Aus dem Netz gefischt: Los libros de Cortázar

Cortázar_Ausstellung

Julia Aurora Bernárdez, erste Ehefrau des argentinischen Autors Julio Cortázar (1914-1984), stiftete dessen umfangreiche Bibliothek in den 1990er Jahren der Fundación Juan March. Der Viel-Leser Cortázar hat in seiner Pariser Wohnung mehr als 4.000 Titel gehortet, darunter Klassikerausgaben, Kunstbände, Wörterbücher; er sammelte zwar nicht planvoll, aber mit Bedacht und Stil. Die Auswahl, die daraus Jesús Marchamalo für die wunderschön gestaltete virtuelle Ausstellung des Instituto Cervantes getroffen hat, versammelt Widmungsexemplare ebenso wie annotierte (manchmal boshafte kommentierte) Werke, Bücher mit Beigaben als Lesezeichen (Quittungen, Eintrittskarten, Zettel mit Kritzeleien) oder Exemplare in kuriosen Formaten und nimmt den Betrachter mit auf eine ganz besonderen Reise, „ un viaje por pequeñeces solo aparentes“, die „revela mucho más de lo que nos dice esa apariencia sobre una enorme figura de las letras universales“.

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