Ausschreibung: 10 Graduiertenstellen, 1 Postdoc-Stelle, Graduiertenkolleg „Metropolität in der Vormoderne“, Regensburg (31.01.2017)

Zum 1. April 2017 wird an der Universität Regensburg das Graduiertenkolleg “Metropolität in der Vormoderne” eingerichtet, das von der DFG gefördert wird.

Betreuerinnen und Betreuer in diesem interdisziplinären Kolleg kommen unter anderem aus der Geschichte, Kunstgeschichte, Rechtsgeschichte, Wirtschaftsgeschichte, Romanischen Sprachwissenschaft, Englischen Literatur- und Kulturwissenschaft, Archäologie und Kirchengeschichte. In Mittelpunkt der Forschungen stehen die Konstitution und Repräsentation, Wirkung und Wandel von Metropolen von der griechisch-römischen Antike bis zur Schwelle der Industrialisierung. In diesem langen Zeitraum spielen sich in Städten neue Vergesellschaftungs- und Wirtschaftsformen, Herrschaftstechniken, kulturelle Codes und urbanistische Muster ein, die ihre Vorbilder und “Laboratorien” in den Metropolen finden. Worin aber liegt die besondere Wirkung dieser “Referenzorte” im Urbanisierungprozess begründet? Das interdisziplinäre Regensburger Graduiertenkolleg fragt nach den zeit- und kulturspezifischen Bedingungen für die metropolitane Bedeutungsvielfalt.

Eine Beschreibung des Forschungsprogramms finden Sie unter www.metropolitaet.ur.de

Stellenausschreibung der Universität Regensburg | Nummer 16.236

Die Universität Regensburg ist mit ihren über 21.000 Studierenden eine innovative und interdisziplinär ausgerichtete Campus-Universität mit vielseitigen Forschungsaktivitäten und einem breiten Studienangebot für junge Menschen aus dem In- und Ausland. In dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft an der Universität Regensburg geförderten Graduiertenkolleg 2337/1 „Metropolität in der Vormoderne“ sind zum 01.04.2017

zehn Stellen als Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlicher Mitarbeiter in Teilzeit (65%)

mit dem Ziel der Promotion und einer Höchstförderdauer von drei Jahren zu besetzen. Die Vergütung erfolgt nach TV-L Entgeltgruppe 13.

Und

eine Postdoc-Stelle (m/w) in Vollzeit (100%)

für den gesamten Förderzeitraum von 4,5 Jahren zu besetzen. Die Vergütung erfolgt nach TV-L Entgeltgruppe 13.

Am Graduiertenkolleg sind die Fächer Geschichte, Kunstgeschichte, Rechtsgeschichte, Wirtschaftsgeschichte, Alte Kirchengeschichte, Patristik, Klassische Archäologie, Liturgiewissenschaft, Romanische Sprachwissenschaft, Politikwissenschaft und Englische Literatur- und Kulturwissenschaft sowie weitere assoziierte Fächer und Kooperationspartner beteiligt. Im Mittelpunkt des Forschungsprogramms stehen Fragen nach Konstitution und Repräsentation, Wirkung und Wandel von Metropolen von der griechisch-römischen Antike bis zur Schwelle der Industrialisierung.

In diesem langen Zeitraum spielen sich in Städten neue Vergesellschaftungs- und Wirtschaftsformen, Herrschaftstechniken, kulturelle Codes und urbanistische Muster ein, die ihre Vorbilder und „Laboratorien“ in den Metropolen finden. Worin aber liegt die besondere Wirkung solcher
„Referenzorte“ im Urbanisierungsprozess begründet? Das interdisziplinäre Regensburger Forschungsprogramm fragt gezielt nach zeit- und kulturspezifischen Bedingungen für die metropolitane Bedeutungsvielfalt. Eine ausführliche Beschreibung des Forschungsprogramms und der
Schwerpunkte der beteiligten Fächer findet sich unter www.metropolitaet.ur.de.

Anforderungsprofil (für die Doktorandenstellen):

  • ein qualifizierter Abschluss eines Hochschulstudiums (Master oder Äquivalent) mit überdurchschnittlichem Ergebnis, vorzugsweise in einem der am Graduiertenkolleg beteiligten Fächer
  • hohe Motivation und Befähigung, in einem Team von Nachwuchswissenschaftler/-innen und Hochschullehrer/-innen innovative Methoden des historischen Arbeitens zu entwickeln, die sowohl der jeweiligen Fachdisziplin neue Impulse vermitteln als auch Offenheit für transdisziplinä-
    re und epochenübergreifende Ansätze aufweisen
  • für die Bewerbung ein 3-4 Seiten umfassendes Exposé zu einem einschlägigen und innovativen Dissertationsprojekt, das eine intensive Auseinandersetzung mit dem Forschungsprogramm des Graduiertenkollegs erkennen lässt, ein auf 3 Jahre ausgelegter Zeitplan und eine kurze Arbeitsbibliographie (jew. max. 1 Seite)
  • Lebenslauf und Hochschulzeugnisse

Anforderungsprofil (für die Postdoc-Stelle):

  • eine qualifizierte Promotion mit überdurchschnittlichem Ergebnis
  • hohe Motivation und Befähigung, in einem Team von Nachwuchswissenschaftler/-innen und Hochschullehrer/-innen innovative Methoden des transdisziplinären Arbeitens zu entwickeln und diese in das Lehrprogramm des strukturierten Promotionsstudiums einzubringen
  • für die Bewerbung ein 3-4 Seiten umfassendes Exposé zu einem einschlägigen und innovativen Forschungsprojekt (Habilitationsschrift oder Monographie), das eine intensive Auseinandersetzung mit dem Forschungsprogramm des Graduiertenkollegs erkennen lässt
  • Wissenschaftlicher Lebenslauf

Das für die Auswahl zentrale Kriterium stellt die Originalität und Qualität des im Exposé skizzierten Forschungsvorhabens dar. Die Offenheit für transdisziplinäre Fragestellungen sollte erkennbar sein. Es werden neue Vorhaben bevorzugt, die von zwei der beteiligten Hochschullehrer/-innen betreut werden. Nach ihrer Aufnahme nehmen die Graduierten an einem strukturierten Promotionsprogramm an der Universität Regensburg teil; Präsenz vor Ort wird vorausgesetzt. Zusätzlich ist die Aufnahme assoziierter Doktoranden/-innen möglich (Näheres unter www.metropolitaet.ur.de).

Die Universität Regensburg setzt sich besonders für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein (nähere Informationen unter http://www.uni-regensburg.de/chancengleichheit). Bei im Wesentlichen gleicher Eignung werden schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber bevorzugt eingestellt. Bitte weisen Sie auf eine vorliegende Schwerbehinderung ggf. bereits in der Bewerbung hin. Bitte beachten Sie, dass wir Kosten, die bei einem etwaigen Vorstellungsgespräch für Sie anfallen sollten, nicht übernehmen können.

Aussagekräftige Bewerbungen sind bis zum 31. Januar 2017 in einer pdf-Datei (max. 10 MB) per E-Mail zu richten an den Sprecher des Graduiertenkollegs, Prof. Dr. Jörg Oberste (Joerg.Oberste@geschichte.uni-regensburg.de).

via romanistik.de

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