Tagung: Manegenkünste. Zirkus als ästhetisches Modell (Marburg, 17.-19.11.2016)

manegenkuenste_2016
„Circus ist eben etwas ganz Besonderes“, verkündet Deutschlands größte Manegenshow, und Zirkus polarisiert. Erstaunlicherweise ist dieses hochkomplexe kulturelle Phänomen mit seinem Inspirations- und Provokationspotential im deutschsprachigen Raum bis heute nur auf vereinzeltes und disparates Forschungsinteresse gestoßen. Die Tagung „Manegenkünste. Zirkus als ästhetisches Modell“ (17.-19. November 2016) möchte dies ändern. Im interdisziplinären Austausch mit 26 internationalen Vortragenden aus den Geistes-, Kultur- und Medienwissenschaften, den Sozial- und Naturwissenschaften, Circus Studies, Animal Studies und anderen relevanten Forschungsbereichen sowie im Gespräch mit Performern, dem Zirkusarchiv Berlin und dem Marburger Circus-, Varieté- und Artistenarchiv wird sie die innovativen, poetischen und sozialen Dimensionen der Manegenkunst ausleuchten und diskutieren. Ziel der Tagung ist es, disziplinübergreifende neue Denkansätze und Erkenntnisse sowohl für die einzelnen Fachgebiete als auch über die Kulturraumverdichtung Zirkus selbst und ihr lebendiges kulturelles Erbe zu entfalten.
Begleitet wird die Tagung von der Ausstellung „Lichter der Manege. Die Circusfotografien von Jürgen Bürgin“, die am 17. November 20 Uhr in der Bibliothek der Philipps Universität zu Marburg eröffnet wird und bis zum 16. Dezember zu sehen ist.
Gäste sind herzlich willkommen zur Tagung sowie zur Ausstellung und Vernissage!
Quelle: Pressetext von Anna-Sophie Jürgens
Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Veranstaltungen abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.