CfP: „Eigenheit und Fremdheit. Literaturen der afrikanischen Diaspora im Spannungsfeld von Migration, Identität und kolonialen Stereotypen“, Würzburg (31.05.2017)

Call for Papers für die Summer School „Eigenheit und Fremdheit. Literaturen der afrikanischen Diaspora im Spannungsfeld von Migration, Identität und kolonialen Stereotypen“ | Universität Würzburg

Deadline Abstract: 31. Mai 2017 | Datum der Veranstaltung: 18.-23. September 2017

Die interdisziplinäre Sommerschule zu „Eigenheit und Fremdheit. Literaturen der afrikanischen Diaspora im Spannungsfeld von Migration, Identität und kolonialen Stereotypen“ will sich den Postcolonial Studies vom 18. bis 23. September 2017 an der Universität Würzburg aus komparatistisch-literaturwissenschaftlicher Perspektive widmen und den Teilnehmern einen Überblick über die wichtigsten Vertreter der Postkolonialen Theorie und Literaturtheorie, den afrikanischen Diaspora-Literaturen und möglichen Methoden zur Analyse bieten. Ausgangspunkt bilden die frankophonen, hispanophonen, italophonen, lusophonen, germanophonen sowie anglophonen Literaturen der afrikanischen Diaspora. Die Sommerschule wird vom Deutschen Romanistenverband (DRV) gefördert.

Im interdisziplinären Konzept der Sommerschule stehen übergreifende Ansätze und Methoden der Postcolonial Studies aus der Romanistik, der Anglistik, der Amerikanistik, der Afrikanistik und der Geschichts- sowie Kulturwissenschaft im Fokus. Bisher haben folgende ExpertInnen ihre Teilnahme bestätigt.

  • Prof. Dr. Susanne Arndt (Bayreuth), Anglistik & Afrikawissenschaften
  • Prof. Dr. Susanne Gehrmann (Berlin), Afrikanistik mit Schwerpunkt frankophone Literaturen
  • Prof. Dr. Claudia Gronemann (Mannheim), Romanistik
  • Dr. Ineke Phaf-Rheinberger (Berlin), Afrikanistik mit Schwerpunkt hispanophone und lusophone Literaturen
  • Prof. Dr. Heike Raphael-Hernandez (Würzburg), Amerikanistik

Ablauf
Während der Sommerschule werden 15 ausgewählte NachwuchswissenschaftlerInnen zum fachlichen Austausch nach Würzburg eingeladen. Ihnen wird die Möglichkeit geboten, sich mit fünf renommierten Expertinnen aus den literaturwissenschaftlichen Postcolonial Studies auszutauschen, indem letztere durch Impulsvorträge eine Basis für eine spätere Diskussion schaffen. Eine Posterpräsentation, welche die Ergebnisse der individuellen Forschungsbeiträge im Anschluss an die Sommerschule festhalten soll, ist ebenfalls angedacht und wird an der Universität Würzburg ausgestellt. Darüber hinaus wird geplant, die Sommerschule durch Zusatzveranstaltungen wie einer Lesung und einer Podiumsdiskussion zu umrahmen.

Bewerbung
Bewerben können sich Promotionsstudierende, Habilitanden und M.A.-StudentInnen aller romanistischen und anglistischen Kultur- und Literaturwissenschaften bis zum 31.05.2017. Die Bewerbungen können per Email unter drvsommerschule@uni-wuerzburg.de eingereicht werden. Für die Bewerbung sind weiterhin eine einseitige Skizze des Forschungsvorhabens und ein tabellarischer Lebenslauf erforderlich.

Mögliche Fragestellungen für Beitragende könnten die Folgenden sein:

  • Wie gestaltet sich das Afrika-Bild in der zeitgenössischen Diaspora-Literatur?
  • In welcher Form werden der ‚Westen‘ und das Leben als People of African Heritage in Europa/den USA dargestellt?
  • Welche Rückschlüsse lassen sich in Bezug auf das Wesen ‚westlicher‘ Gesellschaften ziehen?
  • Welche Rolle spielt die Auseinandersetzung mit der Kolonialvergangenheit?
  • Welche thematischen und stilistisch-sprachlichen Besonderheiten weisen die Diaspora-Literaturen im Vergleich zu den AutorInnen auf, die vorwiegend in Afrika leben und schreiben?
  • Inwiefern ist die gewählte Sprache für die AutorInnen zugleich Taktik zum Umgang mit dem ihnen auferlegten Schweigen?
  • Wie sind die Distribution und die Rezeption der Diaspora-Literaturen gestaltet?
  • Generieren die Diaspora-AutorInnen eine Art einer neuen transnationalen Ästhetik?
  • Gibt es genderspezifische Unterschiede im Bereich der Diaspora-Literaturen? (Diese sollten im Hinblick auf die doppelte Subjektion der Frau in kolonisierten Gesellschaften, wie Spivak sie darstellt, besondere Beachtung finden.)

Reisekostenzuschuss
Die TeilnehmerInnen werden durch einen Reisekostenzuschuss gefördert.

Organisationskomitee
Julien Bobineau, Julius Goldmann, Gabriella Lambrecht, Jennifer Leetsch (alle Würzburg)

Kontakt
DRV Summer School
Universität Würzburg
Neuphilologisches Institut/Romanistik
Am Hubland
97074 Würzburg
Tel.: +49 931 83826
E-Mail: drvsommerschule@uni-wuerzburg.de

via H-Germanistik

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