais à se découvrir. Le lecteur s’identifie avec le narrateur qui lui, de son côté, est confondu avec l’auteur.

Dans le roman de l’extrême contemporain, c’est donc dans un dépassement littéraire intégrant des réflexions diverses à la fiction que se joue aussi la redécouverte du métier de l’écrivain.

Les participants sont invités à faire une communication de 30 minutes sur un auteur francophone de l’extrême contemporain qui dans ses œuvres littéraires ou dans des essais présente une réflexion sur le roman actuel.

Les actes du colloque seront publiés. Les articles sont à remettre avant le 1er septembre 2019. Ces articles seront évalués par des spécialistes externes (peer-reviewed).

Les propositions de communications (titre, court résumé et bref c.v.) sont à envoyer avant le premier février 2019.


Weitere Informationen: fabula.org

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13. Weiterbildungsseminar der Deutschen Gesellschaft für das Studium britischer Kulturen, Hildesheim (17.-18.05.2019)

13. Weiterbildungsseminar der Deutschen Gesellschaft für das Studium britischer Kulturen | Universität Hildesheim

Datum der Veranstaltung: 17.-18. Mai 2019 | Anmeldefrist: 31. März 2019


13. Weiterbildungsseminar
der Deutschen Gesellschaft für das Studium britischer Kulturen
17.-18. Mai 2019 an der Stiftung Universität Hildesheim

Zum 13. Mal veranstaltet die Deutsche Gesellschaft für das Studium britischer Kulturen ein Weiterbildungsseminar. Im Mai 2019 treffen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aller Qualifikationsstufen an zwei Tagen auf dem Bühler-Campus der Stiftung Universität Hildesheim, um gemeinsam Themen aus Forschung und Lehre in der British Cultural Studies sowie Fragen von Beruf und Karriere zu diskutieren. Neben dem Austausch über Qualifikationsschriften und Forschungsprojekte stehen diesmal folgende Themen im Vordergrund:

  • Theorien und Methoden der British Cultural Studies
  • Cultural Studies interdisziplinär
  • Kulturwissenschaft und populäre Kultur
  • Dinge und Dinglichkeit in der populären Kultur
  • Bewerbungs- und Vortragstraining
  • Haltung, Atem, Stimme

Die Leitung übernehmen Prof. Dr. Stefani Brusberg-Kiermeier (Hildesheim), Prof. Dr. Rainer Emig (Mainz) und Prof. Dr. Stefan Krankenhagen (Hildesheim).
Eine Teilnahmegebühr wird nicht erhoben, doch müssen Anreise, Unterkunft und Verpflegung selbst finanziert werden. Gern helfen wir bei der Suche nach Unterbringungsmöglichkeiten.
Wenn keine anderen Finanzierungsmöglichkeiten vorliegen, kann ein Zuschuss zu den Reisekosten beantragt werden. Hierfür richten Sie bitte einen formlosen Antrag an den Vorsitzenden der Gesellschaft Chrisitan Huck und an die Schatzmeisterin Lena Stevker.

Anfragen und Anmeldungen unter dem Betreff “WBS-britcult” bitte bis spätestens zum 31. März 2019 an Prof. Dr. Stefani Brusberg-Kiermeier.


Weitere Informationen: Deutsche Gesellschaft für das Studium britischer Kulturen

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CfP: „(Dé)limiter la littérature. Définitions, représentations et usages de la liberté de création dans la francophonie aux xxe et xxie siècles“, Trois-Rivières (15.01.2019)

Call for Papers für die Tagung „(Dé)limiter la littérature. Définitions, représentations et usages de la liberté de création dans la francophonie aux xxe et xxie siècles“ | Université du Québec à Trois-Rivières

Deadline Abstract: 15. Januar 2019 | Datum der Veranstaltung: 07. Juni 2019


Appel à communications
Colloque étudiant organisé dans le cadre des activités du groupe de recherche
« Les écrivains en procès » (Conseil de recherche en sciences humaines)
(Dé)limiter la littérature. Définitions, représentations et usages de la liberté de création dans la francophonie aux xxe et xxie siècles

Le 7 juin 2019, Université du Québec à Trois-Rivières
À l’été 2018, au Québec, les pièces de théâtre Slāv et Kanata ont généré d’importantes polémiques autour de la notion d’appropriation culturelle, faisant ressurgir dans le débat public la question de la liberté de création. Les contestations citoyennes ont eu suffisamment de retentissements pour que les représentations de Slāv au Festival de Jazz de Montréal soient annulées et la préparation de Kanata, suspendue. Le débat n’en a été que redoublé. Se disant « bouleversée » par ces affaires, la metteure en scène Brigitte Haentjens a par exemple signé une tribune dans Le Devoir dans lequel elle dénonce ce qu’elle considère comme une nouvelle forme d’oppression des créateurs : « Nous devons collectivement nous battre pour préserver la liberté dans la création artistique ; liberté d’écrire, de déranger, de provoquer ou même de faire scandale. » D’autres voix se sont au contraire élevées pour dénoncer l’utilisation de la liberté de création comme argument massue visant à dédouaner l’art des contraintes imposées aux autres formes d’expression.

L’intérêt porté actuellement à la notion de liberté de création traverse les continents et est généralisé à l’ensemble de la francophonie. En France, l’espace public s’anime régulièrement parce qu’une forme de pouvoir (social, médiatique, politique ou judiciaire) tente d’imposer des limites aux artistes. En 2003, l’Observatoire de la liberté de création mettait en ligne un manifeste visant à promouvoir une certaine immunité artistique et affirmant que l’œuvre d’art « jouit d’un statut exceptionnel, et ne saurait, sur le plan juridique, faire l’objet du même traitement que le discours qui argumente, qu’il soit scientifique, politique ou journalistique… ». Tout récemment, en 2016, le premier article de loi admettant officiellement cette liberté en droit français a été édicté. De même, dans le cadre d’une intervention au colloque international « Culture et création : facteurs de développement » organisé par la Commission européenne à Bruxelles en 2009, le metteur en scène et comédien burkinabé Étienne Minoungou réaffirmait l’importance de garantir la liberté de création en Afrique : « Les créateurs africains doivent commencer aujourd’hui à affirmer qu’ils ont des choses à dire sur leur pratique et sur la manière dont elle peut servir à bâtir l’avenir d’un continent troublé dont la jeunesse en quête d’espoir tente de s’échapper au prix de risques insensés. Les artistes africains, en connexion avec des intellectuels peuvent être porteurs de propositions nouvelles, ancrées dans leur propre vision de l’avenir de leur continent. »

Présentant des définitions qui varient selon les contextes et les points de vue, la notion de liberté de création est difficile à appréhender. Pour l’artiste burkinabé, le juriste français ou le militant québécois, elle ne détient ni les mêmes pouvoirs ni les mêmes limites. Elle a aussi considérablement évolué dans le temps, au fil des transformations sociétales. Ce colloque se fixera ainsi pour objectif d’observer la façon dont la liberté de création agit, et a agi, dans la (dé)limitation de la littérature et du théâtre francophones des xxe et xxie siècles, et ce dans une perspective multidisciplinaire.

Cet appel s’adresse notamment aux étudiants en études littéraires, en droit, en sociolinguistique, en analyse du discours, en histoire, en sociologie, en art, en sciences politiques, etc. Voici quelques axes de réflexion proposés :

  • Quelles sont les influences de la liberté de création, ou de ses restrictions, sur la production littéraire et théâtrale ?
  • Quelles sont les limites, réelles ou imaginaires, de la liberté de création littéraire ?
  • Quelle place occupe-t-elle dans les programmes des groupes ou partis politiques ?
  • Comment est délimitée juridiquement la notion de liberté de création selon les différents régimes juridiques ?
  • Comment se confronte la liberté de création aux autres libertés, et notamment aux droits de la personnalité ?
  • Quels sont les droits et les devoirs des créateurs en conflit dans l’espace social ?
  • Quelles définitions de la liberté de création peut-on tirer de la façon dont le public commente et reçoit les œuvres polémiques ?
  • La liberté de création est-elle envisagée différemment en littérature et dans les autres formes d’art ?

Vos propositions de communications (d’une durée de 20 minutes) devront comprendre un titre, un résumé de 250 à 300 mots et être accompagnées d’une courte notice biobibliographique. Merci de bien vouloir nous les faire parvenir au plus tard le 15 janvier 2019 à l’adresse courriel suivante : colloquelibertedecreation@gmail.com.

Le comité organisateur : Mathilde Barraband, Anne-Marie Duquette et Marie-Odile Richard (UQTR).


via fabula.org

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CfP: „Towards Extinction, To Ward Off Extinction“, Lille (01.12.2018)

Call for Papers für die internationale Konferenz „Towards Extinction, To Ward Off Extinction“ | Université de Lille SHS, France

Deadline Abstract: 01. Dezember 2018 | Datum der Veranstaltung: 07.-09. November 2019


Towards Extinction, To Ward Off Extinction

An International Conference organised by CECILLE (Centre d’Etudes en Civilisations, Langues et Lettres Étrangères) in collaboration with the IdA (Institut des Amériques)

 

                                                         7-9 November 2019
Université de Lille SHS, France

Convened by: Thomas Dutoit (CECILLE), Sarah Jonckheere (CECILLE/IdA), and Laura Lainväe (EMMA)

 

                                                       Keynote speakers:

Sarah Wood, co-editor and advisory board of OLRand Angelaki, UK

Jesse Oak Taylor, University of Washington, USA

 

                                    Towards Extinction, To Ward Off Extinction

More than 99 percent of all species that have inhabited the Earth are estimated to be extinct (Beverly Peterson Stearns and Stephen C. Stearns). Hence, extinction cannot be reduced to futuristic scenarios only: it is at same time present (species are going extinct right now), present in absence (with the traces left behind by past extinctions), and awaiting in the future (extinction of multiple species and their habitats because of the human-caused climate change). Those past, present, and future extinctions construct a complex web of life and death, of coexistence and coextinction.

Extinction is thus an event that is complex, multiple, and haunting, if only because of the ambivalent responses it draws forth. On the one hand, doomsayers express a self-annihilating desire for extinction and consider that humanity is fast-set on a fateful, timely death-course. On the other hand, eco-minded people still hope to find that railroad switch which would allow for a last-minute alteration of mankind’s trajectory. This desire for the quenching out of the human race, along with the concomitant attempts at averting the end, might be symptomatic of the very uncanniness and plurality of extinction itself.

More generally, this attraction/repulsion reaction towards extinction might in fact point to the way one can approach it: to make the unavoidable avoidable, one ought to think about it; in other words, it is necessary to extend one’s thoughts towards extinction in order to ward off extinction. Thought radiates at the core of extinction.

One might argue that it is lack of thinking, and more importantly lack of thinking otherness (i.e.non-human species), coupled with a sinister capitalistic greed, that brought about the Anthropocene: indeed, as early as the Industrial Era, man’s inherently constitutive role in the fashioning of the then-discovered geological record became evident. Extinction was thereby written into our modern concept of time. Even as the concept of anthropogenic agency emerged, mankind’s invention of modern science, and especially evolution, had a gory impact upon animals, violently translating them into species and media through brutal processes of killing, excoriating, eviscerating, etc. (Jesse Oak Taylor).[1]

As humans, we need to be aware of our power to rewrite the earth with pollution, overfarming, deforestation etc.; but we should not forget that we are not only the infamous influencers of the earth, but also the readers of the earth: reading the geological strata, reading fossils, reading animal traces, and reading the consequences of climate change.

One might even aver that the next great extinction is a literary event:it can always only, and by definition, be imagined because if it were to happen actually, there would be no humans left to do the imagining.

This conference will attempt to open up new avenues to alter our ways of thinking about the earth and thinking about otherness in a more eco-responsible way: instead of wounding, the emphasis will be put on caring, on caring for the other, and with the other. Underlying this conference is the urgent need to undermine and decentre all anthropocentric views of human exceptionalism in order to reassess such notions as empathy and responsibility: how can one (take) care and be responsible for the earth? How can we implement an environmental ethics in order to stave off extinction? How does extinction force us to be responsible, not only for present-day non-human species but also to take responsibility and respond for dead species?

How can literature make us more responsible readers and writers of the earth?

*

We welcome 20-minute papers that could include but are not limited to the following topics:

  • thinking extinction, extinction as possibility of impossibility, or impossibility of possibility
  • ambivalence of extinction
  • records and traces of extinction
  • sensationality of extinction
  • extinction and cinema
  • climate change and extinction
  • extinction and repetition
  • literature, responsibility, and extinction
  • extinction and responsibility

 

Proposals of about 300 words together with a short biographical note (50 words) in Word or PDF format should be sent to towards.extinction.lille2019@gmail.com by December 1st, 2018. 

Files should be named and submitted in the following manner:

Submission.FirstNameLastName.docx (or .doc or .pdf)

Example:“Submission.JaneDoe.docx”

 

[1]As Jesse Oak Taylor explains, “[i]n order for species to take shape, animals first had to become specimens. The “type” had to be abstracted from the individual life as that life was converted physically and violently into a sign (“Tennyson’s Elegy for the Anthropocene: Genre, Form, and Species Being”).Galilée, 2009, pp. 51-69


via fabula.org

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Stellenausschreibung: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in 50%, Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (Bewerbungsschluss: 14.11.2018)

Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Sitz in Berlin. Ihr wissenschaftliches Profil ist vor allem geprägt durch langfristig orientierte Grundlagenforschung der Geistes- und Kulturwissenschaften. Die Akademie beschäftigt etwa 350 Mitarbeiter/innen, ihr Jahresbudget beträgt rund 25 Mio. Euro.

Die Akademie sucht für das DFG-Projekt „Edition von Briefen aus Jean Pauls Umfeld“
zum 1. Januar 2019

eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in

mit der Hälfte der tariflichen Arbeitszeit, zunächst befristet auf 30 Monate.

Aufgaben:

                 Mitarbeit an der Edition (online-Edition) der Briefe von Jean Pauls Familie,  Freunden und Bekannten:

  • Transkription von Manuskripten und editorische Einrichtung der Texte,
  • Kommentierung und Redaktionsarbeiten.

Voraussetzungen: 

  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Germanistik oder
  • einer verwandten Geistes- und Kulturwissenschaft,
  • ehr gute Kenntnisse der Literatur und deutschen Geschichte um 1800,
  • vertiefte paläographische Kenntnisse für die Transkription von Handschriften der Epoche,
  • Erfahrungen mit digitalen Formaten (XML-TEI), Editionsverfahren und Editionswerk­zeugen (z. B. Ediarum oder andere XML-Editoren),
  • ziel- und lösungsorientierte Arbeitsweise, Eigeninitiative und Kommunikations- sowie Teamfähigkeit.

Erwünscht:

  • Kenntnisse der Jean Paul’schen Biographie und seiner Werke im zeitgeschichtlichen Kontext.

Nähere Auskünfte erteilt: Prof. Dr. Markus Bernauer.

Die Vergütung erfolgt nach Entgeltgruppe E 13 TV-L Berlin. Der Dienstort ist Berlin.

Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften ist bestrebt, den Anteil von Frauen in Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind, nach Maßgabe des Landesgleichstellungsgesetzes und des Frauenförderplanes zu erhöhen, daher sind Bewerbungen von Frauen ausdrücklich erwünscht.

Bewerbungen von Personen mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht. Bewerbungen von Schwerbehinderten werden bei gleicher Eignung vorrangig berücksichtigt.

Ihre aussagekräftigen schriftlichen Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte ausschließlich auf dem   Postweg unter Angabe der Kennziffer AV/14/2018 bis 14.11.2018 an die

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
Wissenschaftsadministration
Referat Akademienvorhaben (Kennziffer AV/14/2018)
Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

Eine Rücksendung der Bewerbungsunterlagen kann nur dann erfolgen, wenn ein frankierter Rückumschlag beigelegt ist.


Weitere Informationen: H-Germanistik

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Ausschreibung: Deutsch-Italienische Zusammenarbeit in den Geistes- und Sozialwissenschaften 2020, Villa Vigoni (Bewerbungsschluss: 15.12.2018)

Ausschreibung

Deutsch-Italienische Zusammenarbeit in den Geistes- und Sozialwissenschaften 2020

Die Villa Vigoni schreibt im Rahmen einer Vereinbarung mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft für das Jahr 2020 wiederum ein Veranstaltungsprogramm zwischen Deutschland und Italien zur Förderung der Geistes- und Sozialwissenschaften aus.

Zielsetzung des Programms ist u.a. die Exploration aktueller Herausforderungen in den Geistes- und Sozialwissenschaften aus vergleichender deutscher und italienischer Perspektive sowie die Mobilisierung neuer Verbindungen zwischen deutscher und italienischer Wissenschaft. Dabei müssen nicht zwingend exklusiv deutsch-italienische Themen behandelt werden.

Kern des Programms sind die Villa Vigoni-Gespräche. Diese gelten Themen, welche die aktuellen Debatten zur Kultur, Geschichte und Gesellschaft Europas vertiefen. Im Mittelpunkt steht die intensive Auseinandersetzung im Gespräch, die sich bewusst von den üblichen Konferenzformaten unterscheidet. Die Teilnehmerzahl ist daher begrenzt; ein Kreis von 20 Personen ist die Richtzahl.
Ausdrücklich erwünscht sind Doktoranden- und Postdoc-Kolloquien (mit bis zu vier Dozenten).

Es besteht auch die Möglichkeit, Anträge für das Format Close Reading “Klassiker lesen” zu stellen.

Das Vorhaben soll dem institutionellen Auftrag der Villa Vigoni Rechnung tragen, „die deutsch-italienischen Beziehungen in Wissenschaft, Bildung und Kultur im europäischen Geist“ zu fördern, und möglichst auch eine Begegnung des wissenschaftlichen Nachwuchses ermöglichen.

Das Programm will die europäische Mehrsprachigkeit fördern. Deshalb wird begrüßt, wenn die Veranstaltung auf Deutsch und/oder auf Italienisch stattfindet; die Veranstaltung kann auch in einer gemeinsamen dritten Sprache (z. B. Englisch) stattfinden. Simultanübersetzung kann nicht beantragt werden.

Die Anträge müssen in deutscher (oder englischer) Sprache verfasst werden und ein italienisches Abstract enthalten. Einreichungen von Anträgen in italienischer Sprache sind möglich; in diesem Fall muss eine deutsche Übersetzung im gleichen Dokument hinzugefügt werden.

Ein Forschungsbericht in Kurzform („Stand der Forschung“) sowie ein Verzeichnis der wichtigsten Forschungsliteratur (inkl. eigener Arbeiten der Antragsteller und/oder Teilnehmer), von denen das Projekt ausgehen bzw. an die es anschließen will, werden erbeten.

Der Antrag soll in der Planung des Ablaufs das Gesprächsformat erkennbar machen.

Antragsberechtigt sind Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, die an deutschen Institutionen tätig sind. Es wird erwartet, dass der Antrag gemeinsam mit einem/einer Wissenschaftler/in, der/die an italienischen Institutionen tätig ist, gestellt wird. Antragsberechtigt sind auch Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus anderen Ländern, insbesondere aus Italien, unter der Bedingung, dass sie einen deutschen Mitantragsteller haben.

Nicht antragsfähig sind Vorhaben, bei denen die überwiegende Zahl der Teilnehmer nur von einem Ort oder zwei Orten bzw. Institutionen stammt.

Für deutsch-französisch-italienische Arbeitsgruppen steht ein eigenes Förderprogramm zur Verfügung („Trilaterale Forschungskonferenzen“).

Im Fall der Bewilligung werden die tatsächlich entstehenden Fahrtkosten gemäß den DFG-Richtlinien erstattet; die Aufenthaltskosten in der Villa Vigoni werden übernommen.

Die Anträge müssen alle Angaben enthalten, die eine begründete Entscheidung erlauben, das heißt die Anträge müssen eine Begründung enthalten, die die wissenschaftliche Bedeutung und Zielsetzung des Gesprächs zu beurteilen erlaubt, eine Darstellung des vorgesehenen Ablaufs sowie eine deutsch-italienisch ausgewogene Liste der Teilnehmer mit dem Vermerk, inwieweit bereits Zusagen vorliegen. Es ist zwingend erforderlich, das Antragsformular, das auf der Homepage der Villa Vigoni unter

villavigoni.eu

abrufbar ist, zu verwenden. Der Antrag muss die Unterschriften der Antragsteller tragen.

Ein Kostenvoranschlag ist nicht beizufügen. Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an Dott.ssa Caterina Sala.

Anträge werden bis zum

15. Dezember 2018

erbeten an das Deutsch-Italienische Zentrum für Europäische Exzellenz Villa Vigoni entweder postalisch (Via G. Vigoni 1, I-22017 Loveno di Menaggio – CO) oder per E-Mail (segreteria@villavigoni.eu).


Ein Antragsformular finden Sie hier.

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