Aus der Forschung: Franco Moretti

In der Süddeutschen Zeitung vom 26.6. stellt Lothar Müller den amerikanischen Literaturwissenschaftler Franco Moretti und dessen Methoden „Distant Reading“ bzw. „Quantitativer Formalismus“ vor, wie sie Moretti selbst bezeichnet – dahinter steckt die computergestützte Analyse großer „Datenmengen“ (wobei man sich scheut, Literatur so zu titulieren).  Das momentan virulente buzz word „Digital Humanities“ fällt in dem ausführlichen SZ-Portrait kein einziges Mal. Es wäre sicher höchst interessant, einmal im Stanford Literary Lab vorbeizuschauen – Morettis Homebase. Aktuell arbeitet Franco Moretti am Wissenschaftskolleg zu Berlin;  eine aktuelle, über einstündige Berliner „Lecture“ über sein jüngstes Werk „The Bourgeois. Between History and Literature (2013)“ ist hier aufrufbar.

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