Workshop: „Nun sag, wie hast du’s mit der Theorie?“ (Innsbruck, 25.2.2016)

Der Workshop wird sich mit einschlägigen (Literatur-und Kultur-)Theorien des späten 20. Jahrhunderts nicht theoretisch bzw. diskursiv beschäftigen, sondern durch eine wissenschaftsgeschichtliche und soziologische Betrachtung ihrer spezifischen Geschichtlichkeit (etwa durch Rücksichtnahme auf die Rezeptionsgeschichte von Theorien) aufzeigen, dass Theorien keine überzeitliche Bedeutung haben. Auf diese Weise wird das zumeist im akademischen Umfeld angesiedelte, aber keineswegs auf die Universitäten beschränkte, auffällig große Interesse (auch) für (unverständliche) Theorien zeitgeschichtlich kontextualisiert. So wird deutlich, dass und wie Theorie in einem bestimmten Milieu zu einer bestimmten Zeit nicht nur das Denken, sondern auch die Einstellungen und die Identitätspolitik vieler Einzelner prägte. Der Workshop wir Wissenschaftler/innen ‚ins Werkstattgespräch‘ bringen, die innerhalb und außerhalb universitärer Zusammenhänge tätig sind. Interessierte Zuhörer/innen und Diskutant/inn/en sind herzlich willkommen!

Zum Programm

Veranstaltungsort: Claudiana, Herzog-Friedrich-Str. 3, Innsbruck

Konzept und Organisation:
Martin Sexl / Vergleichende Literaturwissenschaft (martin.sexl@uibk.ac.at)
Thomas Wegmann / Germanistik (thomas.wegmann@uibk.ac.at)

Bereich Vergleichende Literaturwissenschaft 
Institut für Sprachen und Literaturen
Universität Innsbruck
Innrain 52d
6020 Innsbruck

 

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