6 Promotions-Stellen (65%, TV-L E 13), DFG-Graduiertenkolleg „Funktionen des Literarischen in Prozessen der Globalisierung“, LMU München (31.10.2017)

Das DFG-Graduiertenkolleg Funktionen des Literarischen in Prozessen der Globalisierung, das an der Ludwig-Maximilians-Universität München angesiedelt ist, bietet

6 Promotions-Stellen (65%, TV-L E 13)

mit Beginn am 1. April 2018 mit einer Laufzeit von 3 Jahren, unter Voraussetzung einer positiven Evaluation nach 1,5 Jahren. Die Vergütung erfolgt nach Entgeltgruppe TV-L E 13. Darüber hinaus können Zuschüsse für Reisen gewährt werden.

Das Graduiertenkolleg untersucht die Funktionen des Literarischen in Globalisierungsprozessen, aus einer von der Antike bis zur Gegenwart reichenden historischen Perspektive. Im Zentrum der Untersuchung stehen die Verfahren, mit denen die Literatur kulturelle, ökonomische und politische Dynamiken der Globalisierung darstellt, modelliert, reflektiert, kritisiert sowie nicht zuletzt mitgestaltet: Wie entwirft Literatur ‚Welten‘, wie formiert sich ‚Weltliteratur‘?
Die Doktoranden werden dabei von Betreuern unterstützt, deren Untersuchungsfeld Literaturen in deutscher, englischer, französischer, japanischer, russischer, spanischer, schwedischer, türkischer u.a. Sprachen umfasst. Das Studienprogramm stellt die literatur- und globalisierungstheoretischen Grundlagen bereit und schafft die Foren zur intensiven Diskussion, im Kreis der Promovenden und Betreuer des Kollegs ebenso wie mit Gastwissenschaftlern, auch aus sozialwissenschaftlichen Disziplinen.

Eine ausführlichere Darstellung des Forschungsprogramms finden Sie auf: http://www.grk-globalisierung.lmu.de

Bewerbungen (auf Deutsch oder Englisch) werden von hochqualifizierten Studierenden erbeten, die über einen überdurchschnittlichen Abschluss in einem literaturwissenschaftlichen Fach verfügen (im Regelfall Master oder Magister; Bachelor-Abschlüsse können nur in seltenen Ausnahmefällen als gleichwertig anerkannt werden). Das Dissertationsprojekt soll einen Beitrag zum Forschungsprofil des Kollegs leisten. Erwartet wird deshalb, dass das Exposé einen deutlichen Bezug zum Forschungsprogramm aufweist. Besonders willkommen sind Untersuchungen, die auch frühere Stadien von Globalisierungsprozessen in den Blick nehmen.

Da die Lehre und die Diskussionen im Kolleg zweisprachig stattfinden werden, müssen Bewerberinnen und Bewerber sowohl Deutsch als auch Englisch auf hohem Niveau verstehen und mindestens eine dieser Sprachen flüssig sprechen können. Bitte belegen Sie diese Fähigkeit mit Zeugnissen oder anderen Nachweisen.

Bewerbungen erfolgen ausschließlich online über ein Bewerbungsportal, auf dem Sie die erforderlichen Unterlagen (siehe unten) in PDF oder JPEG Format hochladen können.
Der Link hierzu sowie weitere Informationen sind auf der Homepage des Graduiertenkollegs zu finden:
http://www.grk-globalisierung.uni-muenchen.de

Erforderliche Unterlagen:

  • Exposé des Forschungsprojekts (3.000 bis 4.000 Wörter)
  • Tabellarischer Lebenslauf, mit detailliertem Studienverlauf (kein vorformatierter Lebenslauf wie bspw. Europass)
  • Zeugnisse (Abiturzeugnis, Hochschulabschlusszeugnis)
  • Empfehlungsschreiben von zwei Hochschullehrern
  • Ausgewähltes Kapitel der Abschluss-Arbeit (ca. 4.000 Wörter)
  • Publikationsliste (falls vorhanden)

Bewerbungsschluss: 31. Oktober 2017

via romanistik.de

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