CfP: Was macht das Museum mit (der) Literatur? …

Die Online-Zeitschrift „Interférences littéraires : Multilingual e-Journal for Literary Studies“ ( http://interferenceslitteraires.be/ ) ruft zur Einsendung von Beiträgen für ein Themenheft „Was macht das Museum mit (der) Literatur? Musealisierung und Ausstellung von Literatur“ auf.

 Aufgrund der ihr eigenen Veröffentlichungs- und Verbreitungsmodalitäten entwickelte sich die Literatur traditionellerweise am Rande des musealen Raums, der aus historischer und institutioneller Sichtweise anderen künstlerischen (Malerei, Fotografie etc.) und wissenschaftlichen (Geschichte, Naturwissenschaften u.ä.) Praktiken vorbehalten war. Dennoch kam es immer wieder zu diversen Wechselwirkungen zwischen den beiden Bereichen, entweder in
Form von Darstellungen des musealen Raums in literarischen Texten, als Beitrag der Literatur zum künstlerischen Leben (insbesondere im Bereich der Kritik) oder aber durch die Ausstellung von Literatur im Museum. […] Die Musealisierung der Literatur weist mehrere Facetten auf, die es zu identifizieren und historisch zu verorten gilt. […]

Pluridisziplinäre bzw. interdisziplinäre Beiträge, die die Problematik aus soziologischer, literaturwissenschaftlicher, kulturhistorischer, kunsthistorischer und/oder museologischer Sicht behandeln, ebenso wie komparatistische Ansätze in Bezug auf nationale (Sprach-) Differenzen und Zusammenhänge, werden bevorzugt in Betracht gezogen. Die Länge der Beiträge liegt zwischen 30.000 und 50.000 Zeichen (inkl. Fußnoten und Leerzeichen). Die Beiträge ebenso wie ein Resumé von ca. 300 Wörtern und eine Kurzbiographie (institutionelle Anbindung, Forschungsschwerpunkte) sind vor dem 21. Juni 2014 an Marie-Clémence Régnier […] und an David Martens […] zu adressieren. Das Ergebnis des Auswahlverfahrens wird spätestens am 30. Juni bekanntgegeben, die Endversion der Artikel muss am 1. November 2014 eingereicht werden.

Der ausführliche CfP mit einer Auswahlbibliographie zum Thema und den Email-Adressen, an die die Einreichungen zu richten sind, ist in französischer, englischer und deutscher Sprache hier zu finden (Sprachversionen als PDF-Datei am Fuß der Seite verlinkt): http://interferenceslitteraires.be/node/313

(Gefunden auf H-Germanistik)

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