Workshop: „Die Lesbarkeit von Helden“, Tübingen (04.-05.08.2017)

Die Lesbarkeit von Helden | S9 des Theologicums der Universität Tübingen, Liebermeisterstraße 12, 72076 Tübingen

Datum der Veranstaltung: 04.-05. August 2017 | Anmeldefrist: 30. Juni 2017

Die Lesbarkeit von Helden.

Fragen zur Existenz einer ‚Helden-Semiotik‘

Heldenfiguren sind wandelnde Zeichenkomplexe – diese These steht im Zentrum des interdisziplinären Workshops. Von Prozessen des Erkennens über visuelle und/oder akustische Daten über Insignien, die die memoria von Heldentaten aufrechterhalten, bis hin zum manipulativen Umgang mit kommunikativen Codes sind Zeichen wesentliche Bestandteile von Heldenfiguren und ihrer Lebenswelt.

Das Verhältnis von Held und Zeichen ist jedoch nicht immer klar zu bestimmen, insbesondere weil es auch unverständliche oder irritierende Zeichen geben kann. Solche Zeichen erschweren dem Rezipienten die ‚Lesbarkeit‘ von Helden. Hier setzt der Workshop an. Er widmet sich einer breiten Varianz ambiger Zeichenkonstellationen, die als oftmals irritierender Bestandteil der Figurenkonzeption ernst genommen oder aber mithilfe einer konsequent historischen Lesart als Brüche identifiziert werden, die erst durch einen modernen Blick auf die Texte entstehen. Die fächer- und medienübergreifende Untersuchung dieser Irritationsmomente, die aus mehrdeutigen sowie ‚uneindeutigen‘ Zeichen(-komplexen) resultieren, bildet den Kern des Workshops.

 

Ort

S9 des Theologicums der Universität Tübingen
Liebermeisterstraße 12
72076 Tübingen

Kontakt

Email: florian.nieser@uni-tuebingen.de

Der Workshop ist öffentlich und die Teilnahme ist kostenlos. Es wird um Anmeldung per Email bis zum 30.06.2017 gebeten.

via H-Germanistik (Hier finden Sie auch ein Programm des Workshops)

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