Terry Eagleton über Marx, Nietzsche und die geistige Krise der Zeit

Terry Eagleton sieht es heute in einem ganzseitigen Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ schwarz:

„In zwanzig Jahren könnte es in Großbritannien keine Geisteswissenschaften mehr geben. Die Leute, die die Institutionen leiten, wollen sie los werden, weil sie im Prinzip kein Geld bringen. Aber auch deshalb, weil sie Verlegenheit auslösen, weil sie unbequem sind, weil sie nicht reinpassen. Das ist eine geistige Krise von enormen Dimensionen.“

Das ganze Gespräch ist zu finden über jetzt.de. Eagleton ist übrigens 2014 der Distinguished Fellow des Kollegs Friedrich Nietzsche (Weimar). Mehr dazu hier.

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