Stellenausschreibung: Lehrkraft für besondere Aufgaben, Universität Mainz (Bewerbungsschluss: 16.07.2018)

Im Fachbereich 05 – Philosophie und Philologie -, Romanisches Seminar ist zum 01.10.2018 die Stelle

einer Lehrkraft für besondere Aufgaben
an einer Hochschule mit einem Lehrdeputat von 8 SWS
(Entgeltgruppe 13 TV-L)
– Kenn-Nr.: 1018-05-LkfbA-zi –
– halbtags –

für die Französische Literaturwissenschaft zu besetzen.

Aufgabengebiet:

Zu den Aufgaben der Stelleninhaberin oder des Stelleninhabers gehören wissenschaftliche Dienstleistungen, insbesondere die Durchführung von Lehrveranstaltungen in französischer Literaturwissenschaft.

Voraussetzungen:

  • ein erfolgreich abgeschlossenes, einschlägiges wissenschaftliches Hochschulstudium an einer Universität (Master) oder ein vergleichbarer Abschluss, sowie
  • eine hauptberufliche Tätigkeit von mindestens zwei Jahren und sechs Monaten nach dem Hochschulabschluss (vgl. § HochSchG RLP)
  • wünschenswert ist der Abschluss des Studiums im Fach Französisch
  • eine der Tätigkeit entsprechende Promotion, die zudem in französischer Literaturwissenschaft erfolgt sein sollte
  • gute Kenntnisse der deutschen Sprache

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Die Johannes Gutenberg Universität ist bestrebt, den Anteil der Frauen im wissenschaftlichen Bereich zu erhöhen und hat daher ein besonderes Interesse an der Bewerbung von Frauen.

Schwerbehinderte werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Ihre schriftliche Bewerbung richten Sie unter Angabe der o.g. kenn-nummer bis zum 16.07.2018 an das

Romanische Seminar
der Johannes Gutenberg-Universität
55099 Mainz

Weitere Informationen finden Sie hier.

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Podiumsdiskussion: „’… aber ist es denn auch ein Roman?‘ Gattungen und die Logik des Buchmarkts“, Berlin (26.07.2018)

„’… aber ist es denn auch ein Roman?‘ Gattungen und die Logik des Buchmarkts“ |
Lettrétage Berlin, Mehringdamm 61, 10961 Berlin

Datum der Veranstaltung: 26. Juli 2018 | Anmeldefrist: 15. Juli 2018


Im Rahmen der FSGS-Summer School „Genre Trouble– Poetik und Politik der Gattungen“ findet eine Podiumsdiskussion mit dem  Titel „’… aber ist es denn auch ein Roman?‘ Gattungen und die Logik des Buchmarkts“ in der Lettrétage Berlin statt. Diese Abendveranstaltung dient der Öffnung des Themas „Gattungen“ für ein breiteres Publikum und dem Gespräch mit Akteuren im literarischen Feld auch jenseits der Universität.

Kurzgeschichten verkaufen sich schlecht. Die oft praktizierte Lösung, um sie trotzdem zu veröffentlichen: einfach als Roman deklarieren. Denn die werden lieber gelesen. Wird schon keiner merken.

In der Podiumsdiskussion fragen wir, warum sich Bücher besser verkaufen, wenn sie als „Roman“ oder „Sachbuch“ beworben werden. Bestimmen gattungsspezifische Marketingstrategien bereits das Lektorat? Oder werden sie gar zur Schere im Kopf im Schreibprozess der Autor*innen? Was ist dann mit gattungsüberschreitenden Experimentaltexten? Wie können kleinere Verlage ihr Programm ausrichten, um sich einen Platz am Markt zu erkämpfen? Importieren Übersetzungen neue Gattungen, unterwandern sie gängige Gattungsgrenzen? Hat die Digitalisierung Auswirkungen auf Gattungen? Welche Gattungen werden in der Literaturkritik bevorzugt, welche von Preisjurys? Und schließlich: Ist die Leserschaft wirklich so konservativ?

Zu diesen Fragen diskutieren: Maria Barankow (Lektorin für Sachbücher bei Ullstein), Meike Feßmann (Literaturkritikerin), Claudia Hamm, (Übersetzerin, u.a. von Emmanuel Carrère), Martina Wunderer (Lektorin für zeitgenössische deutschsprachige Literatur bei Suhrkamp).

Moderation: Maren Jäger

Um Anmeldung wird bis zum 15.07.2018 unter fsgs@fu-berlin.de gebeten.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Zeit & Ort

26.07.2018 | 20:00 – 21:30

Lettrétage Berlin, Mehringdamm 61, 10961 Berlin

via FSGS

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Stellenausschreibung: Wissenschaftliche Mitarbeiterin oder wissenschaftlicher Mitarbeiter (50 %), Universitäts- und Landesbibliothek, Universität Bonn (Bewerbungsschluss: 15.07.2018)

zum nächstmöglichen Zeitpunkt für die Universitäts- und Landesbibliothek Bonn

Die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn ist eine internationale Forschungsuniversität mit einem breiten Fächerspektrum. 200 Jahre Geschichte, rund 38.000 Studierende, mehr als 6.000 Beschäftigte und ein exzellenter Ruf im In- und Ausland: Die Universität Bonn zählt zu den bedeutendsten Universitäten Deutschlands.
Die Universitäts- und Landesbibliothek (ULB) sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt unbefristet eine oder einen

Wissenschaftliche Mitarbeiterin oder
Wissenschaftlichen Mitarbeiter (50 %)

Die Universitäts- und Landesbibliothek ist eine zentrale Einrichtung der Universität Bonn. Sie stellt wissenschaftliche Literatur und Information für die Wissenschaftler und Studierenden bereit und unterstützt Forschung und Lehre mit weiteren, überwiegend digitalen Serviceangeboten und innovativen Dienstleistungen.

Ihre Aufgaben:

  • Mitwirkung im Fachreferat Romanistik
  • Mitwirkung an der Weiterentwicklung forschungsnaher Dienste

Ihr Profil:

  • abgeschlossenes Hochschulstudium in der Romanistik
  • bibliothekarische Fachausbildung oder vergleichbare Kenntnisse
  • Erfahrungen im Umgang mit Instrumenten der verbalen und klassifikatorischen Sacherschließung
  • Routine im Umgang mit digitalen Informationsquellen
  • sehr gute Kenntnisse der zeitgemäßen Kommunikations-, Informations- und Publikationspraktiken in den Geisteswissenschaften
  • sehr gute kommunikative Fähigkeiten (mündlich und schriftlich)
  • engagiert und teamorientiert
  • gewohnt, eigenständig und ergebnisorientiert zu arbeiten
  • bereit, die wissenschaftlichen Entwicklungen intensiv zu verfolgen und auf dieser Basis an der Weiterentwicklung der Services der ULB mitzuwirken
  • bereit, das PR-Team der ULB durch Beiträge für Social Media und die Webseite zu unterstützen.

Wir bieten:

  • eine abwechslungsreiche und anspruchsvolle Tätigkeit bei einem der größten Arbeitgeber der Region, Arbeitsplatzsicherheit und Standorttreue
  • flexible Arbeitszeiten
  • betriebliche Altersversorgung (VBL),
  • zahlreiche Angebote des Hochschulsports,
  • eine sehr gute Verkehrsanbindung bzw. die Möglichkeit, ein VRS-Großkundenticket zu erwerben oder kostengünstige Parkangebote zu nutzen,
  • Entgelt nach Entgeltgruppe 13 TV-L.

Die Universität Bonn setzt sich für Diversität und Chancengleichheit ein. Sie ist als familiengerechte Hochschule zertifiziert. Ihr Ziel ist es, den Anteil von Frauen in Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, zu erhöhen und deren Karrieren besonders zu fördern. Sie fordert deshalb einschlägig qualifizierte Frauen nachdrücklich zur Bewerbung auf. Bewerbungen werden in Übereinstimmung mit dem Landesgleichstellungsgesetz behandelt. Die Bewerbung geeigneter Menschen mit nachgewiesener Schwerbehinderung und diesen gleichgestellter Personen ist besonders willkommen.
Wenn Sie sich für diese Position interessieren, senden Sie bitte Ihre vollständigen und aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen bis zum 15.07.2018 unter Angabe der Kennziffer 35/18/3.13 aus technischen Gründen ausschließlich in einer PDF-Datei per E-Mail an sekretariat@ulb.uni-bonn.de.


Weitere Informationen: Universität Bonn

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CfP: „DISPLACEMENT 2018“, New York (15.08.2018)

Call for Papers für die interdisziplinäre Graduierendenkonferenz „DISPLACEMENT 2018“ | The Graduate Center – City University of New York

Deadline Abstract: 15. August 2018 | Annahmebestätigung: 10. September 2018
Datum der Veranstaltung: 02. November 2018


DISPLACEMENT 2018
An Interdisciplinary Graduate Student Conference
Friday, 2 November 2018
The Graduate Center – City University of New York


CALL FOR PAPERS

In 1952, in his essay on the Goethian idea of Weltliteratur, Erich Auerbach stated that “our philological home is the earth: it can no longer be the nation. The most priceless and indispensable part of a philologist’s heritage is still his own nation’s culture and language. Only when he is first separated from this heritage, however, and then transcends it does it become truly effective.” The essay ends with the idea that the spirit [Geist] is not national, and that the one who thinks of the world entirely as a place of exile can “earn a proper love of the world.” Auerbach’s crowning Mimesis was, of course, written from Istanbul, while he was in exile during the second World War. A masterpiece within our discipline of Comparative Literature, Mimesis is a critical example of how displacement might be that which enables the very act of comparison itself.

The situation of encounter necessitated by displacement moreover requires the overcoming of the limits of specific languages. Exile, migration, and diaspora – all are concrete, traumatic experiences of displacement that have fed and enriched literary and artistic productions. Not only physical, however, displacement can also be metaphorical. In different times and places, while in externally mandated or self-imposed exile, writers have had ambivalent feelings towards their ethnicity and nationality, against which time after time they have answered with impulses to cosmopolitanism and nomadism. Edward Said (1983) frames this phenomenon within what he calls the ‘worldliness’ of literature, bringing to the foreground the twofold essence of literature. On the one hand, its temporal and earthly dimension; on the other hand, its capacity to transcend a specific context to create new connections, to reshape territories, and to rethink borders. In this conference, we wish to explore how and to what extent the experience of displacement challenges writers and artists to deepen the relationship between ‘otherness’ and the ‘self,’ and consequently, to break down self-other cultural essentialism: the idea that people and things have natural characteristics that are inherent and unchanging.

Displacement is likewise an affect, that internal feeling out-of-place with one’s surroundings or with the accepted or taken-for-granted. Being in the position of displacement, either physically or metaphorically, can lead to isolation, but can also lead to the impetus to community. When displaced we are thrown into a crisis of identity-forming and world-making – when the world is at odds with us, we must make our own worlds within and without. Affects of displacement enable for and indeed necessitate the creation of alternative identities and communities. Counter-cultures flourish in the interstices and resist the norm. We are interested in aesthetic pushings against the constraints of the norm compelled by displacement, individuals and communities formed from the position of the physically or metaphorically displaced and their cultural production. New paths of thought are forged when set against the grain.

Further, displacement also figures into the formal features of world-making in art and literature as well. Works like Monique Truong’s 2003 The Book of Salt restitute the lives of Gertrude Stein and Alice B. Toklas from the perspective of Bình, their Vietnamese cook, displacing the location of queerness. Marcel Duchamp’s readymades displace originals through reuse, duplication, and disfigurement. From Deleuze and Guattari’s Toward a Minor Literature, we can ground a consideration of the value, significance, and function of the minor in literature. How does the borrowing of or carving from major elements lend itself to the minor in the novel or in other aesthetic productions? How does formal displacement in literature constitute itself as perspective, genre, setting, character, etc.? And beyond formal elements of narrative and art, how do the algorithms that shadow and shape our lives today created by companies like Amazon and Facebook reshape or displace conventional notions of literary canonicity, and our appreciation of literature, and what types of texts are readily available and lauded?

We welcome proposals working in a variety of disciplines including literature, philosophy, gender studies, art, history, anthropology, film. We are looking for papers that address (but are by no means limited to) the following topics:

Literatures of exile; Literature of migration; Literatures of diaspora, diaspora studies; Displacement and post/colonial studies; Displaced communities and isolation; Outsiders and the process of becoming embraced by people/states/others; Mad culture; mental health communities; altered thoughts; The subaltern and displacement; Trans theory; politics of passing; Queer theory; failure, temporality, and displacement; Meaning across translations; Neurodiversity (autism; schizophrenia); Affects of displacement – Narratological balance between majors and minors; Displacement necessitating world-making and functioning as a method for creating art works (ie. Duchamp’s Fountain)

Please send us a 300 word abstract for a 15 minute presentation and a 50 word bio, including your current affiliation, by August 15 2018.

The title of the paper, presenter’s name, affiliation, e-mail address, and a brief bio should appear on a cover sheet, as well as any requests for technical equipment.

Accepted speakers will be notified by September 10, 2018.

Please email submissions to: displacement.conference2018@gmail.com

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Tagung „Physiognomien des Lebens: Anthropologie, Medizin, Kultur“, Düsseldorf (12.-14.09.2018)

Physiognomien des Lebens: Anthropologie, Medizin, Kultur | Haus der Universität, Schadowplatz 14, 40212 Düsseldorf

Datum der Veranstaltung: 12.-14. September 2018

Die Physiognomik ist eine Denkweise, die vor allem in den Naturwissenschaften des 19. Jahrhunderts verbreitet war. Sie ging von der Annahme aus, dass sich anhand von körperlichen Merkmalen Rückschlüsse auf den Charakter eines Menschen ziehen lassen. Bis heute tritt die Physiognomik latent als gedankliche Matrix auf, etwa unter dem Deckmantel der algorithmengestützten Datenanalyse oder in Form einer Typisierung von Menschen, die in sozioökonomische Prozesse einfließt. Die Vorträge analysieren die gesellschaftspolitischen Implikationen dieser Entwicklung und bieten vonseiten der Philosophie, Wissenschaftstheorie, Ästhetik, Kultur- und Literaturwissenschaft eine biopolitische Lektüre des physiognomischen Denkens, die über dessen traditionelle Lesart hinausgeht.


PROGRAMM

12. September 2018

[10.00-13.00h]

Eröffnung der Tagung

Prorektorin für Internationales, Prof. Dr. Andrea von Hülsen-Esch

Dekan der Philosophischen Fakultät, Prof. Dr. Ulrich Rosar

Grußworte

Prof. Dr. Vittoria Borsò, Jun.-Prof. Dr. Sieglinde Borvitz, Prof. Dr. Michele Cometa, Dr. Antonio Lucci, Dr. Luca Viglialoro

Begrüßung und Einführung

L’autre portrait der Physiognomik

Prof. Dr. Jean-Luc Nancy (Straßburg)
Envisager, dévisager

Prof. Dr. Andrea von Hülsen-Esch (Düsseldorf)
Physiognomien des Alterns in der bildenden Kunst

[14.30-18.00h]

Morphologien – Physiognomien

Martin Bartelmus (Düsseldorf)
In den Gesichtern der Tiere lesen. Die Zoobiopolitik in Physiognomie, Fotografie und Tierbildhauerei

Prof. Dr. Luca Farulli (Florenz/Siena)
Jacob Burckhardt: Physiognomiker der Dingwelt

Dr. Giovanni Gurisatti (Padua)
Die hyperreelle Gemeinschaft. Physiognomie und Ästhetik des Bildes im Zeitalter der Virtualisierung

 

13. September 2018

[10.00-13.00h]

Paradigmen der Physiognomik

Prof. Dr. Vittoria Borsò (Düsseldorf)
Physiognomie heute: zwischen Körperpolitiken und vitaler Politik des Körpers

Prof. Dr. Andrea Pinotti (Mailand)
Morfologie: estetica e scienze della vita

Prof. Dr. Salvatore Tedesco (Palermo)
L’estetica e il vivente: atto biologico, vincoli e responsabilità

[14.30-18.00h]

Physiognomik zwischen Ästhetik und Politik

Prof. Dr. Dario Gentili (Rom III)
Aura und Markt. Zu Individuum und Masse ausgehend von Walter Benjamins „Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit“

Prof. Dr. Michele Cometa (Palermo)
Physiognomik und Poesie: Ansätze zu einer Biopoetik

PD Dr. Marie Guthmüller (Bochum)
Physiognomie des Geistes? Überlegungen zu einer Denkfigur in Anschluss an Jean-Jacques Rousseau

 

14. September 2018

[10.00-13.00h]

Zwischen Normierung und Typisierung

Prof. Dr. Beate Ochsner (Konstanz)
„Die Zukunft smarten Hörens hat begonnen“ (ReSound). Anmerkungen zu einer technosensorischen Regierungspraktik

Dr. Thomas Krämer (Düsseldorf)
Wissenschaft als Projekt: biomedizinische Verbundforschung zwischen Kontingenz und Disposition

Dr. Luca Viglialoro (Düsseldorf)
Körpertechniken: zu einer (a)medialen Physiognomik der Geste

[14.30-18.00h]

Kulturwissenschaftliche Annäherungen: Formungen der Physiognomik

Prof. Dr. Nicoletta Pireddu (Georgetown)
Physiognomies of Excess in the Neurosic Fin de Siècle

Prof. Dr. Thomas Macho (Wien)
Enrico Morsellis Moralstatistik. Zur Physiognomik des Suizids in verschiedenen Kulturen

Dr. Antonio Lucci (Hannover)
Die Geburt der italienischen Biopolitik aus dem Geiste des Positivismus


Kontakt

Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Institut für Romanistik
Universitätsstraße 1
D-40225 Düsseldorf
Tel.: 0211 81-12128 / 81-12971
E-mail: team-borvitz@phil.hhu.de

Hier können Sie einen Flyer für die Tagung „Physiognomien_des_Lebens“ herunterladen.

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Master Komparatistik in Köln

Ab dem WS 2018/19 bietet die Philologische Fakultät einen Master-Studiengang Komparatistik an. Dieser Studiengang zeichnet sich dadurch aus, dass er sämtliche Fremdsprachenphilologien der Fakultät – insgesamt 18 europäische wie außereuropäische Sprachen – einbezieht und zugleich historische Schwerpunktsetzungen von der Antike bis zur Moderne zulässt. Im Kernbereich bietet der Master drei Module an, die Akzente auf die Literatur- und Medientheorie sowie auf den Begriff der Weltliteratur legen. Der Master ist sowohl als Ein-Fach- wie als Zwei-Fach-MA studierbar; die Einschreibefrist ist der 15.07.2018.

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CfP: „Autobiographische Quellen aus Kriegen digital untersuchen“, Paris (16.07.2018)

Call for Papers für die zweite deutsch-französische Masterclass „Autobiographische Quellen aus Kriegen digital untersuchen“ | Deutsches Historisches Institut, Paris

Deadline Abstract: 16. Juli 2018 | Annahmebestätigung: 30. Juli 2018
Datum der Veranstaltung: 01.-05. Oktober 2018

Call für Bewerbungen

Ort: Deutsches Historisches Institut, Paris

Datum: 1.10.2018 (14h00) bis 5.10.2018 (13h00)

Einreichungsfrist Bewerbungen: Verlängerung bis zum 16. Juli 2018!30. Juni 2018  (eine PDF-Datei)

Mail Infos und Bewerbungen:  defr.dh.masterclass[at]gmail.com

hashtag: #dhmasterclass

Organisiert von: Anne Baillot, Mareike König, Marie Puren

Mit finanzieller Förderung der Deutsch-Französischen Hochschule.

Die zweite deutsch-französische Master Class in Digital Humanities am Deutschen Historischen Institut Paris vom 1. bis 5.10.2018 widmet sich der digitalen Bereitstellung, Edition und Analyse von autobiographischen Quellen (Briefe und Tagebücher) aus Kriegen, mit Schwerpunkt auf den Kriegen des 19. und 20. Jahrhunderts, in denen Deutschland und Frankreich als Feinde aufeinander trafen. Expert/innen erläutern methodische Aspekte und Standards in den Bereichen Transkription, Annotation, Erschließung und Online-Präsentation von autobiographischen Quellen. Der Schwerpunkt liegt auf dem praktischen Einüben dieser digitalen Methoden, auf ihrer kritischen Reflexion sowie auf einem deutsch-französischen Transfer in diesen Bereichen. Teilnehmer/innen erhalten die Möglichkeit, eigene Forschungsprojekte vorzustellen und an diesen weiterzuarbeiten.

Die Ziele der Master Class sind:

–  digitale Möglichkeiten der Arbeit an autobiographischen Texten aus Kriegen auszuloten, wie z.B. die digital gestützte Bereitstellung und Analyse von Quellen (Volltexterfassung, XML/TEI-Auszeichnung, Auszeichnung mit Named Entity Recognition) und damit eine methodische Grundlage zu vermitteln, anhand derer originale Quellenbestände synchron und diachron untersucht werden können. So lassen sich zentrale Thesen der aktuellen Historiographie wie die Totalisierung des Krieges oder die Kluft zwischen offiziellem und privatem Diskurs bei Feindbegegnungen anhand von neuen Korpora und Methoden überprüfen.

–  die Vermittlung von Geschichte in die interessierte Öffentlichkeit hinein mit Methoden der Public History (Webdesign, Soziale Medien, Einbindung von Kulturerbeeinrichtungen, Geschichtsdidaktik);

–   NachwuchswissenschaftlerInnen für Fragen der Standards und der digitalen Best Practices etwa im Bereich der Interoperabilität von Daten zu sensibilisieren, miteinander in Kontakt zu bringen und einen deutsch-französischen Transfer in diesem Bereich zu leisten.

Für die inhaltliche Auswertung wird das enge Zusammenspiel analog-hermeneutischer und digitaler Methoden vermittelt und erprobt, die abwechselnd auf ein Korpus angewendet und angepasst werden. Neben der Vermittlung eines klar umrissenen digitalen Workflows gilt es, zum Einsatz neuer digitaler Methoden, aber auch zur kritischen Reflektion ihres Einsatzes sowie zum Austausch und Transfer französischer und deutscher methodischer Ansätze und Tools anzuregen. Für Donnerstag Abend ist eine öffentliche Keynote von Dr. Franziska Heimburger, Paris, vorgesehen. Am letzten Tag soll gemeinsam ein Best Practice-Leitfaden für digitale Editionsworkflows bei der Analyse autobiographischer Quellen erarbeitet werden, der im Rahmen der Standardization Survival Kit des europäischen H2020-Projekts PARTHENOS veröffentlicht wird.

Ablauf

Die Veranstaltung erstreckt sich über fünf Tage, die jeweils einen eigenen klar umrissenen Themenschwerpunkt haben. Fachspezialist/innen bieten jeden Tag einen einleitenden Vortrag an. Abgesehen davon wird es jedoch keine vorbereiteten Vorträge geben. Vielmehr wird in einem THATcamp-ähnlichen Format vor Ort gemeinsam über Programm und Ablauf entschieden. Die Gruppe hat große Freiheit in der Gestaltung der Sitzungsabläufe. Der Schwerpunkt liegt auf Austausch und Diskussion. Den 20 Nachwuchswissenschaftler/innen stehen drei Räume zur Gruppenarbeit zur Verfügung. Gemeinsam mit den eingeladenen Expert/innen können sie den Fragen nachgehen, die sich im Rahmen des für den jeweiligen Tag geplanten Themas stellen. Es gibt ausreichend Zeit für die kollaborative Arbeit an den eigenen Daten. Abends werden Ergebnisse im Plenum diskutiert. Die mit der Master Class zusammenhängende Dokumentation von Ergebnissen (insbes. Blogbeiträge) können wie bei der ersten Master Class auf den beiden Digital Humanities-Blogs des DHIP (deutsch und französisch) veröffentlicht werden.

Themen

Digitale Edition: Besonderheit von autobiographischen Quellen; Automatisierte Handschriftenerkennung mit Transkribus und OCR-Bearbeitung (Rohtext); Fragen von Qualitätsstandards, Preprocessing und bereits im Frühstadium digitaler Projekte durch Fragestellung und Erst-Algorithmen vorbedingte Ergebnisse; Forschungsdatenmanagement und Langzeitarchivierung;

Umwandlung der Rohdaten in TEI/XML: Automatisierte Umwandlung von Texten

Anreichern/annotieren: Verknüpfung des Textes mit Normdaten, national (z.B. GND) und international (VIAF); Thesauri; Named Entity Recognition;

Weboberfläche und Public History: Editionen für die Publikation vorbereiten; Grundlagen der Verbreitung von Forschungsergebnissen in die interessierte Öffentlichkeit.

Teilnahme- und Bewerbungsbedingungen

Die Master Class in Digital Humanities richtet sich an je zehn deutsche und französische Nachwuchswissenschaftler/innen (Doktorand/innen, Postdocs), aber auch Masterstudierende, die digitale Editionsprojekte autobiographischer Quellen aus deutsche-französischen Kriegen durchführen oder an solchen aktiv beteiligt sind. Bewerbungen aus anderen Ländern sind ebenso willkommen, wenn die Sprachkompetenzen (Deutsch, Französisch oder Englisch auf Muttersprachenniveau) und die wissenschaftlichen Voraussetzungen vorhanden sind.

Als Bewerbungsunterlagen sind einzureichen (auf Französisch oder Deutsch): Motivationsschreiben (1 S. max.), Beschreibung des Forschungsprojekts (2 S. max), tabellarischer Lebenslauf (1 S. max.). Auswahlkriterien sind erste Erfahrungen mit digitalen Editionen; Exzellenz des eigenen Forschungsprojekts; Interesse an digitalen Methoden; Bereitschaft, die eigenen Daten für die kollaborative Arbeit daran freizugeben.

Die Teilnehmer/innen verpflichten sich während der kompletten Woche an der Master Class teilzunehmen (Beginn am Montag um 14h, Ende am Freitag um 13h). Ihre Reise nach Paris buchen und bezahlen Sie zunächst selbst. Wir erstatten die tatsächlich entstandenen Kosten für Reise (Zugfahrt 2. Klasse) und Übernachtung (bis max. 80,- Euro pro Nacht) nach Vorlage der Originalbelege bis insgesamt 400,- Euro (Anreise aus dem Ausland) bzw. bis zu 200,- Euro (Anreise aus Frankreich, außerhalb von Paris).

Einreichungsfrist BewerbungenVerlängerung bis zum 16. Juli 2018!30. Juni 2018 (eine PDF-Datei)

Mail für Infos und Bewerbungen: defr.dh.masterclass[at]gmail.com

Die Bewerber/innen werden bis 3015. Juli 2018 über Aufnahme oder Ablehnung ihrer Bewerbung informiert.

Wissenschaftliche Organisation: Anne Baillot (Le Mans Université), Mareike König (DHI Paris), Marie Puren (Inria).

via DHDHI

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CfP: „Jenseits-Zeit & Geistes Reich. Temporalität im Okkultismus“, Saarbrücken (15.08.2018)

Call for Papers für das Panel „Jenseits-Zeit & Geistes Reich. Temporalität im Okkultismus“ des 26. Deutschen Germanistentages | Saarbrücken

Deadline Abstract: 15. August 2018 | Datum der Veranstaltung: 22.-25. September 2019


CfP: Jenseits-Zeit & Geistes Reich. Temporalität im Okkultismus

26. Deutscher Germanistentag, Saarbrücken, 22.-25.09.2019
Panel im Themenbereich 1: Theorien und Konzepte von Zeit
Organisation: Dr. Kay Wolfinger (LMU München)
Literatur und Okkultismus besitzen eine große Affinität füreinander. Beide Systeme arbeiten auf ihre Weise an einer Verzauberung der Welten, setzen das Geheimnis wieder in sein Recht und artikulieren ein besonderes Verhältnis zur Zeitlichkeit.

Gerade durch die Geisterseherei und die Herstellung von Jenseitskontakten in literarischen und jenseits von literarischen Texten soll eine Überschreitung und Nivellierung der zeitlichen Grenzen zwischen Diesseits und Jenseits, aber auch durch Anrufung der Verstorbenen zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft stattfinden.

Demonstriert wird diese Verschränkung von Jenseitszeit, Geisterreich und dem Begehren der Lebenden unter Analyse der temporalen Ebenen an Beispielen aus dem Schauerroman bis hin zu Ekstatikerinnen, Okkultisten und den ersten Séance-Sitzungen. Das Besondere am Okkultismus ist daher die Tatsache einer ihm speziellen Zeit und der Umstand, die den Menschen gewohnte Zeit auszuhebeln und zu transzendieren.


Weitere Informationen: H-Germanistik

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CfP: „The Cultural Language(s) of Pain: European Literary Perspectives“, London (20.07.2018)

Call for Papers für die Konferenz „The Cultural Language(s) of Pain: European Literary Perspectives“ | University of London

Deadline Abstract: 20. Juli 2018 | Datum der Veranstaltung: 23.-24. November 2018


Call for Papers
The Cultural Language(s) of Pain: European Literary Perspectives

Conference Date: 23 & 24 November 2018
CFP deadline: Friday 20 July 2018.

Keynote Speakers: Dr Anna Elsner (University of Zurich) and Dr Maria Vaccarella (University of Bristol)
Language and culture play a key role in our understanding, experience and communication of pain. Yet it has become a commonplace that pain defies language – that it is such an intensely private and shattering experience that it presents a significant creative challenge to writers who seek to express, communicate and capture it. While much attention has been paid in recent years, particularly by those whose work is situated in the medical humanities, to the ways in which writers seek to overcome the creative challenge of pain, the focus has been on the Anglophone world. With the aim of forging a new international perspective on the language of pain that embraces the richness and diversity of European languages and literature, this event will examine the culturally-specific means by which writers, including patient-writers, in non-Anglophone European narratives, communicate the experience of being in pain. Suggested themes include, but are not limited to:

  • The cultural language(s) of pain in different European national and literary contexts
  • Figurative languages of pain (pain as entity, enemy, etc.) and their cultural contexts
  • Literary reflections on the relationship between pain, language and other expressive forms
  • Literary representations of the disruptive power of pain – to body, self, community, and language
  • Interpretations and functions of pain: (divine) punishment, test, expiation…
  • The aesthetics and/or semiotics of pain
  • Literary representations of clinical medicine’s handling of pain in different European contexts

Weitere Informationen: Comparative Literature Discussion List

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Konferenz: „Decadence, Magic(k), and the Occult“, London (19.-20.07.2018)

Im Februar hatten wir das CfP zur Konferenz beworben, jetzt können wir auf die Registration zur Teilnahme hinweisen.


Decadence, Magic(k), and the Occult | Goldsmiths, University of London

Datum der Veranstaltung: 19.-20. Juli 2018


Registration Open:
Decadence, Magic(k), and the Occult
Goldsmiths, University of London
19-20 July 2018

Keynote speaker: Professor Patricia Pulham (University of Surrey)
Plenary speaker: Gary Lachman

This two-day interdisciplinary conference is hosted by the Decadence Research Unit at Goldsmiths. Our aim is to investigate the role of occultism and magic(k) in the Decadent literary and artistic tradition through a consideration of the relationship between Decadence and the esoteric revival of the fin de siècle, providing an opportunity to re-examine the Occult roots of Decadence and explore the wide range of artistic responses to the blurred boundaries between Decadence, mysticism, ritual, and the Dark Arts. Is the meeting of practical magic and literary esotericism indicative of a symbiotic relationship between Decadence and the Occult, or does it represent merely another aspect of the Decadent rejection of mainstream ideologies?

Programme, abstracts, and registration details can be found at https://bads.gold.ac.uk/dmo

Follow @VolupteJournal on Twitter for news and updates!


via Comparative Literature Discussion List

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