CfP für die Schriften zur Kultur- und Mediensemiotik mit dem Thema „Semiotik und Arbeitswelt“ (31.10.2016)

Call for Papers für eine Sonderausgabe der Schriften zur Kultur- und Mediensemiotik, Online No.4 /2017

Deadline Abstract: 31. Oktober 2016 | Deadline Beitrag: 31. März 2017 (Benachrichtigung zur Annahme: 15. November 2016)

Eine Sonderausgabe des Open Access Journals des Virtuellen Zentrums für kultursemiotische Forschung (www.kultursemiotik.com) wird sich 2017 semiotischen Praktiken in der Arbeitswelt widmen. Vorbehaltlich Finanzierung könnte diese auch als Buchpublikation in der Printreihe des VZKF bei Schüren erscheinen.

Jenseits akademischer Diskurse finden sich vielfältige praktische Anwendungsbereiche semiotischer Kenntnisse und Perspektiven. Die Ausgabe soll Einblicke in Berufe und Arbeitsfelder geben, in denen die Semiotik alltäglich von hohem praktischem Nutzwert ist. Was im Bereich der Medienproduktion, dort wo textueller ‚Content’ geschaffen wird, noch unmittelbar einleuchtet, trifft beispielsweise auch in einem szenographischen Sinne auf Ausstellungskonzepte bzw. grundsätzlich auf jegliche Präsentationsformen, auch Webdesign, zu, und zwar unbenommen, ob diese etwa der Kultur-, Wissens- oder Informationsvermittlung oder einer Produktvermarktung dienen. Prominent ist in diesem inszenatorischen Kontext auch der Bereich der Werbung als Produktbotschaft zu nennen, aber darüber hinaus auch die ästhetische Gestaltung der Produkte selbst und ihrer Verpackungen (Design), was wiederum die Relation von Materialität und Bedeutung als konstitutiv ausweist. Nicht zuletzt ist die Semiotik auf der Ebene der Unternehmensführung von Nutzen, etwa unter narratologischem Blickwinkel im Fall der Storytelling-Analyse und Strukturanalytischen Interpretation (SAI) im Kontext von Change-Management oder im Fall der semiotisch gestützten Analyse von Unternehmensbilanzen.

Gewünscht sind sowohl theoretisch-methodologische oder programmatische Beiträge zum Thema, Fallbeispiele als auch Darstellungen von Tätigkeitsbereichen, die vom Nutzen und Wert der Semiotik in Anwendungsbereichen außerhalb akademischer Diskurse zeugen.

Abstracts für Semiotik und Arbeitswelt im Umfang von max. 500 Wörtern sowie einen kurzen akademischen/beruflichen Lebenslauf senden Sie bitte bis 31.10.2016, die fertigen Beiträge (Benachrichtigung über die Annahme erfolgt bis 15.11.2016) bis spätestens 31.03.2017 an: redaktion@kultursemiotik.com

Ein Style sheet mit Formatvorgaben für die Abfassung der Beiträge finden Sie auf der Webseite des VZKF unter folgendem Link:

http://www.kultursemiotik.com/forschung/publikationen/schriftenreihe-online/

via H-Germanistik

Ende September erschien Ausgabe 2 der Schriften zur Kultur- und Mediensemiotik:

Die zweite Ausgabe der Schriften zur Kultur- und Mediensemiotik | Online (SKMS, hrsg. v. Martin Nies) ist auf der Webseite des Virtuellen Zentrums für kultursemiotische Forschung (www.kultursemiotik.com) unter dem folgendem Link erschienen:

http://www.kultursemiotik.com/forschung/publikationen/schriftenreihe-online/skms-online-no…

Aus dem Inhalt:

  • Matthias Bauer (Flensburg): „Szenopragmatik“
  • Annika Rockenberger (Oslo): „Materiality and Meaning in Literary Studies“
  • Stephanie Großmann / Hans Krah (Passau): „‚Poetologie des Prosaischen’: E.T.A. Hoffmanns Der Sandmann aus der Perspektive einer (kultur-) semiotisch orientierten Literaturwissenschaft“
  • Björn Hayer (Koblenz-Landau): „Arbeit auf dem Höllengrund: Natur, Arbeit und Gender in Lars von Triers Antichrist“
  • Matthias Bauer / Tanja Brümmer / Martin Nies / Christian Stolz (Flensburg / Husum): „Katastrophen-Diegese und Katastrophen-Exegese (KDE): Projekt des VZKF zum Verhältnis von Erklärung und Erzählung sowie von natur- und kulturwissenschaftlicher Erkenntnis“

Schriften zur Kultur- und Mediensemiotik | Online ist ein Open Access Journal des Virtuellen Zentrums für kultursemiotische Forschung, das sich Beiträgen mit einem kulturwissenschaftlichen Schwerpunkt insbesondere aus den Literatur- und Medienwissenschaften widmet und die Sichtbarkeit kultursemiotischer Forschungsarbeiten international und transinstitutionell fördert. Die Zeitschrift wird auf www.kultursemiotik.com, in Open Journal Systems, in OPUS Passau, auf academia.edu sowie als Print on Demand im Marburger Verlag Schüren veröffentlicht.

Einreichungen für das unregelmäßig erscheinende Journal senden Sie bitte mit einer kurzen biographischen Notiz an: redaktion@kultursemiotik.com

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