Das Sondersammelgebiet AVL wandelt sich

AVL digital ist bekanntermaßen ein gemeinsames Unternehmen der Fachgesellschaft DGAVL und zweier einschlägiger Bibliotheken in Berlin und Frankfurt. Insbesondere die Frankfurter Universitätsbibliothek, die das Sondersammelgebiet AVL seit jeher betreut, steht in den nächsten Jahren (genauer gesagt ab 2016)  förderungspolitisch vor einem Umbruch.

Ein kleiner Exkurs in die Historie sei an dieser Stelle erlaubt: Seit 1949 fördert die DFG die wissenschaftliche Informationsversorgung an deutschen Bibliotheken über spezielle Sondersammelgebiete. Dahinter steht die Idee, dass jedes forschungsrelevante Buch und jede Fachzeitschrift zumindest an einer deutschen Bibliothek vorhanden, nachgewiesen und über die Fernleihe verfügbar ist. Für die Allgemeine Literaturwissenschaft  (wie auch für die Allgemeine Linguistik und die Germanistik) erfüllt diese Aufgaben die UB Frankfurt. In den kommenden Jahren werden so genannte „Fachinformationsdienste (FID)“ die Sondersammelgebiete ersetzen. In den FID sollen Spezialliteratur, Fachinformationen bereitgestellt und Serviceleistungen entwickelt werden, die einen Mehrwert bilden gegenüber bereits vorhandenen Angeboten. Und noch etwas ist neu: Der Bestandsaufbau erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Fachcommunity. Was interessiert AVL digital-Nutzerinnen und -Nutzer ganz besonders?

  • Was vermissen Sie in den Beständen des (bisherigen) Sondersammelgebiets?
  • Was soll künftig in welcher Medienform und in welchen Sprachen gekauft werden?
  • Bedarf es weiterer Dienstleistungen (Digitalisierungsvorhaben, Erschließung in einer Bibliographie, neue „Produkte“)?

Über Ihre Rückmeldungen (bitte an v.michel@ub.uni-frankfurt.de) freue ich mich sehr!

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