Tagung: „Suhrkamp and European Literature“

Um einmal etwas anderes zum Thema Suhrkamp zu lesen zu geben:
Das Deutsche Literaturarchiv Marbach veranstaltet das 8. Forschungstreffen Suhrkamp/Insel zum Thema „Suhrkamp and European Literature“ am Donnerstag, 13. und Freitag, 14. März 2014 in den Tagungsräumen seines Archivgebäudes.

„Mit Autoren wie Samuel Beckett und T.S. Eliot ist der Suhrkamp Verlag von Anfang an nicht nur als Verlag deutschsprachiger, sondern auch europäischer Literatur in Erscheinung getreten. Wo entstehen und wie zirkulieren literarische Trends? Wie reagieren deutschsprachige Autoren auf die internationale Konkurrenz – und wie europäisch ist die deutschsprachige Literatur? Es diskutieren Wissenschaftler aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien […] Nicht nur englische und französische Autoren sollen im Fokus der Tagung in der Reihe Forschungstreffen Suhrkamp/Insel stehen, sondern auch deutschsprachige Autoren wie Paul Celan und Durs Grünbein, die sich in ihrem Selbstverständnis als Schriftsteller in europäischer Tradition verstehen. Ein besonderer Schwerpunkt widmet sich der Frage, wie sich die Beziehungen des Suhrkamp Verlags zum „literarischen“ Europa entwickelt haben und wie sich diese Modelle wechselnder kultureller Vormachtstellung auswirken – von den 1950er Jahren bis in die Phase der Nachachtundsechziger im Geist der Französischen Theorie. Peter Suhrkamps Absicht, dem Verlagsprogramm der Nachkriegszeit vor allem durch den Import englischer Literatur kulturelle Legitimität zu verschaffen, spielt dabei genau so eine Rolle wie Siegfried Unselds Entwurf des Deutschen Klassiker Verlags nach dem Modell der „Bibliothèque de la Pléiade“ bei Gallimard. Internationale Wissenschaftler gehen im Rahmen der Tagung der Frage nach, inwiefern die Literaturgeschichte der Bundesrepublik als eine europäische Geschichte zu erzählen ist.“

Das vollständige Programm ist auf der Tagungsseite des Literaturarchivs verlinkt, dort findet man auch die Email-Adresse für die Anmeldung.

(Gefunden im Informationsdienst Wissenschaft)

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