Neues Forschungsprojekt am ZfL

Batumi, Odessa, Trabzon. Kulturelle Semantik des Schwarzen Meeres aus der Perspektive östlicher Hafenstädte

gefördert von der VolkswagenStiftung 2016 – 2018

Leitung: Franziska Thun-Hohenstein (ZfL)/ Giorgi Maisuradze (Staatliche Ilia Universität Tbilissi)

Mit der russischen Annexion der Krim im Frühjahr 2014 ist das Schwarze Meer 150 Jahre nach dem Krimkrieg ins Zentrum der Weltpolitik zurückgekehrt. Der Schwarzmeerraum wurde erneut zum Schauplatz von Verschiebungen der europäischen Grundordnung. Darin zeigen sich seine geopolitische Bedeutung sowie die starken symbolischen und affektiven Besetzungen des Schwarzen Meeres. Das Erkenntnisinteresse des beantragten Projektes richtet sich auf die kulturelle Tiefendimension dieser aktuellen Spannungen, in denen vergangene ungelöste Konflikte des 19. Jahrhunderts als imperiale Erbschaften reaktiviert werden. [Weiterlesen auf der Projektwebsite]

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Aus der Forschung abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.