avldigital @ Bochum (II)

Auf der DGAVL-Tagung finden jeweils zwei Sektionen parallel in kleinen Hörsälen des labyrinthischen HGB-Gebäudes statt.

Am gestrigen zweiten Tag besuchten die TeilnehmerInnen die beiden Sektionen „Avantgarde“ (moderiert von Kai Fischer, Bochum) und „Graphien im Roman“ (Monika Schmitz-Emans, Bochum) unter der übergeordneten Thematik „Schriftbilder in literarischen Texten“.

Später ging es um „Graphische Experimente in literarischen Texten“. Darunter gefasst waren die Sektionen „Dichtung und Graphie“ (Claudia Schmitt, Saarbrücken), „Graphie und Fremde“ (Monika Schmitz-Emans, Bochum), „Deutschsprachige und englische Gegenwartsliteratur (Christiane Dahms, Bochum) und „Handschrift und Signatur“ (Beatrice Nickel, Stuttgart). Des weiteren war das Research Committee on Religion, Ethics, and Literature der ICLA mit einem Gast-Panel zum Thema „Precarious and minor traditions in religion and literature“ präsent.

Am Nachmittag begann zudem der vom Fachinformationsdienst AVL organisierte Workshop Digital Humanities in der Literaturwissenschaft. Die ReferentInnen erläuterten einem erfreulich zahlreich erschienenen Publikum grundlegende Fragestellungen der Digital Humanities (Christoph Schöch, Würzburg) und DH-Buzzwords wie Quantitative Textanalyse und Stilometrie (Nanette Rißler-Pipka, Tübingen), Topic Modelling (Ulrike Henny, Köln/Würzburg) und digitale Annotationen (Thomas Kollatz, Duisburg-Essen), stellten Projekte zur Visualisierung von raum-zeitlichen Forschungsdaten und Korrespondenznetzwerken (Vera Hildenbrandt, Trier) vor und thematisierten das Urheberrecht im Kontext der neuen digitalen Arbeitsmethoden (Eric W. Steinhauer, Hagen).

 

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